Elena Gorshunova

Die Sopranistin Elena Gorshunova stammt aus Perm in Russland. Im Anschluss an ihr Gesangsstudium an der Gnessin Musikakademie in Moskau gab sie ihr Debüt im niederländischen Utrecht beim Early Music Festival mit der Partie der Clarice in Giovanni Paisiellos "I filosofi immaginari". Für ihre Gesangskunst wurde Elena Gorshunova mit zahlreichen Auszeichnungen und Preisen geehrt, darunter der 1. Preis der Anneliese-Rothenberger-Stiftung, die Geneva International Music Competition, der Internationale Rimski-Korsakow-Wettbewerb und der Preis beim Internationalen Jelena-Obraszowa-Wettbewerb. Außerdem war sie Finalistin des Plácido-Domingo-Operalia-Wettbewerbs. Von 2002 bis 2010 gehörte die Sopranistin dem Ensemble des Sankt Petersburger Mariinsky Theaters an, wo sie sich ein breites Repertoire erarbeitete und in zahlreichen Neuproduktionen zu sehen war. Auf ihr erfolgreiches Debüt als Sophie ("Der Rosenkavalier") im August 2010 an der Semperoper Dresden folgte ein Festengagement in Dresden bis 2013. Als freischaffende Künstlerin ist Elena Gorshunova der Semperoper als Gast nach wie vor eng verbunden. Gastengagements führten sie darüber hinaus u. a. an das Théâtre du Châtelet Paris, an die Washington Opera, an das Grand Théâtre de Bordeaux, an die Opéra de Marseille, nach Montpellier und Nizza. Einen großen Erfolg feierte Elena Gorshunova als Contessa di Folleville ("Il viaggio a Reims") unter Kent Nagano an der Accademia di Santa Cecilia in Rom. Weitere Höhepunkte ihrer Karriere waren die Partien Giulietta ("I Capuleti e i Montecchi") an der Seite von Elīna Garanča und Elvira ("I Puritani") jeweils in Riga, Cathérine in Bizets "La jolie fille de Perth" in Bern sowie Susanna ("Le nozze di Figaro") am New National Theater Tokyo. Unter der musikalischen Leitung von Alberto Zedda war sie 2012 als Corinna ("Il viaggio a Reims") an der Vlaamse Opera Antwerpen zu erleben. Sie sang mit großem Erfolg die Partie der Gilda ("Rigoletto") an der Oper Leipzig und debütierte als Ilia ("Idomeneo") an der Semperoper Dresden. Als Konstanze ("Die Entführung aus dem Serail") gastierte sie an der Angers Nantes Opéra. Diese Partie führte sie zu Beginn des Jahres 2014 auch an das Staatstheater am Gärtnerplatz in München. Mit der Rolle der Gilda war Elena Gorshunova 2013 auch am Teatr Wielki Opera Narodowa in Warschau, an der Semperoper Dresden sowie am New National Theater Tokyo zu Gast. Neben den bereits genannten Partien umfasst das Repertoire der Sopranistin u. a. die Partien Pamina ("Die Zauberflöte"), Musetta ("La bohème"), Ninetta ("La gazza ladra"), Adina ("Lʼelisir dʼamore"), Lucia ("Lucia di Lammermoor") und Servilia ("La clemenza di Tito"). Elena Gorshunova arbeitete mit namhaften Dirigenten wie Valery Gergiev, Kent Nagano, Karel Mark Chichon, Vladimir Jurowski und Michael Güttler. Neben ihrem Opernschaffen tritt sie regelmäßig als Konzert- und Liedsängerin auf, beispielsweise mit Mahlers "Des Knaben Wunderhorn" und Rachmaninows "Die Glocke". Im April 2014 sang sie "Carmina Burana" in der Münchner Philharmonie. Unter der Leitung von Friedrich Haider war sie als Giulietta beim Klangvokal Musikfestival in Dortmund zu hören. Zu weiteren Engagements gehören u. a. Gilda an der Lettischen Nationaloper in Riga, an der Hamburgischen Staatsoper, an der Oper México City, Adina am Theater Freiburg, als Sophie ("Der Rosenkavalier") am Theatro Municipal São Paulo, als Konstanze am Teatro di San Carlo Napoli. An der Semperoper war sie bereits als Susanna ("Le nozze di Figaro"), Cleopatra ("Giulio Cesare in Egitto"), Servilia ("La clemenza di Tito"), Gilda ("Rigoletto") und Konstanze ("Die Entführung aus dem Serail") zu erleben. In der letzten Spielzeit stand Elena Gorshunova erneut als Susanna, Konstanze, Cleopatra und zudem als Donna Anna ("Don Giovanni") und Musetta ("La Bohème") auf der Bühne der Semperoper und am Spielzeitende gab sie ihr Debüt bei den Festspielen in Savonlinna als Konstanze. Zukünftige Projekte beinhalten ihre Rückkehr an der Semperoper Dresden in der Neuproduktion "Il Viaggio a Reims" als Corinna sowie ihr Debüt am Teatro Bari als Musetta ("La Bohème").
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