Vanessa Waldhart

Sopran
Vanessa Waldhart wurde 1994 in Tirol, Österreich, geboren und ist seit der Spielzeit 2018/2019 als festes Ensemblemitglied der Oper Halle engagiert. Ihr Repertoire umfasst neben diversen Projekten bei den Innsbrucker Festwochen der Alten Musik, der Schlossoper Haldenstein (CH), im Schlosstheater Schönbrunn Wien, am Nationaltheater Sarajevo (BIH), am Theater Chemnitz (D) gesungene Partien wie Zerlina ("Don Giovanni"), Oscar ("Un ballo in maschera"), Blonde ("Die Entführung aus dem Serail"), Susanna ("Die Hochzeit des Figaro"), Titania ("Ein Sommernachtstraum") und Königin der Nacht ("Die Zauberflöte"). Diese Partie sang sie sowohl in Wien, in Sarajevo, am Theater Chemnitz, am Mecklenburgischen Staatstheater Schwerin als auch beim Festspiel der deutschen Sprache 2020 im Goethe-Theater Bad Lauchstädt unter Schirmherrschaft von Edda Moser. 2019 gab Vanessa Waldhart ihr von der Fachpresse gelobtes Debüt bei den Internationalen Händel-Festspielen Halle als Cleopatra ("Julius Cäsar in Ägypten") unter der Regie von Peter Konwitschny. Des Weiteren sang sie dort Agilea ("Teseo") und ist 2022 als Tochter Zion ("Brockes Passion") und Dorinda ("Orlando") zu erleben.Sie arbeitete mit Regisseuren wie Tobias Kratzer, Anthony Pilavachi, Martin G. Berger, Walter Sutcliffe und Dirigenten wie Michael Hofstetter, Attilio Cremonesi, Ariane Matiakh, Guido Mancusi, Christoph U. Meier, Peter Christian Feigel und Philippe Bach zusammen. Mehrfache Preise zeichnen die Sopranistin aus: Unter anderem erhielt sie den 1. Preis beim 21. INTERNATIONALEN FERRUCCIO TAGLIAVINI – GESANGSWETTBEWERB und gewann zudem den "Dame Joan Sutherland-Prize" als beste Sopranistin des gesamten Wettbewerbs. 2016 wurde sie außerdem 1. Preisträgerin beim Wettbewerb „MUSICA JUVENTUTIS“ und erhielt für Mai 2017 eine Einladung für einen Liederabend im WIENER KONZERTHAUS. Des Weiteren war sie Finalistin beim Online Vocal Competition 2021 (Opera Tools) und ist Gold Prize-Winner des Manhattan Int. Music Competition, Voice 2018.Sie wurde als Stipendiatin des FOHN-Stipendiums Wien 2015 und der Feeling-Stiftung 2016 ausgezeichnet und erhielt für ihre herausragenden Leistungen das SYLFF-Stipendium der Tokyo-Foundation. Als gefragte Solistin für Lied und Oratorium gab sie u. a. einen Liederabend im Wiener Konzerthaus, sang 2017 ihr Debüt im ausverkauften Goldenen Saal des Musikverein Wien in Orffs "Carmina Burana" und gastierte damit auch 2019 beim Grachtenfestival in Amsterdam und 2021 im Congress Innsbruck, Tirol. Im Oktober 2019 trat sie als Solistin in Mahlers 4. Sinfonie in der Schweiz auf und sang im Sommer 2021 die Eva in Haydns "Die Schöpfung" in Nord- und Südtirol. Vanessa Waldhart kam früh mit Musik in Kontakt (Gesang, Klavier, Klaviertrio, Ballett). Schon während ihrer Schulzeit studierte sie Gesang am Tiroler Landeskonservatorium und schloss dort mit Auszeichnung ab. Es folgte ein Bachelor, ebenfalls mit Auszeichnung, an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Neben ihrem Masterstudium bei Univ.-Prof. Gabriele Lechner, Reto Nickler, Michael Sturminger und Christoph U. Meier an der mdw (Abschluss mit Auszeichnung), erweiterte sie ihre Ausbildung durch Meisterkurse bei KS Christa Ludwig, KS Brigitte Fassbaender, Margreet Honig und Edita Gruberová. Eine große Herzensangelegenheit für Vanessa Waldhart ist das Duo Waldh-ART. Gemeinsam mit ihrem Vater, dem Musiker und Komponisten Roland Waldhart (Gitarre, Saxophon, Gesang) konzertiert sie mit einem speziellen Programm: Neben Eigenkompositionen und Ausflügen in den Jazz geben sie auch Musik aus Lateinamerika zum Besten.

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