Pressemitteilungen

Hier finden Sie die Pressemitteilungen aller Sparten der Theater und Philharmonie Essen.
12.05.2019
Inga Koop, die Leiterin der Kostümabteilung am Schauspiel Essen, stellt sich und ihre Arbeit vor
Essen. Kleider machen Leute. Was im Alltag oder im Beruf gilt, das trifft noch mehr für Darsteller auf einer Bühne zu. Denn wenn sich im Theater der Vorhang öffnet, dann bekommen die Zuschauer zunächst einen optischen Eindruck von den Schauspielern. Dieser ist oft entscheidend dafür, ob einer Figur spontan Sympathie oder Antipathie entgegengebracht wird. Mit Theaterkostümen lassen sich spannende Geschichten erzählen – ganz ohne Worte.

Wie Kostüme entstehen – von der Idee über die Figurine bis hin zur Umsetzung in der Schneiderei –, davon erzählt Inga Koop am Montag, dem 20. Mai ab 18 Uhr im Essener Grillo-Theater. Koop ist Leiterin der Kostümabteilung am Schauspiel Essen und dafür verantwortlich, dass alle Kostüme, die auf den unterschiedlichen Bühnen zum Einsatz kommen, den künstlerischen Vorstellungen der Kostümbildner sowie den praktischen Anforderungen des Bühnengeschehens und der Darsteller entsprechen. Eine Herausforderung kann beispielsweise sein, wenn ein Schauspieler binnen 20 Sekunden von einem Kostüm ins nächste wechseln muss. Wie das gehen kann und welche kniffeligen Aufgaben ihr Job sonst noch bereithält, das erzählt Inga Koop in dieser neuen Ausgabe der Reihe „Theaterberufe hautnah“.  

Der Eintritt ist frei. Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, wird um Anmeldung unter theaterpaedagogik@schauspiel-essen.de gebeten.
06.05.2019
Das Ensemble des Schauspiel Essen ruft zur Beteiligung an der Europawahl auf
Essen. Am Sonntag, dem 26. Mai findet die Europawahl in Deutschland statt. Dann werden die Abgeordneten für das Europäische Parlament gewählt, die dort in den kommenden fünf Jahren maßgeblich dafür verantwortlich sein werden, wie sich das Zusammenspiel innerhalb der Europäischen Union entwickelt. Eine wichtige Wahl, findet auch das Ensemble des Schauspiel Essen, und hat sich deshalb einer Aktion der Dramaturgischen Gesellschaft, des Bundes der Szenografen, der Konferenz Konkret, des ensemble-netzwerks, des Deutschen Bühnenvereins, der Genossenschaft Deutscher Bühnen-Angehöriger (GDBA) und der Deutschen Theatertechnischen Gesellschaft (DTHG) angeschlossen, bei der die Theater-Zuschauerinnen und -Zuschauer aufgefordert werden, sich an der Europawahl zu beteiligen.
Im Essener Grillo-Theater wird im Anschluss an die Vorstellungen von „Der Besuch der alten Dame“ (16. und 23. Mai) und „Die Hauptstadt“ (18. Mai) folgender Text verlesen:

Liebe Zuschauerinnen und Zuschauer,
wir als Theaterschaffende sind auf eine offene, freiheitliche, diverse Gesellschaft angewiesen, um unsere Kunst auszuüben. Am 26. Mai ist Europawahl.
Die Zusammensetzung des Europäischen Parlaments ist nichts Abstraktes irgendwo in Brüssel. Sie hat massive Auswirkungen darauf, wie in Europa Gelder verteilt werden, wie in Europa Themen gesetzt werden, und auch: welche Freiheiten in Europa zukünftig noch selbstverständlich sind. Nehmen Sie das nicht auf die leichte Schulter. Setzen Sie sich dafür ein, dass die demokratischen Institutionen in Europa gestärkt werden. Setzen Sie sich für eine freie, offene Gesellschaft ein. Gehen Sie wählen. Denn Demokratie ist etwas, das man aktiv tun muss. Jede und jeder einzelne von uns. Sie entsteht beim Tun. Sie vergeht aber auch, wenn wir nichts tun. Offene Gesellschaften brauchen Menschen, die mit ihren Überzeugungen, mit ihrer Stimme, mit ihrem Gesicht und zur Not auch mit ihren Körpern für sie einstehen. Oft sind das Politikerinnen und Politiker. Behandeln wir sie pfleglich: Wir brauchen sie. Gehen Sie wählen am 26. Mai.

„Die Beteiligung an dieser bundesweiten Aktion ist uns eine ganz besondere Herzensangelegenheit, denn wir sehen – wie auch Robert Menasse, dessen „Hauptstadt“ wir gerade spielen – den Zusammenhalt Europas durch völkisch-nationalistische Bestrebungen ernsthaft gefährdet“, so Schauspielerin Stephanie Schönfeld, die den Aufruf am 27. April im Anschluss an „Die Hauptstadt“ zum ersten Mal vorgetragen hat.

30.04.2019
Ben Van Cauwenbergh stellt Programm der Spielzeit 2019/2020 vor
Heute stellte der Essener Ballettintendant Ben Van Cauwenbergh bei einer Pressekonferenz im Aalto-Theater sein Programm für die Saison 2019/2020 vor. Ein Schwerpunkt seines neuen Spielplans sind die großen Ballette aus der Feder von Pjotr I. Tschaikowski: Nach „Schwanensee“ und „Der Nussknacker“ wird er im Herbst „Dornröschen“ herausbringen und damit die Reihe der Meisterwerke des russischen Komponisten komplettieren. „Ich bin immer wieder positiv überrascht, was für ein reges Interesse vor allem am klassischen Repertoire besteht. Darum möchte ich mein Publikum auch in dieser Spielzeit wieder mit einem wahrhaften Klassiker verwöhnen“, so der 60-Jährige. Im Frühjahr 2020 kommt dann als zweite Premiere der Saison ein weiteres, hochdramatisches Handlungsballett erstmals zur Aufführung im Aalto-Theater: Die Essener Ballett-Compagnie präsentiert zu live gespielten Klavierstücken von Sergej Rachmaninow „Drei Schwestern“ des russischen Choreografen und ehemaligen Tänzers Valery Panov. Beteiligt an dieser spartenübergreifenden Produktion sind auch zwei Schauspieler, die Passagen aus Anton Tschechows Stück rezitieren.

Ab 9. November 2019 steht Tschaikowskis wohl erfolgreichstes Ballett auf dem Programm des Aalto-Theaters: „Dornröschen“. In Anlehnung an die Choreografie von Marius Petipa zeigt Van Cauwenbergh seine Version, in der er die ursprüngliche Fassung „ein wenig entstauben und für das heutige Publikum interessant machen möchte.“ Im Bühnenbild von Dorin Gal, das von den poetischen und magischen Bilderwelten Hans-Werner Sahms inspiriert ist, zeigt Van Cauwenbergh Prinzessin Aurora, das Dornröschen, als junge, temperamentvolle Frau, die der Enge der adeligen Gesellschaft zu entfliehen versucht.

Mit „Drei Schwestern“ schuf der Choreograf  und ehemalige Solotänzer Valery Panov 1984 ein sehr bewegendes Kammerspiel nach dem gleichnamigen Stück von Anton Tschechow. Dabei konzentrierte sich Panov ganz auf das Schicksal der Geschwister Irina, Mascha und Olga. Getanzt wird zu Klavierkompositionen von Sergej Rachmaninow, die live gespielt werden. Zwei Schauspieler rezitieren dazu Passagen aus dem Dramentext von Tschechow. Premiere für dieses spartenübergreifende Handlungsballett ist am 18. April 2020 im Aalto-Theater.

Intendant Ben Van Cauwenbergh dankte den Sponsoren für die Unterstützung in der kommenden Spielzeit: der Sparkasse Essen für die Förderung des Balletts „Dornröschen“ sowie den Eheleuten Sunhild und Christian Sutter für die Unterstützung von „Drei Schwestern“. Darüber hinaus fördert der Freundeskreis Theater und Philharmonie Essen beide Premieren der neuen Spielzeit.

Am 12. September 2019 startet das Aalto-Ballett – und das wird vor allem die jungen Tanzfans freuen – mit der Wiederaufnahme von „Don Quichotte für Kinder“ in die neue Spielzeit: Es wird zwei Schulvorstellungen und zwei Aufführungen für Familien geben. Es folgen im Herbst John Crankos gefeiertes Ballett „Onegin“ und „Rock around Barock“ von Ben Van Cauwenbergh. Selbstverständlich gibt’s zur Weihnachtzeit wieder Aufführungen des Klassikers „Der Nussknacker“, und auch die zum Kult gewordene „Tanzhommage an Queen“ kehrt zurück. Zum Frühlingsanfang 2020 erwartet die Essener Zuschauer ein Wiedersehen mit „Schwanensee“.

An den spartenübergreifenden TUP-Festtagen Kunst5, die vom 27. Februar – 8. März 2020 unter dem Motto „Unendliche Geschichten“ stattfinden, wird das Ballett mit der „Tanzhommage an Queen“ beteiligt sein.

Das neue Spielzeitheft für die Saison 2019/2020 im Aalto-Theater ist ab sofort im TicketCenter und in den Spielstätten der Theater und Philharmonie (TUP) erhältlich oder unter www.theater-essen.de abrufbar. Spielzeiteröffnung ist am 14. September 2019 das große Theaterfest, das alle Sparten der TUP gemeinsam im Grillo-Theater feiern.

Tickets:
Der Kartenvorverkauf für die Saison 2019/2020 startet am 11. Mai 2019 an den Theaterkassen, online, telefonisch und auch für schriftliche Bestellungen. Festplatzabonnentinnen und -abonnenten des Aalto-Theaters können exklusiv in der Zeit vom 30. April bis 10. Mai 2019 einen Neuabschluss, einen Platztausch oder einen Abonnementwechsel vornehmen.

Karten sind im TicketCenter der TUP (T 02 01 8122-200), an der Aalto-Kasse, per Mail (tickets@theater-essen.de) sowie im Internet unter www.theater-essen.de erhältlich.
18.04.2019
Junge Leute erhalten Einblicke in den Arbeits- und Probenalltag am Theater
Essen. Jungen Leuten, die zur Orientierung für eine Berufsausbildung oder für die Aufnahme eines entsprechenden Studiums praktische Erfahrungen im Ausstattungsbereich eines Theaters sammeln möchten, bietet das Schauspiel Essen derzeit wieder Praktikumsplätze an. Für die Eröffnungsinszenierung der kommenden Saison im Grillo-Theater sucht Ausstattungsleiterin Friederike Külpmann noch tatkräftige Unterstützung im Bereich Bühnen- und Kostümbild.
Wegen der Sommerpause sind die beiden angebotenen Praktika in zwei Phasen unterteilt: Der erste Teil ist vom 6. Mai bis zum 23. Juni; nach den Ferien geht es vom 2. September bis zur Premiere am 20. September weiter.

Das Schauspiel Essen weist darauf hin, dass die Praktikanten für Vormittags- und Abendproben zur Verfügung stehen müssen und dass für die Praktika leider keine Vergütungen gezahlt werden können.

Schriftliche Bewerbungen per E-Mail erbeten an: friederike.kuelpmann@schauspiel-essen.de
Kontakt:
Friederike Külpmann, Ausstattungsleiterin am Schauspiel Essen, Tel.: 0201/8122-337

06.04.2019
Lehrer können kostenfrei Öffentliche Proben am Schauspiel Essen besuchen
Essen. Vor den nächsten beiden Premieren am Schauspiel Essen laden die beiden Theaterpädagogen Aline Bosselmann und Marguerite Windblut wieder Lehrer zu den vorab stattfindenden Öffentlichen Proben ein. Damit die Pädagogen von Schulen und anderen Bildungseinrichtungen selbst beurteilen können, ob sie in denkommenden Monaten mit ihren Klassen bzw. Kursen die Stücke „Am Boden“ und/oder „Cash – Und ewig rauschen die Gelder“ besuchen wollen, erhalten sie die Möglichkeit, sich direkt vor Ort ein Bild von den Inszenierungen zu machen. Außerdem gibt es vor und nach den Proben die Gelegenheit zum Meinungs­austausch mit den Theaterpädagogen und den ebenfalls anwesenden Kollegen. 

Das Treffen zum Besuch der Öffentlichen Probe von „Am Boden“ ist am Donnerstag, dem 21. Februar um 18:00 Uhr; die Probe selbst beginnt dann um 19:00 Uhr in der Box. In dem Solo-Stück von George Brant geht es um das Leben und die seelischen Nöte einer amerikanischen Drohnen-Pilotin, die im Schichtdienst zwischen Kindergarten und Luftwaffenbasis in der Wüste, zwischen Liebesleben mit ihrem Mann und automatisiertem Töten hin und her pendelt.

Wer sich einen Eindruck von Michael Cooneys turbulenter Farce „Cash – Und ewig rauschen die Gelder“ in der Inszenierung von Tobias Materna verschaffen möchte, der sollte zum Treffen am Donnerstag, dem 28. Februar um 18:00 Uhr kommen. Der Beginn der Öffentlichen Probe ist anschließend um 19:00 Uhr im Grillo-Theater.

Interessierte Pädagogen, die diesen kostenlosen Service in Anspruch nehmen möchten, können sich unter T 02 01 81 22-334 oder theaterpaedagogik@schauspiel-essen.de anmelden.
01.04.2019
Die Bühnenprojekte „Nichtsnutze voller Tatendrang“ und „Scheißvieh“ feiern am 6. April Premiere am Schauspiel Essen
Mit „Wer bin ich?“ und „Von Sternschnuppen und Mauern“ haben Ende Januar die ersten beiden Bühnenprojekte der Theaterpädagogik am Schauspiel Essen Premiere gefeiert; Anfang April folgen nun zwei weitere spannende Inszenierungen. Das Projekt „Nichtsnutze voller Tatendrang“, das am Samstag, dem 6. April ab 16 Uhr erstmals in der Box gezeigt wird, führt eine Gruppe junger Menschen, „Die Nichtsnutze“, ins Gerhard-Kersting-Haus und zu speziellen Fragen: „Wie sah der Alltag der dort lebenden Senioren aus, als sie selbst Kinder waren?“ und „Welche Geräte, die heute selbstverständlich sind, gab es damals nicht?“ Im Gespräch mit den pflegebedürftigen Menschen stoßen „Die Nichtsnutze“ auf Geschichten aus einer anderen Zeit. Dadurch angeregt untersuchen sie ihren eigenen Alltag, und es entsteht der Plan, selbst Erfahrungen in einer ganz anderen Zeit zu sammeln.
Unter der Leitung von Theaterpädagogin Aline Bosselmann haben Ilayda Arslam, Jamie Grieger, Joann Jödicke, Knut Kolckmann, Emilia Meyer, Carolin Pascu, Marlen Sousan, Marla Suter, Fynn Thüs und Tom Verheyen dieses „Spiel, das den eigenen Alltag unter die Lupe nimmt und dabei die Zeit verlässt“ entwickelt. Bühne und Kostüme steuert Lena Natt bei. „Nichtsnutze vollerTatendrang“ ist für Zuschauer ab 10 Jahren geeignet.
Die Premiere am 6. April ist bereits ausverkauft; die nächste Vorstellung findet am 30. Mai ab 16 Uhr in der Box statt. 

Das zweite Bühnenprojekt, das an diesem Tag Premiere feiert, trägt den Titel „Scheißvieh“ und wird ab 19 Uhr in der Casa aufgeführt. Darin geht es um Menschen, die in einer ganz gewöhnlichen Wohnsiedlung leben. Alles geht dort seinen üblichen Gang bis die Anwohner Zeugen einer besonderen Begegnung werden: Zwei Leute haben sich aufgemacht, das „Monster in sich“ zuzulassen ...
Unter der Leitung von Theaterpädagoge Marguerite Windblut untersuchen Shaker Alhaddad, Zuzanna Bischoff, Tamara Breuer, Elke Felgner, Claudia Grade, Lisa Honermann, Laura Mangala, Diyar al Mohammad, Lena Wilting, Sylvelin Zenk-Kurschinski und Johanna Fee Ziemes, ob der Monsterfunke auf die Menschen aus der Wohnsiedlung tatsächlich überspringt. Und sie fragen, was das überhaupt ist, das Monster in einem.
Zum „Scheißvieh“-Team gehören außerdem noch Greta Stauch, die für das Bühnenbild und die Kostüme sorgt, sowie Dramaturg Florian Heller. Altersempfehlung: ab 14 Jahre.
Weitere Aufführungen sind am Samstag, 13. April ab 19 Uhr sowie am Donnerstag, 30. Mai ab 20 Uhr in der Casa. 

Der Eintritt bei den Vorstellungen beträgt € 6,60.
20.02.2019
Grillo-Theaterpädagogik veranstaltet am 7. März einen Öffentlichen (Schau-)Spielworkshop zur Casa-Inszenierung „≈ [ungefähr gleich]“
Philipp Noack und Alexey Ekimov in Jonas Hassen Khemiris „≈ [ungefähr gleich]“
Essen. Ein Job mit fettem Gehalt, hübscher Sekretarin und Firmenwagen – das wär‘s doch. Das jedenfalls denkt Andrej, eine Figur in dem Stück „≈ [ungefähr gleich]“ des schwedischen Schriftstellers Jonas Hassen Khemiri, das derzeit in der Casa des Schauspiel Essen gezeigt wird. Aber ob Andrej das auch schaffen wird? Dann gibt es da noch Peter: Er ist auf den ersten Blick ein Schnorrer und Obdachloser, der alle und jeden anlügt, nur um ein paar Münzen abzugreifen. Aber macht er das wirklich? Und was will eigentlich Mani, der Dozent, der seinen Studierenden das Genie und den Wahnsinn in Vergessenheit geratener Ökonomen zu vermitteln versucht? Wie ist es schließlich um Freja bestellt? Was treibt sie an? Ist sie tatsächlich eine skrupellose Mörderin? Oder ist sie „nur“ ein Opfer der Verhältnisse?

Diesen Fragen gehen am Donnerstag, dem 7. März ab 16:45 Uhr die Teilnehmer des nächsten Öffentlichen (Schau-)Spielworkshops der Grillo-Theaterpädagogik auf den Grund. Gemeinsam werden sie sich spielerisch den unterschiedlichen Charakteren in Khemiris „≈ [ungefähr gleich]“nähern, die ästhetische Form der Inszenierung von Magz Barrawasser analysieren und selbst Varianten einiger Szenen entwickeln. Im Anschluss an den ersten Workshop-Teil steht ab 19:00 Uhr ein gemeinsamer Vorstellungsbesuch in der Casa auf dem Programm. Danach besteht die Möglichkeit, sich mit den anderen Workshop-Teilnehmern und ggf. Mitgliedern des Ensembles in der Kantine auszutauschen. 

Interessenten können sich unter 0201/81 22-334 oder theaterpaedagogik@schauspiel-essen.de anmelden. Die Teilnahme am Workshop ist kostenlos, Eintrittskarten für „≈[ungefähr gleich]“ kosten für Workshop-Teilnehmer lediglich € 6,60.
14.02.2019
Markus Hesse stellt am 25. Februar in der Reihe „Theaterberufe hautnah“ die Arbeit der Tonabteilung am Grillo-Theater vor
Diplomingenieur Markus Hesse arbeitet in der Tonabteilung des Schauspiel Essen.
Essen. Ihr Arbeitsplatz im Essener Grillo-Theater ist kaum zu übersehen: Hinter einem großen Mischpult in den hinteren Reihen des Zuschauerraumes sitzen während der Vorstellungen die Tonmeister. Von hier aus sind sie für die Aussteuerung der Mikrofone zuständig, wenn eine Sprach- oder Musikverstärkung zum Einsatz kommen soll, sie „fahren“ die Toneinspielungen ab, wenn Geräusche wie z. B. vorbeifahrende Züge im „Besuch der alten Dame“ zu hören sein sollen. Aber auch der Bereich Videografie liegt während der Aufführungen maßgeblich in ihren Händen.

Welche Ausbildung man benötigt, um in der Tonabteilung an einem Theater mitarbeiten zu können, und wie der Arbeitsalltag am Schauspiel Essen aussieht, das erläutert am Montag, dem 25. Februar ab 18 Uhr in der Reihe „Theaterberufe hautnah“ Markus Hesse. Der Diplomingenieur für Medientechnik arbeitet seit 2009 am hiesigen Schauspielhaus und er betreut derzeit u. a. die Stücke „Die Hauptstadt“ und „Biografie: Ein Spiel“ im Grillo-Theater sowie „Tschick“ und „≈ [ungefähr gleich]“ in der Casa. Und ab dem 2. März sitzt er dann wieder hinter dem beeindruckenden Pult mit den vielen Knöpfen und Reglern und sorgt im Grillo-Theater für den guten Ton bei der Komödie „Cash – Und ewig rauschen die Gelder“. 

Der Eintritt bei „Theaterberufe hautnah“ ist frei. Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, wird um Anmeldung unter theaterpaedagogik@schauspiel-essen.de gebeten.
12.02.2019
Schauspiel Essen bietet ermäßigten Eintritt bei Max Frisch-Stück am Sonntag an
Stefan Migge, Jens Winterstein und Silvia Weiskopf in "Biografie: Ein Spiel" von Max Frisch
Essen. Im Rahmen der „Volle Hütte“-Rabattaktion lädt das Schauspiel Essen am kommenden Sonntag, dem 17. Februar wieder zum vergünstigten Theaterbesuch ein: Bei der Vorstellung von Max Frischs „Biografie: Ein Spiel“ ab 18 Uhr im Grillo-Theater kostet der Eintritt lediglich 11,00 Euro pro Karte – egal wo man sitzt. 

Im Zentrum dieses ebenso spannenden wie unterhaltsamen Stückes steht Hannes Kürmann, seines Zeichens Professor für Verhaltensforschung. Er bekommt die Chance, von der wohl jeder schon einmal geträumt hat: Zwei „Spielleiter“ lassen ihn die wichtigsten Momente seiner Biografie erneut erleben – mit der Möglichkeit, sie nachträglich zu verändern. Die vielleicht folgenschwerste Fehlentscheidung seines Lebens scheint Kürmann die Ehe mit seiner Frau Antoinette gewesen zu sein, die er nun mit aller Macht zu verhindern versucht. Gleich ihre erste Begegnung hätte vermieden werden müssen, davon ist er jetzt überzeugt. Denn dann hätte er sich auch niemals in sie verliebt! Doch die Korrektur seiner Vita fällt ihm schwerer als gedacht. Immer wieder fällt er in alte Verhaltensmuster zurück, verheddert sich in emotionale Verstrickungen, scheitert und versucht es erneut. Mit mäßigem Erfolg… 

Unter der Regie von Thomas Ladwig spielen Stefan Migge und Silvia Weiskopf die beiden Spielleiter. Jens Winterstein ist in der Rolle des Hannes Kürmann zu sehen. 

Karten sind im Vorverkauf unter 0201/81 22-200 oder online im webshop erhältlich. Die Grillo-Abendkasse öffnet am Sonntag um 17:00 Uhr.
05.02.2019
Das Schauspiel Essen sagt die Aufführungen am 8. und 16. Februar im Grillo-Theater ab.
Essen. Die beiden in diesem Monat im Grillo-Theater geplanten Aufführungen des Stückes „Die Hauptstadt“ nach dem preisgekrönten Roman von Robert Menasse können aus technisch-organisatorischen Gründen leider nicht stattfinden. Theaterfreunde, die bereits Karten für die Vorstellungen am 8. oder 16. Februar erworben haben, werden gebeten, ihre Tickets an den Vorverkaufsstellen zurückzugeben bzw. umzutauschen, wo sie sie gekauft haben. Derzeit stehen für den Umtausch folgende „Hauptstadt“-Vorstellungstermine zur Verfügung:
Freitag, der 15. März, Freitag, der 29. März und Samstag, der 6. April; die Aufführungen beginnen jeweils um 19:30 Uhr im Grillo-Theater.
Käufern von Online-Tickets wird das Eintrittsgeld vom Ticket-Anbieter Eventim erstattet.

Kontakt bei Rückfragen: TUP-TicketCenter, II. Hagen 2, T 02 01 81 22-200.