Gabriele Bamberger

Solo
Gabriele Bamberger ist gebürtige Salzburgerin und besuchte schon früh das Mozarteum. Sie schloss ihre Ausbildung als 20-jährige mit Auszeichnung ab und erhielt den Würdigungspreis des Österreichischen Bundesministeriums. Nach einem Engagement als Soloharfenistin im Philharmonischen Orchester der Stadt Gelsenkirchen nahm sie 1980 dieselbe Position bei der Badischen Staatskapelle Karlsruhe ein und hatte außerdem einen Lehrauftrag an der Musikhochschule Karlsruhe inne. Seit 1985 ist Gabriele Bamberger Soloharfenistin der Essener Philharmoniker.

Ebenfalls seit 1985 gehört sie als ständiges Mitglied dem Orchester der Bayreuther Festspiele an, wo sie bei allen Produktionen mitwirkt(e) und u. a. die Solo-Harfe in "Tannhäuser" und "Tristan und Isolde" übernahm. Dabei arbeitet(e) sie mit Dirigenten wie Giuseppe Sinopoli, Christian Thielemann, Daniel Barenboim, James Levine, Michael Schønwandt und Daniele Gatti. Neben ihrer Tätigkeit als Orchestermusikerin zählen zahlreiche Auftritte im kammermusikalischen Bereich sowie als Solistin mit einem umfassenden Repertoire zu ihrem Wirken. Ferner unterrichtet sie Musikstudenten am Orchesterzentrum NRW in Dortmund in Probespiel-Simulationen.

In den Sinfoniekonzerten der Essener Philharmoniker war sie u. a. als Solistin mit Wolfgang Amadeus Mozarts Konzert für Flöte, Harfe und Orchester C-Dur KV 299 unter Simone Young, Claude Debussys "Danse sacrée et danse profane" unter Jun Märkl und Joaquin Rodrigos "Concierto serenata" für Harfe und Orchester unter Kazuki Yamada  zu erleben. Darüber hinaus musiziert sie regelmäßig in den Kammerkonzerten der Essener Philharmoniker, darunter in Debussys Sonate für Flöte, Bratsche und Harfe, in Jacques Iberts Trio für Harfe, Violine, und Violoncello sowie in Maurice Ravels "Introduktion und Allegro".