Rigoletto

(Semikonzertante Aufführung)
Oper in drei Akten von Giuseppe Verdi
Dichtung von Francesco Maria Piave
September 2021
So
12
So
26
Oktober 2021
So
10
Mi
20
November 2021
Mo
01
http://www.theater-essen.de/ Theater und Philharmonie Essen Opernplatz 10, 45128 Essen
Wiederaufnahme

Rigoletto

Aalto-Theater · Ca. 2 Stunden 30 Minuten, eine Pause · ·
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Rigoletto

Aalto-Theater · Ca. 2 Stunden 30 Minuten, eine Pause · ·
Wiederaufnahme am 12. September 2021
In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln



Zum Stück

„Der König amüsiert sich“ – so lautet der Titel der Vorlage zu Verdis „Rigoletto“, dem ersten Baustein seiner „trilogia popolare“. In der Oper ist es dann aber kein König mehr, sondern es sind zwei Männer, die sich amüsieren, und zwar auf Kosten anderer: der Herzog von Mantua und sein Hofnarr Rigoletto. Während der Herzog seinen Frauenverschleiß wider moralischer Grundsätze überschäumen lässt, macht sich Rigoletto über die Männer der Auserwählten lustig. Zu Hause mimt er den liebenden Vater, der seiner Tochter Gilda die Außenwelt jedoch beinahe gänzlich verwehrt – nicht mal seinen Namen kennt sie. Es kommt, wie es kommen muss: Gilda und der Herzog verlieben sich ineinander, die Doppelexistenz Rigolettos erhält Brüche. Rache schwörend setzt er ein gewaltiges Drama in Gang, das ihm schließlich selbst zum Verhängnis wird.

Obwohl der Uraufführung ein langes Ringen mit der Zensur vorausgeht, trifft Verdi den Puls der Zeit. Die Themenkomplexe besitzen (noch heute) gewaltige Aktualität: Eine Randfigur will dazugehören, wird aber lediglich geduldet. Gefühle und Beziehungen werden zugunsten des eigenen Egos betäubt oder verdinglicht – es geht um Macht und Eigenverantwortung. Gesellschaftssysteme werden infrage gestellt, das Spiel aus Eigen- und Fremdwahrnehmung immer wieder neu aufgefächert. In der Konsequenz erwächst ein groteskes Gegenüber von real versus irreal, Privatheit versus Öffentlichkeit, Mann versus Frau, Leben versus Tod und Lachen versus Weinen. Unter der quäkenden Oberfläche brodelt bittere Ernsthaftigkeit, die stets vorangetrieben wird durch den archaischen Kern: eine selbsterfüllende Prophezeiung. Kurz vor seinem Tod soll Verdi gesagt haben: „Die ganze Welt ist ein Narrenhaus!“ Und in genau dieses Narrenhaus lädt er uns ein mit einer radikal berührend-bewegenden Musik – ohne Entkommen.

„Mich interessiert vor allem das Unheimliche an dieser Geschichte, der Psychothriller. Verdis Oper ist ungeheuer dicht komponiert. Alles ist knapp geschrieben und voller offener Fragen. Die interessanteste Frage ist für mich, inwieweit beruflicher Ehrgeiz und Perfektionismus einen Menschen deformieren und zum seelischen Krüppel machen können.“ Dies sagt Regisseur Frank Hilbrich über seine Inszenierung von Verdis „Rigoletto“. Die Themenkomplexe des Stückes besitzen gewaltige Aktualität: Eine Randfigur will dazu gehören, wird aber lediglich geduldet. Gefühle und Beziehungen werden zugunsten des eigenen Egos betäubt oder verdinglicht – es geht um Macht und Eigenverantwortung. In der Konsequenz erwächst ein groteskes Gegenüber von real versus irreal, Privatheit versus Öffentlichkeit, Mann versus Frau, Leben versus Tod.

Hinweis: Bei der Aufführung kommt Stroboskop-Licht zum Einsatz

Vorstellung am:
12.09. 16:30

Team
Musikalische Leitung
Konzept und szenische Einrichtung
Besetzung
Der Herzog von Mantua
Graf von Monterone
Graf von Ceprano
Die Gräfin
Iva Seidl
Marullo
Borsa, Höfling
Sparafucile
Ein Page der Herzogin
Iva Seidl
Ein Gerichtsdiener
Swen Westfeld

Pressestimmen

"Die Spannung ist förmlich greifbar."
"Ein schneller Puls treibt die Handlung voran, und die Essener Philharmoniker lassen die Zuhörer in einem spannenden Spiel erzittern. Im Orchestergraben ist die Spannung förmlich greifbar, und der engagierte Dirigent fordert sie auch ein, wenn er aufgeregt mit Musikern und Sängern kommuniziert."
O-Ton
23. Januar 2017
Christoph Broermann

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