Pressemitteilungen

Hier finden Sie Pressemitteilungen aller Sparten der Theater und Philharmonie Essen.
13.05.2022
Der Erlös der Sonderveranstaltung „Tanz für den Frieden“ geht an das Deutsche Rote Kreuz
Benefizvorstellung "Tanz für den Frieden" im Aalto-Theater. (v.l.n.r.): Ben Van Cauwenbergh (Ballettintendant), Karin Müller (Geschäftsführerin Theater und Philharmonie Essen) und Oberbürgermeister Thomas Kufen mit der Aalto-Ballettcompagnie und weiteren Beteiligten an der Vorstellung. Foto: Georg Lukas
Angesichts der schockierenden Geschehnisse in der Ukraine hatte das Aalto Ballett Essen Anfang April eine Sondervorstellung der beliebten „Tanzhommage an Queen“ zugunsten der Opfer von Krieg und Gewalt in der Ukraine gezeigt. Mit dieser Veranstaltung unter dem Titel „Tanz für den Frieden“ wollte der Ballettintendant Ben Van Cauwenbergh gemeinsam mit seiner Compagnie einen Beitrag zur Hilfe leisten für alle, die in der Ukraine derzeit unter der Gewalt leiden müssen. Die Einnahmen aus dem Ticketverkauf der ausgebuchten Vorstellung sowie die gesammelten Spenden erbrachten eine Summe von 23.182,98 Euro. Das Aalto Ballett Essen bedankt sich beim Publikum und leitet den Betrag an das Deutsche Rote Kreuz weiter. Das DRK stellt umfangreiche Hilfsmaßnahmen zur Versorgung der Zivilbevölkerung und der Menschen auf der Flucht bereit.
In seinem Grußwort zu Beginn der Vorstellung sprach der Essener Oberbürgermeister Thomas Kufen über die erschütternde Situation im Kriegsgebiet und dankte den ehrenamtlichen Helfer*innen in der Ukraine, aber auch vor Ort in Essen für ihr Engagement.
27.04.2022
„Tannhäuser“, „Lucrezia Borgia“, „Simon Boccanegra“, „Die Hochzeit des Figaro“ sowie die Uraufführung „Dogville“ stehen als Neuproduktionen auf dem Programm
27.04.2022
GMD Tomáš Netopil dirigiert in seiner letzten Saison unter anderem Mahlers 3. Sinfonie
Zum Programm der Essener Philharmoniker für die Spielzeit 2022/2023 stehen folgende Materialien zum Download bereit:
27.04.2022
Zwei Premieren und die Fortsetzung der Reihe „PTAH – Junge Choreograf*innen“ in der Saison 2022/2023
Essen. Heute hat der Essener Ballettintendant Ben Van Cauwenbergh bei einer Pressekonferenz im Aalto-Theater das Programm für die Spielzeit 2022/2023 vorgestellt. Mit einem Mix aus klassischem Repertoire und modernen Werken möchte der 63-Jährige auch in der kommenden Saison die Welt des Balletts so facettenreich wie möglich darbieten, um sein Publikum zu begeistern. Zwei Premieren stehen dabei im Mittelpunkt: Zum Auftakt im Herbst 2022 dürfen sich die Zuschauer*innen auf ein weiteres großes Handlungsballett freuen: „Giselle“. Van Cauwenbergh wird das Ballett nach der klassischen Fassung von Jean Coralli, Jules Perrot und Marius Petipa auf die Bühne bringen. Im Frühjahr 2023 folgt „Smile“, ein Chaplin-Abend von Ben Van Cauwenbergh, der in Zusammenarbeit mit dem Choreografen und Ballettmeister Armen Hakobyan entsteht. Der Abend ist eine getanzte Liebeserklärung an den legendären Tramp mit Melone, Spazierstock, den viel zu großen Schuhen und dem Schnurrbart, der bei allem komischen Talent auch zuweilen eine traurige Figur war. Im späteren Frühjahr 2023 wird es darüber hinaus eine Neuauflage des Formats „PTAH“ geben: Unter diesem Titel bekommen junge Choreograf*innen aus der Aalto-Compagnie bereits zum fünften Mal Gelegenheit, in der intimen Atmosphäre des Grillo-Theaters eigene Stücke zu präsentieren. Der genaue Premierentermin wird noch bekannt gegeben.
Nach längerer Pause wird es in der kommenden Spielzeit ein Wiedersehen mit zwei beliebten Klassikern geben: mit Ben Van Cauwenberghs weihnachtlichem Familienballett „Der Nussknacker“ und mit seiner virtuosen Ballettkomödie „Don Quichotte“ nach Marius Petipa. Außerdem stehen ab Herbst 2022 die beiden Rockballette „Rock around Barock“ und die „Tanzhommage an Queen“ wieder auf dem Programm.
07.04.2022
Erstmals zwei Intendantinnen als Doppelspitze am Essener Sprechtheater
Die designierten Intendantinnen Selen Kara und Christina Zintl
Essen. Selen Kara und Christina Zintl werden in einer gleichberechtigten Doppel-Intendanz neue Intendantinnen am Schauspiel Essen. Die Entscheidung für dieses Leitungsduo traf der Aufsichtsrat der Theater und Philharmonie Essen (TUP) einstimmig in seiner heutigen Sitzung. Kara und Zintl treten im Sommer 2023 die Nachfolge von Christian Tombeil an, der dann das Schauspiel Essen 13 Jahre lang geleitet hat. Der Vertrag von Kara und Zintl läuft fünf Jahre bis zum Ende der Spielzeit 2027/2028. Selen Kara ist erfolgreiche freischaffende Regisseurin (u. a. Schauspielhaus Bochum, Nationaltheater Mannheim) und hat einen Schwerpunkt auf transkulturelle Projekte. Christina Zintl ist erfahrene Dramaturgin mit Leitungsfunktion an großen Theaterhäusern (u. a. Staatstheater Nürnberg, Düsseldorfer Schauspielhaus), aktuell am Staatstheater Darmstadt. Viele Jahre war sie beim Berliner Theatertreffen als Leiterin des Stückemarkts und Dramaturgin für die Programmentwicklung des Festivals tätig.
Beide Intendantinnen verantworten als gleichberechtigte Doppelspitze die Leitung des Schauspiel Essen künstlerisch wie organisatorisch gemeinsam. Die Zuständigkeiten innerhalb des Hauses werden so geteilt sein, dass sich Selen Kara vornehmlich um den Produktionsbereich und Christina Zintl mehr um Dramaturgie und Verwaltungsbelange kümmern wird.
Die Suche nach einer neuen Intendanz hat ein sechsköpfiger Arbeitsausschuss aus dem Aufsichtsrat der TUP unterstützt.

„Mit der Entscheidung, zwei junge und erfahrene Theatermacherinnen als gleichberechtigte Intendantinnen zu berufen, gehen wir in Essen neue Wege“, freut sich Barbara Rörig, die Vorsitzende des TUP-Aufsichtsrates, über die Wahl von Selen Kara und Christina Zintl. „Beide repräsentieren in idealtypischer Weise die zeitgenössische Entwicklung des Theaters und verfügen über bereits umfangreiche Erfahrungen und überregionale Anerkennung in der deutschen Theaterlandschaft. Beide legen Wert auf einen dialog- und beteiligungsorientierten Führungsstil und suchen die Kooperation mit den anderen Sparten der Theater und Philharmonie Essen. Theater für Kinder- und Jugendliche, die sozialen Herausforderungen einer Ruhrgebietsstadt, die Anforderungen an Digitalität und Nachhaltigkeit sind Teil ihrer Konzeption und sollen im Dialog mit der Stadtgesellschaft entwickelt und gestaltet werden.“

„Die Vorstellungen von Selen Kara und Christina Zintl von Öffnung und Diversität sowie die interessanten Regisseur*innen, die sie engagieren wollen, versprechen spannende Perspektiven für das Schauspiel in Essen“, erläutert der Essener Kulturdezernent Muchtar Al Ghusain.


„Wir freuen uns sehr auf unsere neue Aufgabe an diesem traditionsreichen und besonderen Theater. Essen ist eine Stadt, die uns vertraut ist und uns mit ihrer Vielfalt und Dynamik im Wandel fasziniert. Wir fühlen uns geehrt, als Teil der TUP-Familie an der Weiterentwicklung der Stadtgesellschaft in Zukunft künstlerisch mitwirken zu können“, so Selen Kara und Christina Zintl nach der Entscheidung des Aufsichtsrates.

Ausgehend von der Frage „Für wen machen wir Theater?“ haben Kara und Zintl eine gemeinsame Vision für das Schauspiel Essen entwickelt. Sie heißt: „EIN NEUES DEUTSCHES THEATER – DAS GRILLO FÜR ALLE“:

„Wir wollen für ein Theater einstehen, das das Bestehende erweitert – mit diversen Künstler*innen, Stücken, Themen und Orten, so dass sich die vielfältige Essener Stadtgesellschaft mit ihren Geschichten und Perspektiven repräsentiert und gemeint fühlen kann. Zum klassischen Kanon, der weiterhin wichtiger Teil des Spielplans sein soll, kommen neue Geschichten und Perspektiven dazu, die für uns im deutschsprachigen Theater noch nicht ausreichend gezeigt werden. Wir möchten ein neues gesellschaftliches ‚Wir‘ befördern, indem wir Vielheit als Selbstverständlichkeit behandeln. Die neuen, vielfältigen Geschichten kommen vor allem durch verschiedene Perspektiven auf die Bühne: diverse Künstler*innen, zeitgenössische Dramatik, Roman- und Filmbearbeitungen, aber auch Geschichten, die wir recherchieren, u. a. in Projekten im Stadtraum. Hierfür planen wir ‚Artists in Residence‘- Programme.
Wir wünschen uns, dass wir in drei Jahren durch das Theaterfoyer gehen und ein Publikum begrüßen dürfen, das ebenso divers ist wie die Stadtgesellschaft.
Zugänglichkeit herzustellen wird zentral sein für unsere Arbeit und wir wollen sowohl unseren musikalischen Schwerpunkt als auch Fragen der Digitalität und der Nachhaltigkeit immer wieder unter diesem Aspekt betrachten.

Wir möchten nicht nur die Geschichten vielfältiger gestalten, sondern auch neue Räume für das Schauspiel Essen erschließen und das Theater zur Stadt hin öffnen. Mindestens ein großes partizipatives Projekt im Stadtraum wollen wir dazu pro Spielzeit durchführen.

Neben den neuen Geschichten und Perspektiven glauben wir an ein starkes Ensemble, mit dem wir einen engen Austausch in der Programmplanung führen möchten. Wir suchen gemeinsame Theaterarbeit auf Augenhöhe mit allen am Theater Beschäftigten. Wir begreifen das Theater als ‚Schule der Empathie‘ und sehen die faire, demokratische Aushandlung von pluralen Perspektiven als DIE Aufgabe der Zukunft. Wir suchen auch hier Synergien in der Vielfalt und glauben daran, dass dadurch ein Theater entstehen kann, das mutig und spielerisch ist, die Gegenwart in ihrer Komplexität annimmt und sich mit den Fragen der Zukunft auseinandersetzt.

Bei der Diversifizierung des Theaters ist uns ein junges Publikum besonders wichtig – wir planen die Erweiterung des Kinder- und Jugendtheaters, insbesondere wollen wir dabei am Abbau von Sprachbarrieren arbeiten. Aus eigener Erfahrung wissen wir, wie wichtig der Erstkontakt mit dem Theater ist.

Wir sehen unsere Arbeit als Weiterentwicklung des Bestehenden innerhalb eines gesamtgesellschaftlichen Strukturwandels. ‚Practice, what you preach‘ ist dabei unsere Maxime. Das wollen wir auch nach innen umsetzen: Stärke erreichen wir durch Vielfalt und respektvolle Kommunikation. Unser Anspruch ist es dabei in flachen Hierarchien intersektional gerecht zu agieren und aktiv gegen strukturelle Diskriminierungen anzugehen. Unsere Doppel-Intendanz steht genau dafür: Wir glauben daran, dass man gemeinsam und in Aushandlungsprozessen bessere Ergebnisse erzielt als allein.

Unsere Arbeitsweise basiert auf Austausch, Transparenz, Wertschätzung und gemeinsamer Weiterentwicklung. Wir wollen auf Augenhöhe mit der gesellschaftlichen Entwicklung sein. Aus unserer langjährigen Erfahrung im Theater glauben wir an kooperative Prozesse und können hierfür ein großes Netzwerk in der Theater- und Kulturszene nutzen. Wir sind eine gleichberechtigte Doppelspitze, das heißt, dass wir alle Entscheidungen als Team gemeinsam treffen und verantworten. Dabei haben wir in unseren Bereichen Regie und Dramaturgie unterschiedliche Schwerpunkte, auf die wir uns in der täglichen Arbeit konzentrieren.“


Selen Kara, erfolgreiche Regisseurin, ist bekannt für transkulturelle Projekte für verschiedene Publikumsschichten. Sie arbeitet regelmäßig an renommierten Theatern wie dem Theater Bremen, dem Nationaltheater Mannheim und dem Schauspielhaus Bochum, wo sie gemeinsam mit Torsten Kindermann Projekte wie „Istanbul“ und „Mit anderen Augen“ erfolgreich entwickelt und inszeniert hat. Ihre Inszenierung „I love you, Turkey“ am Staatstheater Nürnberg wurde 2020 zum Regie-Nachwuchs-Festival RADIKAL JUNG am Münchner Volkstheater eingeladen. Seit 2021 ist Selen Kara Mitglied in der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste.
Mit Essen ist Selen Kara familiär verbunden. Ihre Großeltern kamen als Gastarbeiter*innen in den frühen 60ern aus der Türkei nach Essen Katernberg.
Das Grillo-Theater hat für sie einen besonderen Stellenwert, da es das erste Theater war, das sie als Schülerin besuchen und erleben durfte. Hier ist bei ihr die Motivation entstanden, ihre familiäre Welt mit dem Theater zu verbinden und die deutsche Kulturlandschaft mitzugestalten.

Christina Zintl, geboren und aufgewachsen in Bonn, war langjährige Künstlerische Leiterin des Stückemarkts und Dramaturgin des Theatertreffens (Berliner Festspiele). Sie ist erfahrene Dramaturgin und arbeitete an bekannten Theaterhäusern, u. a. am Düsseldorfer Schauspielhaus, am Bayerischen Staatsschauspiel und am Staatstheater Nürnberg; an diesen Häusern hat sie in unterschiedlichen künstlerischen Positionen und Leitungspositionen gearbeitet, u. a. als Geschäftsführende Dramaturgin/Mitglied der Schauspielleitung des Staatstheaters Nürnberg. Aktuell arbeitet sie als Dramaturgin und Mitglied des Leitungsteams in einem Langzeitprojekt zur Diversifizierung am Staatstheater Darmstadt. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind Zeitgenössische Dramatik sowie die Öffnung der Institution Stadttheater hin zur Stadtgesellschaft – insbesondere durch den Abbau von Barrieren und Ko-Kreationsprozessen.
Muchtar Al Ghusain (Essener Kulturdezernent), Karin Müller (TUP-Geschäftsführerin), die designierten Intendantinnen des Schauspiel Essen Selen Kara und Christina Zintl sowie Barbara Rörig (TUP-Aufsichtsratsvorsitzende)
06.04.2022
Royal Concertgebouw Orchestra ist Artist in Residence
Die Philharmonie Essen hat das Konzertprogramm für die kommende Spielzeit 2022/2023 veröffentlicht: Schwerpunkte bilden die Künstler-Residenz des Royal Concertgebouw Orchestra aus Amsterdam und eine Porträt-Reihe des isländischen Pianisten Víkingur Ólafsson. Zu den weiteren Höhepunkten des letztmalig von Intendant Hein Mulders konzipierten Spielplans gehören Auftritte von Riccardo Chailly und der Filarmonica della Scala, Marc Minkowski und seinen Musiciens du Louvre sowie Frank Peter Zimmermann und den Berliner Barock Solisten.

Insgesamt zehn Themenreihen stehen für ein künstlerisch vielseitiges Angebot vom großen Orchesterkonzert bis zum Solorecital, von Raritäten und Klassikern der Alten Musik bis zu Ur- und Erstaufführungen zeitgenössischer Komponist*innen, von angesagten Jazz-Formationen bis zu einem vielfältigen Angebot für Kinder, Jugendliche und Familien. Der Philharmonische Ball erlebt nach seiner erfolgreichen Rückkehr vor gut zwei Jahren eine erneute Auflage im Februar 2023. Endlich wieder angeboten werden können nach zweijähriger pandemiebedingter Auszeit die begehrten Abonnements: 13 Reihen stehen zur Auswahl, dazu 5 Serien der Essener Philharmoniker und der flexible Vielbucher*innen-Rabatt.

Die Presseunterlagen mit allen Informationen stellen wir hiermit gerne zum Herunterladen zur Verfügung.
18.03.2022
Essener Tanzcompagnie sagt das ab Anfang April im Aalto-Theater geplante Ballett ab.
Aktualisierte Fassung der Pressemitteilung
Im Zuge des Premierenausfalls von "Drei Schwestern" zeigt das Aalto Ballett Essen unter dem Titel „Tanz für den Frieden“ am Freitag, 8. April eine Benefiz-Vorstellung der „Tanzhommage an Queen“.
Essen. Angesichts der schockierenden Geschehnisse in der Ukraine hat sich die Essener Ballettleitung um Intendant Ben Van Cauwenbergh entschieden, die ursprünglich für Samstag, 9. April geplante Premiere des Balletts „Drei Schwestern“ von Valery Panov nach dem gleichnamigen Stück von Anton Tschechow abzusagen. Das Aalto Ballett Essen hat dieses Ballett mit großem Bedauern abgesagt. Besonders Ballettintendant Ben Van Cauwenbergh war es ein persönliches Anliegen, dieses Stück auf der Essener Bühne zu zeigen, denn ihn und Valery Panov verbindet eine langjährige künstlerische Zusammenarbeit. Die Entscheidung, die Produktion vom Spielplan zu nehmen, erging dementsprechend auch auf Initiative sowohl der Ballettleitung als auch Panovs. „Sowohl uns und als auch Valery Panov erscheint die ‚romantisierte‘ Darstellung uniformierter und bewaffneter russischer Offiziere auf der Bühne momentan ganz unangemessen“, so Van Cauwenbergh. Das Aalto-Ballett hat damit eine künstlerische Entscheidung getroffen. „Es geht uns weder um einen Boykott von russischen Künstler*innen noch um eine Zensur der russischen Kultur. Besonders das klassische Ballett ist ja unzertrennlich mit der russischen Kultur verbunden und Tschaikowskis Ballett ‚Dornröschen‘ steht wie geplant weiterhin bei uns auf dem Programm“, erläutert der Ballettchef. Wenn sich die gegenwärtige Situation in absehbarer Zeit ändern sollte, werden die „Drei Schwestern“ von Valery Panov zu einem späteren Zeitpunkt zur Aufführung im Aalto-Theater gebracht.

Im Zuge der Absage haben sich im Spielplan Ressourcen ergeben, die das Aalto Ballett Essen dafür nutzt, am Freitag, 8. April um 19:30 Uhr, einen Tag vor der geplanten Premiere, unter dem Titel „Tanz für den Frieden“ eine Sondervorstellung der „Tanzhommage an Queen“ zugunsten der Opfer von Krieg und Gewalt in der Ukraine zusätzlich ins Programm aufzunehmen. „So möchten wir einen Beitrag zur Hilfe leisten für alle, die in der Ukraine nun unter der Gewalt leiden müssen. Gleichzeitig wollen wir unter dem Gedanken ‚Wir tanzen für den Frieden‘ auch ein Zeichen setzen gegen den Krieg. In meiner Compagnie tanzen 30 Tänzer*innen und acht Absolvent*innen aus 23 Nationen und leben täglich ein friedliches Miteinander“, erläutert der Ballettintendant.


An den ursprünglich geplanten Terminen von „Drei Schwestern“ werden Stücke aus dem Repertoire gespielt: So zeigt die Essener Ballettcompagnie zunächst am Samstag, 9. April um 19:00 Uhr ebenfalls die „Tanzhommage an Queen“ und am Mittwoch, 20. April um 19:30 Uhr „Rock around Barock“. Bereits erworbene Karten können an den Vorverkaufsstellen zurückgegeben bzw. umgetauscht werden, an denen sie gekauft wurden. Käufer*innen von Online-Tickets wenden sich zwecks Umtausch oder Rückgabe bitte an das TUP-TicketCenter.

Karten für die Ballett-Benefizvorstellung und die weiteren Aufführungen sind erhältlich im TicketCenter der TUP, II. Hagen 2 (Mo-Fr 10:00-16:00 Uhr), an der Kasse des Aalto-Theaters, Opernplatz 10 (Di-Sa 13:00-18:00 Uhr), telefonisch unter T 02 01 81 22-200 (Mo und Sa 10:00-16:00 Uhr; Di-Fr 10:00-18:00 Uhr) sowie online unter www.theater-essen.de.
(c) Birgit Hupfeld
Die für Donnerstag, 17. März und Freitag, 18. März geplanten Vorstellungen von „AufRuhr“ im Grillo-Theater des Schauspiel Essen müssen krankheitsbedingt leider entfallen.

Für diese Aufführungen bereits erworbene Karten können nur an den Vorverkaufsstellen zurückgegeben bzw. umgetauscht werden, an denen sie gekauft wurden. Käufer*innen von Online-Tickets wenden sich zwecks Umtausches oder Rückgabe bitte an das TUP-TicketCenter, II. Hagen 2,
Tel. 02 01 81 22-200.

Die nächsten Aufführungen von Volker Löschs Inszenierung „AufRuhr“, in der es um den Widerstand gegen ein von Politik und Investoren geplantes Megabauprojekt im Essener Norden geht, finden am 6. und 7. April, am
29. und 30. April sowie am 11. und 12. Mai, jeweils um 19:00 Uhr, im Grillo-Theater statt.
23.02.2022
Zuschauer*innen des Schauspiel Essen können ihre zehn liebsten Stücke aus den vergangenen Spielzeiten wählen
Die Chefdramaturgin und stellv. Intendantin Vera Ring, Dramaturgin Judith Heese sowie Dramaturgin und Mitglied der künstlerischen Leitung Carola Hannusch präsentieren die Aktion „Lieblingsstücke 2010-2022“ des Schauspiel Essen.
Essen. Bevorstehende Abschiede sind immer auch ein Anlass für schöne Erinnerungen. So sieht es jedenfalls das Team um Schauspiel-Intendant Christian Tombeil, der sich zum Ende der nächsten Saison vom Publikum in Essen verabschieden wird. Darum möchte das Schauspiel-Team die Zuschauer*innen einladen, auf die vergangenen zwölf Jahre und rund 150 Inszenierungen zurückzublicken: Auf viele poetische, spannende, berührende, witzige, absurde, böse, musikalische, krasse und auch bewegende Momente auf der großen Bühne im Grillo-Theater, in der Heldenbar, in der Casa, der Box und in einigen Außenspielstätten wie der ehemaligen Tanzschule in der Maxstraße. Gleichzeitig können die Theaterfans zurückblicken auf ein Ensemble von Schauspieler*innen, das sich in zahlreiche Charaktere verwandelt hat und in unterschiedlichsten Rollen zu sehen war.
Aber die Essener Theatermacher*innen sind auch neugierig und möchten wissen, was die Lieblingsstücke des Publikums seit der Spielzeit 2010/2011 bis zur aktuellen Spielzeit 2021/2022 waren:
Auf der Website des Schauspiels sind unter www.theater-essen.de/lieblingsstuecke alle Inszenierungen von 2010-2022 aufgeführt. Hier kann man nach Herzenslust in Theater-Erinnerungen schwelgen und anschließend wählen, welche Inszenierungen die liebsten waren – oder noch sind. Vom 1. März bis 1. April kann jeder auf der Seite abstimmen. Danach wird ausgezählt und die beliebtesten zehn Stücke erhalten im kommenden und zugleich letzten Spielzeitheft der Intendanz von Christian Tombeil einen Ehrenplatz. Darüber hinaus können alle, die mitmachen, an einer Auslosung teilnehmen: Mit etwas Glück kann man Eintrittskarten für eine Vorstellung nach Wahl gewinnen oder sogar einen exklusiven Vorstellungsbesuch hinter den Kulissen.
26.01.2022
Die für den 27. und 29. Januar geplanten Ballettaufführungen von „Dornröschen“ im Aalto-Theater müssen krankheitsbedingt abgesagt werden, als Ersatz wird am 29. Januar eine Vorstellung der Musical-Revue „Yesterdate“ angeboten
Essen. Eigentlich hätte Ben Van Cauwenberghs Ballettmärchen „Dornröschen“ Ende Januar wieder auf die Aalto-Bühne zurückkehren sollen. Nun muss das Team des Aalto Ballett Essen schweren Herzens die für morgen, Donnerstag, 27. Januar und Samstag, 29. Januar geplanten Vorstellungen im Aalto-Theater krankheitsbedingt kurzfristig absagen.
Für alle, die am Samstag, 29. Januar dennoch einen vergnüglichen Kulturabend erleben möchten, findet ab 19:00 Uhr eine Zusatzvorstellung von „Yesterdate – Ein Rendezvous mit den 60ern“ im Aalto-Theater statt. Bei der beliebten Musical-Revue von Heribert Feckler und Marie-Helen Joël kann man Hits von den Beatles bis zu Drafi Deutscher erleben und genießen.

Bereits erworbene Karten für die Samstagsvorstellung können gegen Karten für die Aufführung von „Yesterdate“ oder eine der folgenden Vorstellungen von „Dornröschen“ umgetauscht werden. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, bereits gekaufte Karten an den Vorverkaufsstellen, an denen sie erworben wurden, zurückzugeben. Tickets, die für die „Dornröschen“-Vorstellung am Donnerstag, 27. Januar erworben wurden, können ebenfalls an den Vorverkaufsstellen zurückgegeben bzw. umgetauscht werden, an denen sie gekauft wurden.
Käufer*innen von Online-Tickets wenden sich zwecks Umtausch oder Rückgabe bitte an das TUP-TicketCenter, II. Hagen 2, Tel. 02 01 81 22-200.

Die Wiederaufnahme von „Dornröschen“ verschiebt sich auf den 18. Februar. Die nächsten Vorstellungen sind am 5., 6., 11. und 13. März 2022.