Themenreihe 2

Künstlerporträt
Emmanuel Tjeknavorian

Das detaillierte und vollständige Programm finden Sie in unserem Jahresheft, das Sie hier herunterladen können.
So 05.12.2021 19:00 Uhr
Werke von Joseph Haydn, Georg Breinschmid und Wolfgang Amadeus Mozart
Sa 12.03.2022 20:00 Uhr
Yuri Temirkanov
St. Petersburg Philharmonic Orchestra
Tschaikowski 5
Werke von Johannes Brahms und Pjotr I. Tschaikowski
Sa 28.5.2022 20:00 Uhr
Emmanuel Tjeknavorian
Daniel Müller-Schott
Anna Vinnitskaya
Werke von Claude Debussy, Johannes Brahms und Franz Schubert

Als Geiger und Dirigent zweifach begabt: Emmanuel Tjeknavorian

"Für mich war von Anfang an kristallklar, dass mein Leben immer mit Musik verbunden sein wird", sagt Emmanuel Tjeknavorian. Gefeiert wird der erst 26-jährige Wiener als einer der besten Geiger seiner Generation, gesegnet mit einem besonderen Gespür für Tonschönheit. Dabei hat der Musiker noch eine zweite Leidenschaft, die eigentlich seine erste war: das Dirigieren. Schon bevor er sprechen konnte, wollte der kleine Emmanuel unbedingt einen Taktstock haben – und als er ihn erhielt, eiferte er damit seinem Vater, dem armenischen Dirigenten Loris Tjeknavorian, nach. Weil man aber als Kind noch kein Dirigierstudium absolvieren kann, erlernte er ab dem fünften Lebensjahr erst einmal das Spiel auf der Violine. Sein wichtigster Geigenlehrer wurde Gerhard Schulz vom Alban Berg Quartett, sein wichtigster Dirigierlehrer aber blieb der Vater. Unser Künstlerporträt würdigt beide Begabungen Tjeknavorians. So ist er als Solist mit den Essener Philharmonikern im ersten Violinkonzert von Schostakowitsch und später unter seinem Lieblingsdirigenten Yuri Temirkanov im Doppelkonzert von Brahms zu erleben. Anna Vinnitskaya und Daniel Müller-Schott sind ihm hochkarätige Kammermusikpartner. Als Dirigent huldigt Tjeknavorian "seinem" Wien – mit Sinfonien der Klassiker Haydn und Mozart sowie dem humoristischen "Neujahrskonzert" von Georg Breinschmid.