Kunst⁵ "Rien ne va plus" - Die TUP-Festtage 2019

Medea

Oper in vier Bildern von Aribert Reimann
März 2019
Sa
23
Do
28
April 2019
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Mai 2019
Fr
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http://www.theater-essen.de/ Theater und Philharmonie Essen Opernplatz 10, 45128 Essen
Premiere

Medea

Aalto-Theater · 18:15 Einführung mit Aribert Reimann in der Cafeteria
http://www.theater-essen.de/ Theater und Philharmonie Essen Opernplatz 10, 45128 Essen

Medea

Aalto-Theater · 19:00 Einführung im Foyer · Im Anschluss Nachgespräch in der Aalto-Cafeteria
http://www.theater-essen.de/ Theater und Philharmonie Essen Opernplatz 10, 45128 Essen

Medea

Aalto-Theater · 18:30 Einführung im Foyer · Im Anschluss Nachgespräch in der Aalto-Cafeteria
http://www.theater-essen.de/ Theater und Philharmonie Essen Opernplatz 10, 45128 Essen

Medea

Aalto-Theater · 19:00 Einführung im Foyer
http://www.theater-essen.de/ Theater und Philharmonie Essen Opernplatz 10, 45128 Essen

Medea

Aalto-Theater · 19:00 Einführung im Foyer
http://www.theater-essen.de/ Theater und Philharmonie Essen Opernplatz 10, 45128 Essen
Zum letzten Mal

Medea

Aalto-Theater · 19:00 Einführung im Foyer
Premiere am 23. März 2019
Mit Übertiteln



zum stück

Am Ende wird das Unvorstellbare geschehen: Eine Mutter tötet ihre beiden Kinder. Davor steht eine Geschichte von Schuld, Gewalt und Kriminalität, aber auch die Geschichte einer großen Liebe. Als der griechische Prinz Jason beauftragt wurde, das sagenumwobene goldene Vlies aus Kolchis zu rauben, erhielt er unerwartete Hilfe von Medea, zauberkundige Königstochter der Kolcher, die sich damit gegen Volk und Familie stellte. Das Diebesgut immer bei sich, sind die beiden mit ihren gemeinsamen Kindern nun in Korinth angelangt. Müde von der ständigen Flucht bitten sie um Asyl. Während Medea auf einen gemeinsamen Neuanfang hofft, bändelt Jason mit der korinthischen Prinzessin Kreusa an. Das Schicksal nimmt seinen Lauf.

In den antiken Bearbeitungen des Medea-Mythos etwa von Euripides oder Seneca erscheint die Kolcher-Prinzessin stets als grausamer Racheengel, die Neuzeit jedoch hat einen anderen Blick auf sie gewagt. So spürt bereits 1819 Franz Grillparzer der Medea-Figur in seiner Trilogie "Das goldene Vlies" ganz behutsam nach, entdeckt sie neu als empfindsame, verletzliche Frau, ohne jedoch die Augen vor ihrer Schuld zu verschließen. Es ist diese selten aufgeführte Version des Mythos, die der Berliner Komponist Aribert Reimann zur Grundlage seines zehnten Bühnenwerks machte, das 2010 an der Wiener Staatsoper eine geradezu triumphale Uraufführung erlebte. Kein abstraktes Musiktheater, sondern eine veritable, packende Oper ist es geworden, deren Titelfigur Reimann mit virtuosen Koloraturen gegen Schicksal und Gesellschaft antreten lässt. Im Spannungsfeld von gewaltigen Blechbläser-Kaskaden, betörenden Flötenmelodien und reinstem Belcanto holt er seine Medea ins Heute.

Dauer ca. 150 Minuten. Pause nach ca. 60 Minuten.

Einführungsvortrag vor allen weiteren Vorstellungen 30 Minuten vor jeder Vorstellung im Foyer
Nachgespräch am 28. März und 6. April 2019 in der Aalto-Cafeteria

Gefördert vom NRW KULTURsekretariat und dem Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen

Vorstellung am:
23.03. 19:00

Team
Musikalische Leitung
Inszenierung
Bühne, Video und Kostüme
Choreografische Mitarbeit
Dramaturgie
Besetzung
Gora, ihre Amme
Kreon, König von Korinth
Kreusa, seine Tochter
Ein Herold

Pressestimmen

"Farbig, dramatisch, mit großer Spannung"
"Claudia Barainsky hat das Publikum mit ihrer dramatischen Kraft und in ihrem virtuosen Gesang hingerissen und ist sehr gefeiert worden. […] Robert Jindra und die Essener Philharmoniker haben das großartig umgesetzt - farbig, dramatisch, mit großer Spannung, aber eben auch mit großer Präzision."
Deutschlandfunk Kultur
23. März 2019
Ulrike Gondorf

"Starke Bilder"
"Regisseur Kay Link und sein Ausstatter Frank Albert finden für Reimanns (sich an Franz Grillparzers Drama orientierende) 'Medea' starke Bilder, die in ihrer Klarheit der Essenz der antiken Sage nachspüren und diese unmittelbar direkt erzählen. […] Eine schier übermenschliche Aufgabe für Claudia Barainsky in der Titelrolle. Sie durchlebt die Hölle mit jeder Faser ihres Körpers und sämtlichen Bestandteilen ihres Stimmapparates. Barainsky ist unangefochten der Star dieser Inszenierung."
Neue Musikzeitung online
26. März 2019
Christoph Schulte im Walde

"Großer Wurf"
"Mit 'Medea', der 2010 an der Wiener Staatsoper uraufgeführten Tragödie, feierte das Aalto-Theater im Beisein des 83-jährigen Komponisten einen beeindruckenden Premierentriumph. […] Erhellend streift die aufs Elementare reduzierte Inszenierung des jungen Regisseurs Kay Link mit aller Brisanz die aktuelle Flüchtlingsthematik."
Recklinghäuser Zeitung
25. März 2019
Bernd Aulich

"Mit Jubel aufgenommen"
"Nach der Premiere seiner mit Jubel aufgenommenen Oper 'Medea' am Essener Aalto-Theater betrat der 83-jährige Komponist die Bühne und wurde gefeiert - wie schon bei der Uraufführung vor neun Jahren in Wien und kurz darauf in Frankfurt. Gefeiert wurden auch das Ensemble und die Essener Philharmoniker, die Robert Jindra ebenso exakt wie detailverliebt - dabei absolut souverän - durch die vielgestaltige Partitur führt, die mehr noch von den Sängern Höchstleistungen fordert."
Westdeutsche Allgemeine Zeitung
25. März 2019
Dirk Aschendorf

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