Astrid Kessler

Sopran
Astrid Kessler begann ihre Gesangsausbildung mit 16 Jahren an der Internationalen Schule Seoul, in Süd-Korea. Nach einem Schauspielkurs an der Oswego State University in New York, USA, studierte sie klassischen Gesang an der Hochschule für Musik Nürnberg bei Prof. Elisabeth Kovacs und setzte ihre Studien bei Prof. Reiner Goldberg in Berlin und Prof. Peter Anton Ling in Hannover fort.

Zu den Höhepunkten der vergangenen Spielzeit 2021/22 der Sopranistin gehören Sieglinde in Wagners „Die Walküre“ in der Neuinszenierung von Peter Konwitschny am Theater Dortmund, Agathe in Webers „Der Freischütz“ in der Neuproduktion durch Kommando Himmelfahrt an ihrem Stammhaus, dem Nationaltheater Mannheim, und ihr Rollendebüt als Elsa in Wagners „Lohengrin“ im Forum Ludwigsburg, an der Seite von Klaus Florian Vogt.

2020/2021 debütierte Astrid Kessler als Titelheldin in Strauss‘ „Arabella“ an der Oper Leipzig und am Opernhaus Zürich unter der Leitung von Fabio Luisi. Am Nationaltheater Mannheim sang sie Ellen Orford in Brittens „Peter Grimes“ sowie Cio-cio-san in Puccinis „Madama Butterfly“. Als Rosalinde in Strauß´ „Die Fledermaus“ debütierte sie in Japan am New National Theatre Tokyo und an der Staatsoper Stuttgart unter Cornelius Meister.

Zum Jahreswechsel 2018/19 übernahm Astrid Kessler kurzfristig die Rosalinde in drei halbszenischen Aufführungen von „Die Fledermaus“ in der Hamburger Elbphilharmonie unter Manfred Honeck.

Als Preisträgerin des internationalen Meistersinger-Wettbewerbs Nürnberg 2018 im deutschen Fach, überzeugte Astrid Kessler an ihrem Stammhaus Mannheim u.a. als Eva in Wagners „Die Meistersinger von Nürnberg“, als Elisabeth im „Tannhäuser“, als Feldmarschallin in Richard Strauss‘ „Der Rosenkavalier“, sowie am Staatstheater Saarbrücken als Abigaille in Verdis „Nabucco“.

2017 gastierte Astrid Kessler an der Deutschen Oper am Rhein in Franz Lehárs Operette „Der Graf von Luxemburg“ als Angèle Didier und als Titelheldin in Alfredo Catalanis „La Wally“ unter der Leitung von Marc Piollet an der Wiener Volksoper. Dort gab sie 2014 ein umjubeltes Debüt in der Titelpartie von Emmerich Kálmáns „Gräfin Mariza“ und gastierte im gleichen Jahr als Donna Elvira in Mozarts „Don Giovanni“ an der Deutschen Oper am Rhein in Düsseldorf und Duisburg.

Seit 2012 gehört sie zum Ensemble am Nationaltheater Mannheim, wo sie inzwischen fast alle wichtigen Partien ihres Fachs, wie Liú in „Turandot“, Nedda in „I Pagliacci“, Contessa Almaviva in „Le nozze di Figaro“, Rosalinde in „Die Fledermaus“, Hanna Glawari in „Die lustige Witwe“, Alice Ford in „Falstaff“, Mimì in „La Bohème“ und Micaëla in „Carmen“ gesungen und gefeierte Debüts als Governess in Benjamin Brittens „The Turn of the Screw“ sowie als Rachel in Halevys „La Juive“ in der Regie von Peter Konwitschny gegeben hat. Ihre Opernlaufbahn begann Astrid Kessler 2011 am Theater Osnabrück als Donna Elvira und Angèle Didier.
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