Beethoven-Jahr · 5. Sinfoniekonzert der Essener Philharmoniker

Beethoven Tripelkonzert

Werke von Johannes Brahms, Ludwig van Beethoven, Robert Schumann
Veranstalter: Essener Philharmoniker



Van Baerle Trio

Violine
Maria Milstein
Violoncello
Gideon den Herder
Klavier
Hannes Minnaar
Essener Philharmoniker
Dirigent
Daniele Rustioni
Johannes Brahms
Tragische Ouvertüre d-Moll, op. 81
Ludwig van Beethoven
Konzert C-Dur für Klavier, Violine, Violoncello und Orchester, op. 56 "Tripelkonzert"
Robert Schumann
Sinfonie Nr. 4 d-Moll, op. 120

"Aller guten Dinge sind drei." Ob Beethoven sich dieses Sprichwort zu Herzen genommen hatte, als er sein 1808 uraufgeführtes "Tripelkonzert" für drei Soloinstrumente verfasste? Auffällig ist, dass er hier kein gleichberechtigtes Trio nebeneinanderstellt, sondern in seiner "Ménage à trois" die Cellopartie in den Vordergrund rückt - und die Musiker nicht nur harmonisch miteinander, sondern auch kämpferisch gegeneinander antreten lässt. Vorbote dessen ist die "Tragische Ouvertüre" von Johannes Brahms, die eigentlich keinem bestimmten Theaterstück, sondern dem Tragischen an sich zugedacht ist. Dementsprechend "weint" das Stück, wie der Komponist meinte. Das Konzert endet versöhnlich mit Robert Schumanns vierter Sinfonie, die er zum 22. Geburtstag seiner Ehefrau fertigstellte. "Wahrhaftig, meine nächste Sinfonie soll Clara heißen", schmachtete der frischgebackene Ehemann.

19:30 Uhr Konzerteinführung im Alfried Krupp Saal
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