Philipp Mathmann

Der junge, deutsche Countertenor lebt in Berlin, ist in Lippstadt aufgewachsen, begann dort seine Ausbildung als Bariton bei Friederike Vomhof-Surrey und erhielt ersten Unterricht als Countertenor von Heike Hallaschka. Seit 2010 erhält Mathmann Unterricht von Renate Faltin an der Hanns Eisler-Musikhoch­schule (Berlin) sowie seit 2016 von Annette Goeres (Berlin). Wichtige Impulse in seiner Laufbahn erhielt er von Ingeborg Danz, Kai Wessel und Barbara Schlick (Köln), Antonio Lemmo (Rom), Nicholas Clapton und Dame Emma Kirkby (London). Mathmann tritt regelmäßig im Rahmen inter­nationaler Musikfestivals wie z. B. dem Festi­val Winter in Schwetzingen, dem Musikfest Bremen, dem Festival Oude Muziek in Utrecht, dem MAfestival in Brügge, dem Festival del­la Valle d’Itria in Italien und anderen auf. Er sang u. a. Konzerte in der Tonhalle in Düsseldorf, der Frankfurter Oper und in der TivoliVredenburg Ut­recht. 2011 gab er sein Operndebüt in der szeni­schen Produktion "La Mara" im Neuen Palais des Schloss Sanssouci in Potsdam. Ferner gas­tierte Mathmann in Opernproduktionen u. a. am Theater Heidelberg, Theater Winterthur, bei den "Tagen der Alten Musik" des WDR und den Internationalen Händelfestspielen in Göttingen und den Ludwigsburger Schloss­festspielen. 2017 erschien seine erste CD-Ein­spielung "La deposizione dalla croce di Gesu Cristo" von F. X. Richter mit dem Czech Ensemble Ba­roque. In 2018 gab er sein Debut in Russland in der Hauptrolle La Bellezza im Rahmen einer szenischen Produktion von Händels "Il Trionfo del Tempo" am Stanislavsky Theater in Moskau. Er war der weltweit erste Countertenor der diese anspruchsvolle Sopranpartie übernom­men hat. Mathmann wirkte in Produktionen des Hes­sischen Rundfunks, des WDR, von Dutch Classical Radio (NPO Radio 4), Moscow 24, Deutschlandfunk und anderen Sendern mit. Dabei arbeitete er mit Dirigenten wie Philipp Chizhevskiy, Dorothee Oberlinger oder Diego Fasolis. Philipp Mathmann ist Bun­despreisträger bei Jugend Musiziert und war mehrfacher Preis­träger beim internationalen Giulio Perotti-Gesangswettbewerb. Er war Stipendiat der Hochschule für Musik und Tanz in Köln, der Musikhochschule in Detmold und der Studi­enstiftung des Deutschen Volkes.
Aktuelle Produktionen
Januar 2020
Sa
25.01.
Do
30.01.
Februar 2020
Do
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Sa
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März 2020
Mi
04.03.
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13.03.
Fr
20.03.
Mai 2020
So
03.05.