George Vîrban

Der aus dem rumänischen Tulcea stammende George Vîrban hat sich in kürzester Zeit einen Namen als ein herausragender lyrischer Tenor seiner Generation gemacht. Seine kultivierte und zugleich strahlkräftige Stimme eröffnet ihm ein breites Rollenspektrum von Mozarts Don Ottavio über Donizettis Nemorino, Verdis Alfredo oder Tschaikowskys Lensky bis hin zur klassischen Operette. Er begann seine musikalische Ausbildung 2009 an der Musikhochschule Dimitrie Cuclin in Galati. Nach vier Jahren wechselte er an die Nationale Musikhochschule in Bukarest, wo er 2019 seinen Abschluss absolvierte. Sein Bühnendebüt gab er bereits 2016 als Lenski in „Eugen Onegin“ am Opernhaus im russischen Saransk. Er gewann mehrere Preise und Auszeichnungen bei namhaften Wettbewerben in Rumänien und Frankreich, darunter dem George Enesco-Wettbewerb in Paris, dem „Jeunes Espoirs“ in Avignon und dem Virginea Zeani-Wettbewerb. Von 2013 bis 2015 war er Stipendiat der Königin Margareta Stiftung. In den letzten Studienjahren war er regelmäßig als Solist an der Nationaloper Bukarest und dem Bukarester Operettentheater zu erleben, wo er Rollen wie Nemorino in „L’elisir d’amore“, Fenton in „Falstaff“, Alfred in „Die Fledermaus“ oder Koltoy in Paul Abrahams „Viktoria und ihr Husar“ verkörperte. Von 2019 bis Sommer 2021 war er Mitglied des Opernstudios der Bayerischen Staatsoper in München. Gastspiele führten ihn zuletzt u.a. an die Nationaloper Cluj-Napoca, das Berliner Konzerthaus, die Opéra de Avignon, die Harbin Concert Hall und die Shanghai Concert Hall. Seit der Spielzeit 2023/24 ist er Ensemblemitglied am Aalto-Theater Essen und ist hier u.a. als Malcolm in „Macbeth“, Valentino in „Fausto“ oder Valcour in „L'amant anonyme oder Unerwartete Wendungen“ zu erleben.
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