Lilian Farahani

Die niederländisch-iranische Sopranistin Lilian Farahani studierte am Königlichen Konservatorium in Den Haag und am Konservatorium von Amsterdam und schloss 2015 mit cum laude an der Niederländischen Nationalen Opernakademie ab. In der Spielzeit 2019/2020 sang sie Pamina („Die Zauberflöte") an der Opera Zuid und Susanna („Le nozze di Figaro“) an der Opéra National de Lorraine in Nancy. Im nächsten Sommer steht beim Festival von Aix-en-Provence die Uraufführung von Kaija Saariahos „Innocence“ auf ihrem Programm. In den letzten Jahren sang Lilian Farahani nicht nur auf den großen niederländischen Bühnen und mit Kompanien wie der Nederlandse Opera, Opera Zuid und Holland Opera, sondern auch an den Theatern von Nancy, Bern, dem Festival von Aix-en-Provence und den Internationalen Maifestspielen Wiesbaden. Zu ihrem Repertoire gehören zudem Rollen wie Despina („Così fan tutte“), Zerlina („Don Giovanni“), Gretel („Hänsel und Gretel“), Carolina („Il matrimonio segreto“), Musetta („La bohème“) und Frasquita („Carmen“). Sie arbeitete mit Regisseuren wie Simon McBurney, Monique Wagemakers, Laurent Pelly, Simon Stone und Theu Boermans sowie mit Dirigenten wie Raphaël Pichon, Antony Hermus, Ed Spanjaard, Patrick Fournillier, Kenneth Montgomery, Antonello Manacorda und Sascha Goetzel. Neben Oper, Operette und Lied widmet sich Lilian Farahani auch der zeitgenössischen Musik. So gestaltete sie am Niederländischen Nationaltheater die Hauptrollen in „Anne und Zef“ von Monique Krüs, „Death knocks" (Christian Jost) und „The infernal Comedy" von Michael Sturminger. Im Frühjahr 2019 erschien ihre Debüt-CD „Woman – the making of ...“ mit Werken von Jake Heggie, zusammen mit dem Pianisten Maurice Lammerts van Bueren. Am Aalto-Musiktheater war Lilian Farahani 2018 als Gretel zu erleben.
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