125 Jahre Grillo-Theater

Werner Ruhnaus Spielräume der Moderne

Das Grillo-Theater 1990
Vortrag mit Georg Ruhnau (Architekt BDA dwb Essen)
Januar 2018
Di
30
Eintritt frei. Kostenlose Zählkarten erhalten Sie beim Einlasspersonal.
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http://www.theater-essen.de/ Theater und Philharmonie Essen Opernplatz 10, 45128 Essen

Werner Ruhnaus Spielräume der Moderne

Heldenbar · Grillo-Theater
Eintritt frei. Kostenlose Zählkarten erhalten Sie beim Einlasspersonal.
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Seit jeher gilt das Theater als wesentliches, Gemeinschaft stiftendes Moment einer Stadt. In der Antike wurden nicht nur Stücke im Theater aufgeführt, sondern es fanden auch heilige oder politische Spiele statt, es wurden Feste gefeiert. Die Theater waren offene Spielräume, die Spielflächen Teil des Zuschauerraumes und umgekehrt. Die Stadtgesellschaft war nicht nur konsumierend, sondern fachkundig und aktiv Teil des Theatergeschehens. Festspiele unter Einbeziehung aller Künste, z. B. die sogenannten „Dionysien“ in Athen zu Ehren des Gottes Dionysos, gingen über mehrere Tage, bildeten ein Gesamtkunstwerk. Diese Grundideen griff Adolphe Appia, nach Studium des Werkes von Richard Wagner, für die Neuzeit auf. Dies führte im Jahre 1912 im Festspielhaus in Dresden-Hellerau zu der Realisierung des ersten multifunktionalen, offenen Spielraums der Geschichte. Als „Werkstatt der Menschlichkeit“ erlangte das Festspielhaus in Hellerau in der kurzen Zeit seines Bestehens Weltruhm. Die dort ins Werk gesetzten Ideen wurden von Werner Ruhnau weiter gedacht. Werner Ruhnau war der bedeutendste Theaterbauer der Nachkriegszeit Deutschlands. 1990 eröffnete das Grillo-Theater mit einem von ihm konzipierten, multifunktionalen Spielraum. Im Essener Grillo-Theater kann seitdem nicht nur im, sondern auch mit dem Raum gespielt werden.

Nach einem kurzen Überblick über die Theaterbaugeschichte von der Antike bis hin zu Adolphe Appia wird Georg Ruhnau die Theaterbauten Werner Ruhnaus präsentieren. Am Beispiel des Spielraumes des Grillo-Theaters wird er der Frage nachgehen, was moderne Theaterarchitektur, die Schaffung von Raumkunst und die Integration der Besucher in ein Bühnengeschehen letztlich ausmachen und für die Kultur einer Stadtgesellschaft bewirken soll.

Eine Kooperation zwischen dem Schauspiel Essen, dem Bund Deutscher Architekten und dem Forum Kunst & Architektur.
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