Der Freischütz

Romantische Oper in drei Aufzügen von Carl Maria von Weber
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http://www.theater-essen.de/ Theater und Philharmonie Essen Opernplatz 10, 45128 Essen
Premiere

Der Freischütz

Aalto-Theater · 18:30 Einführung im Foyer
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Der Freischütz

Aalto-Theater · 19:00 Einführung im Foyer · Im Anschluss Nachgespräch in der Aalto-Cafeteria
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Der Freischütz

Aalto-Theater · 18:30 Einführung im Foyer
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Der Freischütz

Aalto-Theater · 18:30 Einführung im Foyer
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Zum letzten Mal in dieser Spielzeit

Der Freischütz

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Wiederaufnahme

Der Freischütz

Aalto-Theater
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Der Freischütz

Aalto-Theater
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Der Freischütz

Aalto-Theater
Premiere am 8. Dezember 2018
Mit Übertiteln



Zum Stück

Ein einziger Probeschuss entscheidet über eine glückliche Zukunft des Jägerburschen Max. Trifft er, so darf er – nach altem Brauch – seine geliebte Agathe zur Frau nehmen und erbt nebenbei eine Erbförsterei. Verfehlt er jedoch sein Ziel, verliert er auf einen Schlag alles. Da ist es ein Leichtes für seinen Nebenbuhler Kaspar, ihn in einen Pakt mit dem Teufel zu verwickeln – zumal er eine todsichere Lösung parat hat. Sieben Freikugeln darf Max in der Wolfsschlucht gießen, die ihr Ziel niemals verfehlen…

"Ins Schwarze getroffen!", jubelte auch Carl Maria von Weber nach der Uraufführung seines "Freischütz" 1821 in Berlin. Entstanden unter dem Eindruck der Befreiungskriege gegen die napoleonische Besatzung, stärkte die Oper den Wunsch der Deutschen nach kultureller Identität.
Bis heute kann das Werk als heimliche deutsche Nationaloper gelten. Weber und sein Librettist Johann Friedrich Kind verlegten die Handlung in die Zeit nach dem Dreißigjährigen Krieg, in der die Menschen von den brutalen Machtkämpfen der christlichen Religion traumatisiert waren. Doch was verbirgt sich hinter einer Gesellschaft, in der die Erinnerung an den Krieg das Denken und Handeln bestimmt? Was sind das für Menschen, die in längst überholten Ritualen Halt suchen und dabei die Grenzen zwischen Realität und Surrealität nicht mehr erkennen? Und was geschieht, wenn Wunschdenken und Wirklichkeit miteinander verschwimmen oder die Fassade einer scheinbar heiteren Welt gar zerbricht? Diesen Fragen spürt Regisseurin Tatjana Gürbaca in ihrer Interpretation des „Freischütz“ nach und kehrt damit nach der "FAUST"-nominierten Produktion „Lohengrin“ zurück ans Aalto-Theater.
Einführungsvortrag 30 Minuten vor jeder Vorstellung im Foyer.
Nachgespräch am 12. Dezember 2018 und 3. Februar 2019 in der Aalto-Cafeteria.
Öffentlicher Probenbesuch am 4. Dezember 2018.

Dauer ca. 150 Minuten. Pause nach ca. 80 Minuten.

Gefördert von der Brost-Stiftung.

Einführung zum Nachhören

Vorstellung am:
17.01. 19:30

Team
Musikalische Leitung
Inszenierung
Bühne und Licht
Mitarbeit Bühnenbild
Anne Kuhn
Kostüme
Mitarbeit Kostüm
Carl-Christian Andresen
Choreinstudierung
Dramaturgie
Besetzung
Ottokar, böhmischer Fürst
Kuno, Erbförster
Agathe, seine Tochter
Ännchen, eine junge Verwandte
Kaspar, 1. Jägerbursche
Max, 2. Jägerbursche
Ein Eremit
Kilian, ein reicher Bauer

Pressestimmen

"Düstere analytische Dramatik"
"Gürbaca nimmt nicht nur Weber todernst, sondern auch den Librettisten Kind. Poliert die Sprechtexte, bis sie Erkenntnislicht werfen und nicht wie sonst mit ihrer Holprigkeit funzeln. […] Im Graben setzt Tomáš Netopil auch musikalisch auf die düstere analytische Dramatik, die Gürbaca auf der Bühne vorgibt."
Die deutsche Bühne
10. Dezember 2018
Joachim Lange

"Stück über Gewalt, Verführung, Versagen oder Verdrängen"
"Gürbaca zeigt mit ihrer Sicht auf das so oft als deutsche Nationaloper bezeichnete Werk ein Stück über Gewalt, Verführung, Versagen oder Verdrängen. Silke Willretts Kostüme deuten ein Panorama der vergangenen vier Jahrhunderte an. Wenn Agathes bräutliche weißen Rosen zum Grabkranz vor einem endlos leeren Eisenbahngleis werden, ist die Erzählung fast in der Gegenwart angekommen."
Westdeutsche Allgemeine Zeitung
10. Dezember 2018
Dirk Aschendorf

"Ein ungeheuer spannender Opernabend"
"Es ist brutal, es ist dunkel, aber es ist auch ungeheuer genau. Genau diese Bilder braucht der Freischütz, damit er uns heute noch etwas erzählt und nicht in diese verstaubte Spielopernecke gestellt werden kann."
WDR 5 Scala
10. Dezember 2018
Ulrike Gondorf

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