Berühmte Tanzstücke des
20. Jahrhunderts

Aalto Ballett Essen veröffentlicht das Programm der Spielzeit 2020/2021
Heute hat das Aalto Ballett Essen sein Programm für die Saison 2020/2021 veröffentlicht und damit die Premieren der neuen Spielzeit bekannt gegeben. „Das Publikum darf sich auf sehr unterschiedliche Werke großer Choreografen des 20. und 21. Jahrhunderts freuen: Die Palette reicht von einem hochkarätigen Handlungsballett mit Spitzentanz bis zu leidenschaftlichem Tanztheater allerhöchsten Ranges“, verspricht der Essener Ballettintendant Ben Van Cauwenbergh. Nach dem großen Erfolg von „Onegin“ wird ab Herbst 2020 mit „Der Widerspenstigen Zähmung“ ein weiteres Meisterwerk von John Cranko im Aalto-Theater zu sehen sein. Und im Frühjahr 2021 feiert unter dem Titel „Passions“ ein vierteiliger Abend Premiere, der Stücke von Edward Clug, Jiří Kylián und Roland Petit beinhaltet. Dabei ist es Van Cauwenbergh „eine große Ehre, gleich zwei Choreografien von Jiří Kylián zu präsentieren, der vor einem Jahr in die Académie des Beaux Arts in Paris aufgenommen wurde“. 2016 hat Kylian bereits mit „Archipel“ einen vierteiligen Abend für die Aalto-Compagnie kreiert.

Ab 24. Oktober 2020 zeigt die Essener Compagnie John Crankos 1969 uraufgeführtes Handlungsballett „Der Widerspenstigen Zähmung“ nach Shakespeares gleichnamiger Komödie. Darin dreht sich alles um die Suche nach einem Ehemann für die unnahbare Katharina. Der Draufgänger Petrucchio scheint der richtige zu sein ... Ein amüsanter Geschlechterkampf, bei dem sich die widerspenstige Katharina schon 1593 als eine erstaunlich emanzipierte Frauenfigur erweist. Als Musik wählte Cranko Klavier-Sonaten des Barockkomponisten Domenico Scarlatti, die Kurt-Heinz Stolze für dieses Ballett orchestrierte.

In „Passions“ erwartet die Zuschauer ein Mosaik, das aus vier Tanzstücken zusammengesetzt ist und rund 80 Jahre Ballettgeschichte nachvollzieht: „Le jeune homme et la mort“ von Roland Petit ist ein weltberühmter, moderner Klassiker des Tanztheaters von 1946. In der bewegenden Geschichte geht es um einen jungen Mann, der von seiner Geliebten in den Selbstmord getrieben wird. In den beiden Stücken „Falling Angels“ (1989) und „Sarabande“ (1990) von Tanzlegende Jiří Kylián wird das Thema Leidenschaft weitergeführt, allerdings auf eine witzige und augenzwinkernde Weise. Den Abend abrunden wird Edward Clugs 2017 entstandene Choreografie „Proof“, deren atemberaubend neue, abstrakte, doch auch sinnliche Tanzsprache zuweilen an Petit und Kylian anknüpft. Premiere dieses außergewöhnlichen Ballettabends, der vom Freundeskreis Theater und Philharmonie Essen e. V. gefördert wird, ist am 17. April 2021 im Aalto-Theater.

Mit den Wiederaufnahmen „Dornröschen“, „Der Nussknacker“ und „Schwanensee“ werden auch in der kommenden Spielzeit die drei großenBallettklassiker von Pjotr I. Tschaikowski auf dem Programm stehen. Außerdem sind die beiden Rockballette „Tanzhommage an Queen“ und „Rock around Barock“ wieder zu erleben. Und nach längerer Pause kehrt Ben Van Cauwenberghs Soiree française „La vie en rose“ am 18. März 2021 zurück ins Aalto-Theater.

Tickets:

Festplatz-Abonnentinnen und -Abonnenten des Aalto-Theaters können exklusiv in der Zeit vom 23. April bis 8. Mai 2020 einen Neuabschluss, einen Platztausch oder einen Abonnement-Wechsel vornehmen.

Abo-Bestellungen sind auf folgenden Wegen möglich:
· schriftlich an: Theater und Philharmonie Essen, TicketCenter, II. Hagen 2, 45127 Essen (Formulare stehen hier zum Download bereit)
· per E-Mail an: tickets@theater-essen.de
· telefonisch unter: 02 01 81 22-200 (Montag bis Samstag, 10:00 bis 15:00 Uhr)
· persönlich an der Kasse im Aalto-Theater, Opernplatz 10, 45128 Essen (Öffnungszeiten: Dienstag bis Samstag, 13:00 bis 18:00 Uhr)

Update zum Vorverkaufsstart am 9. Mai 2020:
Bis auf Weiteres nehmen die Vorverkaufsstellen der TUP ausschließlich Reservierungen entgegen, da zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht absehbar ist, welchen Einschränkungen die Vorstellungen und Konzerte unterliegen werden. Zurzeit arbeitet die TUP für die Zuschauerbereiche der Spielstätten an differenzierten Zutrittskonzepten unter Berücksichtigung der behördlichen Hygiene-Auflagen.
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