Josef Suks "Asrael" auf CD erhältlich

"Eine rundum überzeugende Einspielung" (Deutschlandfunk), "spieltechnisch zeigen sich die Essener Philharmoniker von ihrer besten Seite" (WDR 3), "nicht nur präzise und transparent, sondern geradezu wie in einem Rausch und auf höchstem Niveau" (Das Orchester): Für ihre Live-Einspielung von Josef Suks Sinfonie "Asrael" erhielten Tomáš Netopil und die Essener Philharmoniker höchste Bewertungen. Die CD ist beim Label Oehms Classics erschienen und unter anderem im TicketCenter der Theater und Philharmonie Essen, an der Kasse des Aalto-Theaters und im Musikhandel Proust im Rahmen der Konzertveranstaltungen in der Philharmonie erhältlich. Der Preis beträgt 15 Euro.

Der bekannte tschechische Geiger und Komponist Josef Suk (1874-1935) war nicht nur Kompositionsschüler und Lieblingsstudent von Antonín Dvořák, sondern ihm nach der Hochzeit mit dessen Tochter Otylka als Schwiegersohn verbunden. Dvořáks Tod im Jahr 1904 und Otylkas Tod nur 14 Monate später waren der tragische Anlass zur Komposition der Sinfonie c-Moll, op. 27 mit dem Titel "Asrael" – benannt nach dem Todesengel der islamischen Tradition. In der fünfsätzigen Trauersinfonie bildete sich der spätromantische Stil Suks definitiv heraus. Vergleichbar ist das Werk mit einer anderen Sinfonie in c-Moll – mit Gustav Mahlers Zweiter. "Asrael" ist ein Hauptwerk in Suks Œuvre wie in der tschechischen Musik überhaupt.