Pressemitteilungen

Hier finden Sie Pressemitteilungen aller Sparten der Theater und Philharmonie Essen.
06.04.2022
Royal Concertgebouw Orchestra ist Artist in Residence
Die Philharmonie Essen hat das Konzertprogramm für die kommende Spielzeit 2022/2023 veröffentlicht: Schwerpunkte bilden die Künstler-Residenz des Royal Concertgebouw Orchestra aus Amsterdam und eine Porträt-Reihe des isländischen Pianisten Víkingur Ólafsson. Zu den weiteren Höhepunkten des letztmalig von Intendant Hein Mulders konzipierten Spielplans gehören Auftritte von Riccardo Chailly und der Filarmonica della Scala, Marc Minkowski und seinen Musiciens du Louvre sowie Frank Peter Zimmermann und den Berliner Barock Solisten.

Insgesamt zehn Themenreihen stehen für ein künstlerisch vielseitiges Angebot vom großen Orchesterkonzert bis zum Solorecital, von Raritäten und Klassikern der Alten Musik bis zu Ur- und Erstaufführungen zeitgenössischer Komponist*innen, von angesagten Jazz-Formationen bis zu einem vielfältigen Angebot für Kinder, Jugendliche und Familien. Der Philharmonische Ball erlebt nach seiner erfolgreichen Rückkehr vor gut zwei Jahren eine erneute Auflage im Februar 2023. Endlich wieder angeboten werden können nach zweijähriger pandemiebedingter Auszeit die begehrten Abonnements: 13 Reihen stehen zur Auswahl, dazu 5 Serien der Essener Philharmoniker und der flexible Vielbucher*innen-Rabatt.

Die Presseunterlagen mit allen Informationen stellen wir hiermit gerne zum Herunterladen zur Verfügung.
18.03.2022
Essener Tanzcompagnie sagt das ab Anfang April im Aalto-Theater geplante Ballett ab.
Aktualisierte Fassung der Pressemitteilung
Im Zuge des Premierenausfalls von "Drei Schwestern" zeigt das Aalto Ballett Essen unter dem Titel „Tanz für den Frieden“ am Freitag, 8. April eine Benefiz-Vorstellung der „Tanzhommage an Queen“.
Essen. Angesichts der schockierenden Geschehnisse in der Ukraine hat sich die Essener Ballettleitung um Intendant Ben Van Cauwenbergh entschieden, die ursprünglich für Samstag, 9. April geplante Premiere des Balletts „Drei Schwestern“ von Valery Panov nach dem gleichnamigen Stück von Anton Tschechow abzusagen. Das Aalto Ballett Essen hat dieses Ballett mit großem Bedauern abgesagt. Besonders Ballettintendant Ben Van Cauwenbergh war es ein persönliches Anliegen, dieses Stück auf der Essener Bühne zu zeigen, denn ihn und Valery Panov verbindet eine langjährige künstlerische Zusammenarbeit. Die Entscheidung, die Produktion vom Spielplan zu nehmen, erging dementsprechend auch auf Initiative sowohl der Ballettleitung als auch Panovs. „Sowohl uns und als auch Valery Panov erscheint die ‚romantisierte‘ Darstellung uniformierter und bewaffneter russischer Offiziere auf der Bühne momentan ganz unangemessen“, so Van Cauwenbergh. Das Aalto-Ballett hat damit eine künstlerische Entscheidung getroffen. „Es geht uns weder um einen Boykott von russischen Künstler*innen noch um eine Zensur der russischen Kultur. Besonders das klassische Ballett ist ja unzertrennlich mit der russischen Kultur verbunden und Tschaikowskis Ballett ‚Dornröschen‘ steht wie geplant weiterhin bei uns auf dem Programm“, erläutert der Ballettchef. Wenn sich die gegenwärtige Situation in absehbarer Zeit ändern sollte, werden die „Drei Schwestern“ von Valery Panov zu einem späteren Zeitpunkt zur Aufführung im Aalto-Theater gebracht.

Im Zuge der Absage haben sich im Spielplan Ressourcen ergeben, die das Aalto Ballett Essen dafür nutzt, am Freitag, 8. April um 19:30 Uhr, einen Tag vor der geplanten Premiere, unter dem Titel „Tanz für den Frieden“ eine Sondervorstellung der „Tanzhommage an Queen“ zugunsten der Opfer von Krieg und Gewalt in der Ukraine zusätzlich ins Programm aufzunehmen. „So möchten wir einen Beitrag zur Hilfe leisten für alle, die in der Ukraine nun unter der Gewalt leiden müssen. Gleichzeitig wollen wir unter dem Gedanken ‚Wir tanzen für den Frieden‘ auch ein Zeichen setzen gegen den Krieg. In meiner Compagnie tanzen 30 Tänzer*innen und acht Absolvent*innen aus 23 Nationen und leben täglich ein friedliches Miteinander“, erläutert der Ballettintendant.


An den ursprünglich geplanten Terminen von „Drei Schwestern“ werden Stücke aus dem Repertoire gespielt: So zeigt die Essener Ballettcompagnie zunächst am Samstag, 9. April um 19:00 Uhr ebenfalls die „Tanzhommage an Queen“ und am Mittwoch, 20. April um 19:30 Uhr „Rock around Barock“. Bereits erworbene Karten können an den Vorverkaufsstellen zurückgegeben bzw. umgetauscht werden, an denen sie gekauft wurden. Käufer*innen von Online-Tickets wenden sich zwecks Umtausch oder Rückgabe bitte an das TUP-TicketCenter.

Karten für die Ballett-Benefizvorstellung und die weiteren Aufführungen sind erhältlich im TicketCenter der TUP, II. Hagen 2 (Mo-Fr 10:00-16:00 Uhr), an der Kasse des Aalto-Theaters, Opernplatz 10 (Di-Sa 13:00-18:00 Uhr), telefonisch unter T 02 01 81 22-200 (Mo und Sa 10:00-16:00 Uhr; Di-Fr 10:00-18:00 Uhr) sowie online unter www.theater-essen.de.
(c) Birgit Hupfeld
Die für Donnerstag, 17. März und Freitag, 18. März geplanten Vorstellungen von „AufRuhr“ im Grillo-Theater des Schauspiel Essen müssen krankheitsbedingt leider entfallen.

Für diese Aufführungen bereits erworbene Karten können nur an den Vorverkaufsstellen zurückgegeben bzw. umgetauscht werden, an denen sie gekauft wurden. Käufer*innen von Online-Tickets wenden sich zwecks Umtausches oder Rückgabe bitte an das TUP-TicketCenter, II. Hagen 2,
Tel. 02 01 81 22-200.

Die nächsten Aufführungen von Volker Löschs Inszenierung „AufRuhr“, in der es um den Widerstand gegen ein von Politik und Investoren geplantes Megabauprojekt im Essener Norden geht, finden am 6. und 7. April, am
29. und 30. April sowie am 11. und 12. Mai, jeweils um 19:00 Uhr, im Grillo-Theater statt.
23.02.2022
Zuschauer*innen des Schauspiel Essen können ihre zehn liebsten Stücke aus den vergangenen Spielzeiten wählen
Die Chefdramaturgin und stellv. Intendantin Vera Ring, Dramaturgin Judith Heese sowie Dramaturgin und Mitglied der künstlerischen Leitung Carola Hannusch präsentieren die Aktion „Lieblingsstücke 2010-2022“ des Schauspiel Essen.
Essen. Bevorstehende Abschiede sind immer auch ein Anlass für schöne Erinnerungen. So sieht es jedenfalls das Team um Schauspiel-Intendant Christian Tombeil, der sich zum Ende der nächsten Saison vom Publikum in Essen verabschieden wird. Darum möchte das Schauspiel-Team die Zuschauer*innen einladen, auf die vergangenen zwölf Jahre und rund 150 Inszenierungen zurückzublicken: Auf viele poetische, spannende, berührende, witzige, absurde, böse, musikalische, krasse und auch bewegende Momente auf der großen Bühne im Grillo-Theater, in der Heldenbar, in der Casa, der Box und in einigen Außenspielstätten wie der ehemaligen Tanzschule in der Maxstraße. Gleichzeitig können die Theaterfans zurückblicken auf ein Ensemble von Schauspieler*innen, das sich in zahlreiche Charaktere verwandelt hat und in unterschiedlichsten Rollen zu sehen war.
Aber die Essener Theatermacher*innen sind auch neugierig und möchten wissen, was die Lieblingsstücke des Publikums seit der Spielzeit 2010/2011 bis zur aktuellen Spielzeit 2021/2022 waren:
Auf der Website des Schauspiels sind unter www.theater-essen.de/lieblingsstuecke alle Inszenierungen von 2010-2022 aufgeführt. Hier kann man nach Herzenslust in Theater-Erinnerungen schwelgen und anschließend wählen, welche Inszenierungen die liebsten waren – oder noch sind. Vom 1. März bis 1. April kann jeder auf der Seite abstimmen. Danach wird ausgezählt und die beliebtesten zehn Stücke erhalten im kommenden und zugleich letzten Spielzeitheft der Intendanz von Christian Tombeil einen Ehrenplatz. Darüber hinaus können alle, die mitmachen, an einer Auslosung teilnehmen: Mit etwas Glück kann man Eintrittskarten für eine Vorstellung nach Wahl gewinnen oder sogar einen exklusiven Vorstellungsbesuch hinter den Kulissen.
26.01.2022
Die für den 27. und 29. Januar geplanten Ballettaufführungen von „Dornröschen“ im Aalto-Theater müssen krankheitsbedingt abgesagt werden, als Ersatz wird am 29. Januar eine Vorstellung der Musical-Revue „Yesterdate“ angeboten
Essen. Eigentlich hätte Ben Van Cauwenberghs Ballettmärchen „Dornröschen“ Ende Januar wieder auf die Aalto-Bühne zurückkehren sollen. Nun muss das Team des Aalto Ballett Essen schweren Herzens die für morgen, Donnerstag, 27. Januar und Samstag, 29. Januar geplanten Vorstellungen im Aalto-Theater krankheitsbedingt kurzfristig absagen.
Für alle, die am Samstag, 29. Januar dennoch einen vergnüglichen Kulturabend erleben möchten, findet ab 19:00 Uhr eine Zusatzvorstellung von „Yesterdate – Ein Rendezvous mit den 60ern“ im Aalto-Theater statt. Bei der beliebten Musical-Revue von Heribert Feckler und Marie-Helen Joël kann man Hits von den Beatles bis zu Drafi Deutscher erleben und genießen.

Bereits erworbene Karten für die Samstagsvorstellung können gegen Karten für die Aufführung von „Yesterdate“ oder eine der folgenden Vorstellungen von „Dornröschen“ umgetauscht werden. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, bereits gekaufte Karten an den Vorverkaufsstellen, an denen sie erworben wurden, zurückzugeben. Tickets, die für die „Dornröschen“-Vorstellung am Donnerstag, 27. Januar erworben wurden, können ebenfalls an den Vorverkaufsstellen zurückgegeben bzw. umgetauscht werden, an denen sie gekauft wurden.
Käufer*innen von Online-Tickets wenden sich zwecks Umtausch oder Rückgabe bitte an das TUP-TicketCenter, II. Hagen 2, Tel. 02 01 81 22-200.

Die Wiederaufnahme von „Dornröschen“ verschiebt sich auf den 18. Februar. Die nächsten Vorstellungen sind am 5., 6., 11. und 13. März 2022.
08.12.2021
Zum Programm gehören Auftritte von Sir Simon Rattle, Sol Gabetta und Jonas Kaufmann
Aufgrund der unvorhersehbaren Entwicklung der Pandemie hatte sich die Philharmonie Essen dazu entschieden, das Programm für die laufende Saison 2021/2022 in zwei aufeinanderfolgenden Ausgaben des Spielzeitheftes zu veröffentlichen. Nun ist der zweite Teil der Broschüre erschienen: Darin werden alle geplanten Konzerte von Februar bis Juni 2022 ausführlich vorgestellt. Zu den prominenten Orchestergastspielen der zweiten Saisonhälfte gehören Auftritte der Wiener Philharmoniker unter der Leitung von Valery Gergiev (21.02.) und des London Symphony Orchestra unter der Leitung von Sir Simon Rattle (02.05.). In der Reihe der großen Stimmen warten mit Matthias Goerne (11.02.) sowie Diana Damrau und Jonas Kaufmann (23.03.) klangvolle Namen.

Die Künstlerresidenz des französischen Dirigenten Raphaël Pichon und seines Ensembles Pygmalion kommt mit dem dreiteiligen Zyklus „La vie du Christ“ (Das Leben Christi) zu ihrem Höhepunkt (04.-06.03.). Fortgesetzt werden auch die beiden Künstlerporträts von Emmanuel Tjeknavorian, der unter anderem als Geigensolist gemeinsam mit dem St. Petersburg Philharmonic Orchestra zu erleben sein wird (12.03.), sowie von Götz Alsmann, der mit der WDR Big Band und dem WDR Funkhausorchester auf „70 Jahre Wirtschaftswunder“ zurückblickt (10.04.). Einen besonderen Akzent setzt die Philharmonie im Mai mit dem Weltmusik-Festival „Sounds of East to West“: Vom 12. bis 15. Mai bringen internationale Stars wie Aynur, Anouar Brahem und Kinan Azmeh die Musik des Orients nach Essen. Weitere Höhepunkte sind Auftritte von Sol Gabetta und Bertrand Chamayou (07.03.), Philippe Herreweghe und dem Collegium Vocale Gent mit Beethovens Oratorium „Christus am Ölberge“ (19.03.) sowie dem Jazz-Saxofonisten Branford Marsalis (11.04.).

Das Heft liegt ab sofort in den Häusern der Theater und Philharmonie Essen sowie im TicketCenter aus. Außerdem kann es unter www.philharmonie-essen.de heruntergeladen werden. Alle Informationen sowie aktuelle Termine gibt’s ebenfalls auf der Website oder in den gedruckten Monatsspielplänen. Der Kartenvorverkauf beginnt – solange die coronabedingten Einschränkungen gelten – jeweils in den ersten Tagen des Vormonats. Für Januar beginnt der Vorverkauf am 9. Dezember.
07.12.2021
Neben zwei Premieren wird es einen weiteren VR-Film im Frühjahr 2022 geben
Motto der Ausgabe #3 des Spielzeitheftes
Essen. Wegen der pandemiebedingten Unwägbarkeiten hatte sich das Team des Schauspiel Essen entschieden, die Pläne für die Saison 2021/2022 in drei aufeinanderfolgenden Ausgaben des Spielzeitheftes zu veröffentlichen. Nach zwei Broschüren ist nun der dritte und letzte Band erschienen, der das Programm bis Ende Juni 2022 vorstellt. Nach „Alles bleibt anders“ und „Alles Lüge“ lautet das Motto des letzten Spielzeitdrittels: „Alles wird gut“. Nicht nur vor dem Hintergrund der aktuellen Entwicklungen fragt Intendant Christian Tombeil in seinem Vorwort: „Ist alles (wieder) gut? Können wir beruhigt(er) in die Zukunft blicken oder verbirgt sich hinter einem tröstenden ‚Alles wird gut‘ doch mehr Wunsch als Wirklichkeit?“ Er und sein Team jedenfalls blicken zuversichtlich auf die nächsten Monate und hoffen, in dieser Saison endlich zwei Inszenierungen zeigen zu können, die coronabedingt bisher nicht zur Aufführung kamen: Zum einen ist es die Theateradaption von Jonathan Safran Foers berührendem Bestseller „Extrem laut und unglaublich nah“, den Thomas Ladwig in der Casa inszenieren wird. Premiere für die von der GENO BANK Essen geförderte Produktion ist am 4. März 2022. Und „Das achte Leben (für Brilka)“ nach dem Roman von Nino Haratischwili wird als letzte Premiere der Saison am 7. Mai 2022 im Grillo-Theater herauskommen. Gefördert wird diese Inszenierung vom Freundeskreis Theater und Philharmonie Essen e.V.

Während des Lockdowns im Frühjahr 2021 ist das Schauspiel Essen erstmals in die Welt der Virtual Reality eingestiegen und hat Thomas Krupas Theaterinszenierung „Der Reichsbürger“ an die 360°-Perspektive angepasst: Essener Zuschauer*innen können den Virtual Reality-Film mittels gelieferter VR-Brille zuhause erleben. Im Frühjahr 2022 entsteht mit „Die Wand (360°)“ nach dem Roman von Marlen Haushofer ein weiterer VR-Film in der Regie von Thomas Krupa. Gefördert werden die VR-Projekte des Schauspiel Essen von der Brost-Stiftung und entstehen in Kooperation mit collective archives.

Neben den Premieren soll es ein Wiedersehen u. a. mit den modernen Klassikern „Der Besuch der alten Dame“ von Friedrich Dürrenmatt und „Biedermann und die Brandstifter“ von Max Frisch geben. Außerdem werden in der Reihe „Jazz in Essen“ bis zum Spielzeitende noch zwei Konzerte im Grillo-Theater stattfinden.

Das Heft liegt ab sofort in den Häusern der Theater und Philharmonie Essen sowie im TicketCenter aus und kann hier heruntergeladen werden. Alle Informationen sowie aktuelle Termine gibt’s ebenfalls auf der Website oder in den gedruckten Monatsspielplänen. Der Kartenvorverkauf startet – solange die coronabedingten Einschränkungen gelten – in den ersten Tagen des Vormonats. Für Januar 2022 beginnt der Vorverkauf am Donnerstag, 9. Dezember.
Essen. Die Theater und Philharmonie Essen trauert um Susanne Abbrederis, die von 1992 bis 2005 unter der Intendanz von Jürgen Bosse Chefdramaturgin und stellvertretende Intendantin am Schauspiel Essen war. Mitte November ist sie völlig unerwartet in Wien verstorben.

Abbrederis wurde 1953 in Bregenz geboren und studierte Theaterwissenschaft am Queens College in New York und an der Universität Wien. Nach ersten Theatererfahrungen in Wien ging sie ans Nationaltheater Mannheim. Dort begann die viele Jahre dauernde Zusammenarbeit mit Jürgen Bosse. 1988 wechselte sie mit ihm an das Staatstheater Stuttgart, später dann ans Schauspiel Essen.

„Susanne Abbrederis war eine begeisterte und begeisternde Theaterfrau. In den 13 Jahren hat sie ganz wesentlich die Programmgestaltung des Schauspiels geprägt und oft mit Stückentdeckungen u. a. aus dem englischsprachigen Raum Akzente gesetzt“, sagt Karin Müller, die Geschäftsführerin der Theater und Philharmonie Essen, die damals auch schon bei der Theater und Philharmonie tätig war. „Leidenschaftlich hat sie sich gemeinsam mit Jürgen Bosse für das Theater in der Stadt engagiert.“

Nach ihrer Zeit in Essen ging Susanne Abbrederis 2005 als Chefdramaturgin ans Volkstheater Wien und kehrte 2014 zurück in die Region: Für drei Jahre leitete sie als Intendantin das Schauspiel Wuppertal, danach war sie als freie Dramaturgin in Wien tätig.
Die Theater und Philharmonie Essen nimmt aufrichtig Anteil am Tod von Susanne Abbrederis.

24.11.2021
Vorstellungs- und Konzertbesuch nur noch für geimpfte und genesene Personen möglich
Öffentliche Impfstation im früheren Restaurant Hayati im Grillo-Theater
In Folge der am gestrigen Dienstag veröffentlichten Coronaschutzverordnung des Landes NRW sind Vorstellungs- und Konzertbesuche in den Spielstätten der Theater und Philharmonie Essen (TUP) ab sofort nur noch unter 2G-Bedingungen möglich. Wer also die Angebote von Schauspiel, Oper, Ballett, Philharmonie und Philharmonikern wahrnehmen möchte, muss entweder nachweislich vollständig geimpft oder genesen sein und sich entsprechend ausweisen können. Ein negatives Testergebnis ist für den Einlass nicht mehr ausreichend. Diese Regelung gilt für alle Personen ab 16 Jahren. Um der Sicherheit der Besucher*innen in besonderer Weise Rechnung zu tragen, haben sich Geschäftsführung und Intendanten darüber hinaus auf eine Maskenpflicht mit dem Tragen einer medizinischen Maske auch während der Aufführungen verständigt.

Vor dem Hintergrund des steigenden Interesses an Impfungen weitet die Stadt Essen in Zusammenarbeit auch mit der TUP ihr Impfangebot aus und richtet u. a. im Grillo-Theater ein wöchentliches Impfangebot ein. Jeweils montags können sich Bürger*innen ab zwölf Jahren dort impfen lassen. Start ist am Montag, 29. November, von 15:00 bis 20:00 Uhr. Aktuelle Informationen dazu sowie die Dauer des Angebots im Theater erfahren Interessierte auf der Website der Stadt Essen unter essen.de/coronavirus_impfen.
19.11.2021
Wegen einer längerfristigen Erkrankung im Ensemble sagt Essener Schauspiel mehrere Aufführungen ab
Essen. Nachdem das Team des Schauspiel Essen bereits mehrere Aufführung von „Die Marquise von O…“ in der Casa absagen musste, werden nun noch weitere Vorstellungen wegen einer längerfristigen Erkrankung im Ensemble ausfallen müssen. So wird Hermann Schmidt-Rahmers Inszenierung „Die Rundköpfe und die Spitzköpfe oder Reich und reich gesellt sich gern“ am 26. November und am 30. Dezember nicht stattfinden können. Außerdem werden die Zuschauer*innen am 12. Dezember auf Oscar Wildes Komödie „Bunbury – Ernst ist das Leben“ verzichten müssen. Und die vorerst letzte Aufführung von „Fünf gelöschte Nachrichten“ wird nicht wie ursprünglich geplant am 30. Dezember über die Bühne der Casa gehen, sondern auf den 8. Januar 2022 verschoben.
Darüber hinaus muss die Filmvorführung „Arbeiterinnen / Pracujące Kobiety am 4. Dezember im Grillo-Theater aus dispositionellen Gründen abgesagt werden.

+++Update vom 6.12.2021: Wegen der längerfristigen Erkrankung im Ensemble muss nun auch die für Montag, 27. Dezember im Grillo-Theater geplante Vorstellung „Früchte des Zorns“ abgesagt werden. Darüber hinaus entfallen aus dispositionellen Gründen die für Samstag, 11. Dezember angekündigte Aufführung „Gift. Eine Ehegeschichte“ und die für Sonntag, 12. Dezember angekündigte Vorstellung „Endspiel“ in der Casa.

Bereits erworbene Karten können nur an den Vorverkaufsstellen zurückgegeben bzw. umgetauscht werden, an denen sie gekauft wurden. Käufer*innen von Online-Tickets wenden sich zwecks Umtausch oder Rückgabe bitte an das TUP-TicketCenter, II. Hagen 2, Tel. 02 01 81 22-200.