Pressemitteilungen

Hier finden Sie Pressemitteilungen aller Sparten der Theater und Philharmonie Essen.
05.11.2020
Bäume stehen im TUP-TicketCenter und ab Anfang Dezember im Grillo-Theater
Intendant Christian Tombeil vom Schauspiel Essen und Corinna Erdmann, Pädagogische Leiterin der lernHÄUSER Essen, eröffnen die Wunschbaum-Aktion 2020 im TUP-TicketCenter.
Essen. Aktuell leben wir in einer Zeit, in der diejenigen, denen es wirtschaftlich nicht gut geht und die auf Hilfe angewiesen sind, nicht vergessen werden dürfen. Bei vielen Familien blieb und bleibt in diesem Jahr wegen der Pandemie das sichere Einkommen aus. Davon sind auch und vor allem Kinder betroffen. Aus diesem Grund startet im November trotz der coronabedingten Einstellung des Spielbetriebes wieder eine Wunschbaum-Aktion am Schauspiel Essen, die das Team um Intendant Christian Tombeil erneut in Zusammenarbeit mit den lernHÄUSERN Essen des Kinderschutzbundes, Ortsverband Essen e.V., durchführt. Diesmal hängen die Weihnachtswünsche von Essener Kindern, in deren Elternhaus das Geld nur für das Nötigste reicht, allerdings an gleich zwei Bäumen: Einer steht ab Donnerstag, dem 5. November im TicketCenter, II. Hagen 2; montags bis samstags von 10:00 – 16:00 Uhr können dort die liebevoll gestalteten Wunschkärtchen vom Baum gepflückt werden. Und wenn es ab Anfang Dezember wieder Aufführungen im Grillo-Theater geben wird, befindet sich im dortigen Foyer ein zweiter Wunschbaum, der jeweils zu den Vorstellungen zugänglich sein wird.
Bis zum 4. Advent (20. Dezember 2020) können die Geschenke dann am Bühneneingang des Grillo-Theaters abgegeben oder per Post an das Schauspiel Essen, Stichwort „Wunschbaumaktion“, Theaterplatz 11, 45127 Essen, geschickt werden.

„Wir freuen uns sehr, dass uns Christian Tombeil wieder die Möglichkeit gibt, die Wünsche unserer Kinder und Jugendlichen auf so charmante Weise zu präsentieren“, sagt Corinna Erdmann, die pädagogische Leiterin der mittlerweile vier lernHÄUSER, die vom Deutschen Kinderschutzbund in der Stadtmitte sowie in Altenessen, Borbeck und Katernberg betrieben werden. Täglich werden hier rund 200 Schülerinnen und Schüler aus bildungsfernen und sozial benachteiligten Familien betreut mit dem Ziel, ihnen die Teilhabe an Bildung und Arbeit und somit an gesellschaftlicher, sozialer, kultureller und politischer Partizipation zu ermöglichen.

Mehr Infos zu den lernHÄUSERN, die maßgeblich auf Spenden und das Engagement ehrenamtlicher Helferinnen und Helfer angewiesen sind, gibt’s unter www.dksb-essen.de/kinderschutzarbeit/bildung-weiterbildung/lernhaeuser-essen/
30.10.2020
Statement der TUP-Geschäftsführung sowie der TUP-Intendanten zur Entscheidung von Bund und Ländern, den Spielbetrieb in Theatern und Konzerthäusern vom 2. – 30 November 2020 einzustellen
Wir, die Geschäftsführung und Intendanten der Theater und Philharmonie Essen, respektieren selbstverständlich die Entscheidung der Bundesregierung sowie der Länder-Ministerpräsidentinnen und -präsidenten, im Zuge der neuerlichen Anti-Corona-Maßnahmen auch den Spielbetrieb in Theatern und Konzerthäusern vom 2. – 30 November 2020 einzustellen. Gleichwohl sind wir nach wie vor der Auffassung, dass diese Entscheidung unverhältnismäßig und zur Eindämmung der Pandemie wenig zielführend ist. Wir sind uns bewusst, dass die weitere Ausbreitung des Corona-Virus nur über die Reduzierung sozialer Kontakte und die Einhaltung der AHA+L-Regeln zu verhindern ist. Die Vorkehrungen durch Schutzmaßnahmen, Hygienekonzepte und Reduktion der Platzkapazitäten, die wir in unseren Häusern getroffen haben, verfolgen genau dieses Ziel.
Dass „die Politik“ handeln muss, steht außer Frage, und es ist uns auch bewusst, dass die Menschen, die in der Verantwortung stehen, nicht leichtfertig ganze Branchen aufs Spiel setzen, dennoch hätten wir uns bei den einzelnen Maßnahmen, die jetzt auf uns zukommen, mehr Augenmaß gewünscht.

Karin Müller
Geschäftsführerin Theater und Philharmonie Essen

Hein Mulders
Intendant Aalto-Musiktheater, Essener Philharmoniker, Philharmonie Essen

Christian Tombeil
Intendant Schauspiel Essen

Ben Van Cauwenbergh
Intendant Aalto Ballett Essen
28.10.2020
Aufführungen am 28., 29. und 31. Oktober fallen aus
Jürgen Hartmann, Silvia Weiskopf und Sabine Osthoff in Christopher Fromms Inszenierung von "Die Marquise von O..."
Essen. Wegen eines Corona-Falls im familiären Umfeld eines Ensemble­mitgliedes können die für den 28., 29. und 31. Oktober in der Casa geplanten Aufführungen des Stückes „Die Marquise von O..." leider nicht stattfinden. Wer für diese Vorstellungen bereits im TUP-TicketCenter oder online Karten erworben hat, wendet sich zwecks Umtausch oder Rückgabe bitte an das TUP-TicketCenter, II. Hagen 2, Tel.: 0201/81 22-200. Es besteht zudem die Möglichkeit, das Rückerstattungsformular, das unter www.theater-essen.de/karten/ heruntergeladen werden kann, zu nutzen.
Die nächsten regulären „Marquise von O...“-Aufführungen sind für den 10., und 12. November vorgesehen.
09.10.2020
Fortbildung mit Uta Plate für Pädagoginnen und Pädagogen am Schauspiel Essen
Die freiberufliche Theaterpädagogin, Regisseurin und Dozentin Uta Plate
Essen. Zu einer dreitägigen Fortbildung unter dem Titel „Bring dein Leben ins Spiel“ lädt die Theaterpädagogik am Schauspiel Essen vom 27. bis 29. November ein. Dieses Angebot, das von der freiberuflichen Theaterpädagogin, Regisseurin und Dozentin Uta Plate geleitet wird, richtet sich an Pädagoginnen und Pädagogen, die erfahren möchten, wie sie mit ihren Gruppen künstlerische Prozesse initiieren und im digitalen Raum Begegnungen schaffen können. „In der Fortbildung erforschen wir, wie die Teilnehmenden ihre Lebensgeschichte als Inspiration nehmen, damit einen künstlerischen Ausdruck kreieren (aufgenommene Szene oder eingesprochener Text, Handy-Film, Hörspiel etc.) und diesen dann auch digital aufbereiten“, so Plate. Außerdem wird im Rahmen der Fortbildung das Stück „Wir sind GESTERN HEUTE MORGEN“ (Regie: Uta Plate) zu sehen sein, ein intergeneratives Theaterprojekt, das aufgrund der Corona-Krise zum Film wurde.

Los geht’s am 27. November von 17:00 bis 21:00 Uhr. Am 28. November und 29. November findet die Fortbildung ganztägig statt. Aufgrund der sich verschärfenden Corona-Situation wird es ausschließlich digitale Arbeits­phasen geben. Die Teilnahmegebühr pro Person beträgt € 60,00.
Anmeldungen werden bis zum 15. November entgegengenommen.
Weitere Informationen und Anmeldung unter Tel.: 0201/8122-334 oder theaterpaedagogik@schauspiel-essen.de
16.06.2020
Die Essener Compagnie muss „Der Widerspenstigen Zähmung“ Corona-bedingt absagen
Die Auswirkungen der Corona-Pandemie reichen auch beim Essener Aalto-Ballett bis weit in den Herbst. So steht bereits jetzt schon fest, dass John Crankos Ballett „Der Widerspenstigen Zähmung“ nicht in der Spielzeit 2020/2021 im Aalto-Theater aufgeführt werden kann – die Premiere war ursprünglich für den 24. Oktober vorgesehen.

„Nach dem heutigen Stand der offiziellen Hygienevorschriften ist es ausgeschlossen, so einen großen Klassiker auf die Bühne zu bringen. Und da es momentan völlig offen ist, wie sich die Situation im Sommer entwickeln wird, können wir nicht garantieren, dass unsere Proben Mitte August starten können“, erläutert Ballettintendant Ben Van Cauwenbergh. „So mussten wir uns schweren Herzens zu diesem Schritt entschließen.“

Welche Inszenierung an Stelle von „Der Widerspenstigen Zähmung“ in den Spielplan aufgenommen wird, kann Van Cauwenbergh momentan noch nicht absehen: „Es hängt von den im Herbst geltenden Hygieneanforderungen ab. Dementsprechend werden wir Ende August mitteilen, welches Ballett das Essener Publikum ab dem 24. Oktober erwarten darf.

Ballettfans, die bereits Karten für ursprünglich anberaumte Vorstellungstermine reserviert haben, müssen sich um nichts kümmern: Die Reservierungen werden automatisch vom TUP-TicketCenter wieder gelöscht.

.

Die für heute, Montag, den 15. Juni, in der Philharmonie geplanten Vorstellungen von „The Show Must Go On“ (17:00 und 20:30 Uhr) müssen leider krankheitsbedingt entfallen.

Bereits gekaufte Karten können an der Aalto-Kasse (geöffnet von dienstags bis samstags in der Zeit von 13:00 bis 18:00 Uhr) zurückgegeben oder an das TicketCenter (II. Hagen 2, 45127 Essen) zurückgeschickt werden.
08.05.2020
Das Festival Unruh® vom 20. - 23. Mai erstmals digital
Ruhrgebiet. Die aktuellen Einschränkungen aufgrund der Corona-Pandemie haben auch Auswirkungen auf die Theaterarbeit von und mit Jugendlichen im Ruhrgebiet: Neben der Einstellung von Spiel- und Probenbetrieb sind auch die Treffen von Jugendclubs, Workshop-Angebote oder bereits geplante Festivals betroffen. Um das seit 2002 alljährlich stattfindende Festival Unruh® auch in diesem Frühjahr durchführen zu können, haben die acht beteiligten Theater für ihren traditionellen Treffpunkt der Jugendtheatergruppen der Schauspielhäuser des Ruhrgebiets nun ein Alternativkonzept für diese Ausnahmesituation entwickelt: Unruh® 2020 digital! Vom 20. - 23. Mai präsentieren junge Ensembles vom Schauspiel Essen, Schauspiel Dortmund/KJT Dortmund, Theater Duisburg, Schauspielhaus Bochum, Theater Oberhausen, Theater an der Ruhr Mülheim und Westfälischen Landestheater Castrop-Rauxel ihre Angebote via instagram (@festivalunruhr), die neu gestaltete UnruhR-Homepage sowie weitere digitale Plattformen.

„Mit der digitalen Alternativ-Version des Festivals wollen wir einerseits die lange Tradition des Zusammenkommens und des gegenseitigen Austausches fortsetzen und andererseits deutlich machen, wie man durch Flexibilität und Kreativität konstruktiv und innovativ mit den gegebenen Umständen umgehen kann“, unterstreicht Aline Bosselmann, Theaterpädagogin am Schauspiel Essen. Die Jugendtheatergruppen würden auf diese Weise die Erfahrung machen, dass sie durch Umdenken und das Einschlagen neuer Wege trotz der Pandemie ihre Projekte fortführen können. „In den Stückentwicklungen bzw. -erarbeitungen steckt die Arbeit von über einem halben Jahr Proben, in denen Jugendliche ihre Gedanken und Gefühle, gruppendynamische Prozesse, persönliche Themen und Konflikte und gesellschaftsrelevante Fragen sichtbar machen wollen“, ergänzt Josephine Raschke, die Produktionsleiterin des diesjährigen Festivals, dies gelte es wertzuschätzen und den Jugendlichen das Gefühl zu geben, nicht allein zu sein. „Wir wollen mit der einmaligen Digitalisierung des Festivals erreichen, dass die Ergebnisse aus den persönlichen Proben- und Schreibprozessen trotz Pandemie-Auflagen Blüten tragen und der Welt ‚Hallo‘ sagen können“, so Bosselmann.

Unterstützung für die digitale Umsetzung des Festivals bekommen die Gruppen von Josephine Raschke, Laura Zielinski, Genoveva Wieland und Carolin Pfänder, die sich aus dem Studium der Szenischen Forschung der Uni Bochum kennen. Sie koordinieren die Beiträge und erstellen rund fünf Tage vor Beginn des Festivals einen Redaktionsplan, nach dem täglich von 10 - 20 Uhr die neuen Beiträge, Kunstprojekte, Verlinkungen auf andere Webseiten (z. B. YouTube, Homepage) und Formate der Gruppen auf Instagram veröffentlicht werden.

Einige der Programmpunkte finden in einem geschützten Rahmen nur für die teilnehmenden Gruppen statt. Bei der Auswahl ihrer Themen und Präsentationsformen haben die Gruppen selbstverständlich freie Hand. Sie können sich mit den Eigenproduktionen oder Stücken der Theaterliteratur auseinandersetzen, die sie im Rahmen des ursprünglich geplanten regulären Festivals gezeigt hätten. Dabei könnten Fragen wie „Was machen ihre Bühnenfiguren jetzt?“, „Wie würden sie in den sozialen Medien auftreten?“ oder „Würden sie sich begegnen?“ behandelt werden. Auch das Theater selbst könnte zum Gegenstand der Betrachtung werden: Was könnte digitales Theater sein? Wohin soll sich Theater entwickeln? Was ist eigentlich alles eine Bühne und muss die immer aus Holz oder Tanzboden sein? Und da sich das Theater ja auch häufig mit aktuellen, die Gesellschaft bewegenden Umständen befasst, könnte ein weiterer thematischer Schwerpunkt die derzeitige Situation selbst sein: Welche Auswirkungen hat sie auf die Gruppe und jeden Einzelnen? Was sind Chancen dieser Zeit? Wie gehen die Spielerinnen und Spieler praktisch damit um?

„Wir wollen keine Vorgaben machen, sondern Anregungen geben“, betont Josephine Raschke, „die inhaltlichen Themen können natürlich ineinander übergehen und es können auch weitere Themen einfließen.“ Dies gilt übrigens auch für die Präsentation: Die Gruppen entscheiden selbst, welche Formate sie wählen. So können sie ihre Ergebnisse einmalig, mehrfach oder regelmäßig an vier Tagen zur gleichen Uhrzeit zeigen, sie können es live oder vorproduziert machen und sie können zwischen Videos, Fotos, Texten, Bildergalerien, Streams oder Verlinkungen zu einer anderen Plattform wählen.

Diese Vielfalt eröffnet allen Teilnehmenden, aber auch einer breiten Öffentlichkeit die Möglichkeit, auf die Beiträge schnell zu reagieren und damit in einen Austausch zu kommen, z. B. per Live-Chat auf YouTube, Kommentarfunktion unter Beiträgen oder Likes, wobei die Kuratorinnen vom Festival-Team die unterschiedlichen Austauschformate moderieren werden.

Traditionell gehören zum UnruhR-Festival auch Workshops für teilnehmende Jugendliche. Diese wird es auch in der digitalen Version geben: Zu den Themen Szenisches Schreiben, Schauspiel, Tanzen und Bewegung, Clowns-Workshop und Physical Theatre werden
Video-Tutorials oder Live-Streamings zur Verfügung gestellt.

Das UnruhR-Festival wird gefördert vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen.

Festival Unruh® 2020, das 19. Treffen der Jugendtheatergruppen der Schauspielhäuser im Ruhrgebiet, vom 20. - 23. Mai 2020 auf instagram: @festivalunruhr
Homepage: www.festivalunruhr.de (ab dem 9. Mai) und https://www.instagram.com/festivalunruhr/

30.04.2020
Aufsichtsrat der TUP setzt die bisherige Prokuristin und Finanzchefin zunächst kommissarisch ein
Der Aufsichtsrat der Theater und Philharmonie Essen GmbH (TUP) hat auf seiner Sitzung am 29. April die bisherige Prokuristin und Finanzchefin der TUP Karin Müller zur neuen Geschäftsführerin gewählt. Sie wird den Fünf-Sparten-Betrieb ab 1. Mai zunächst kommissarisch und nach der Bestätigung durch den Rat der Stadt Essen zwei weitere Jahre leiten. Karin Müller gehört dem Unternehmen seit Juli 1984 an, zuletzt als Verantwortliche für die Bereiche Finanzen, EDV und Vertrieb.

Franz-Josef Britz, Vorsitzender des TUP-Aufsichtsrates betont: "Karin Müller hat in den vergangenen Jahren als Finanzverantwortliche erheblich mit dazu beigetragen, dass die TUP heute wirtschaftlich sehr gut aufgestellt ist. In der aktuell für uns alle schwierigen Lage ist sie genau die richtige Person, um die besonderen Herausforderungen der kommenden Zeit zu bewältigen. Sie ist seit langem mit dem Unternehmen verbunden, kennt die Belegschaft und wird vor diesem Hintergrund nicht zuletzt für eine gute und fruchtbare Kommunikation innerhalb der TUP sorgen. Ich freue mich auf eine gute Zusammenarbeit."

Karin Müller sagt zu ihrer Ernennung: "Ich freue mich natürlich, dass der Aufsichtsrat mir das Vertrauen schenkt, diesen wichtigen Kulturbetrieb mit seinen fünf strahlkräftigen Sparten zu leiten. Wichtig ist mir zunächst einmal, in der aktuell schwierigen Situation für den Zusammenhalt der Kolleginnen und Kollegen zu sorgen und alles dafür zu tun, dass wir unserem Publikum in den kommenden Monaten auch bei veränderten Rahmenbedingungen ein hochwertiges Programm anbieten können."
22.04.2020
Aalto Ballett Essen veröffentlicht Programm der kommenden Spielzeit
Ballettintendant Ben Van Cauwenbergh und Hein Mulders, Intendant des Aalto-Musiktheater, der Essener Philharmoniker und der Philharmonie Essen, präsentieren das neue Jahresheft für die Spielzeit 2020/2021

Berühmte Tanzstücke des 20. Jahrhunderts

Aalto Ballett Essen veröffentlicht Programm der kommenden Spielzeit
Heute hat das Aalto Ballett Essen sein Programm für die Saison 2020/2021 veröffentlicht und damit die Premieren der neuen Spielzeit bekannt gegeben. „Das Publikum darf sich auf sehr unterschiedliche Werke großer Choreografen des 20. und 21. Jahrhunderts freuen: Die Palette reicht von einem hochkarätigen Handlungsballett mit Spitzentanz bis zu leidenschaftlichem Tanztheater allerhöchsten Ranges“, verspricht der Essener Ballettintendant Ben Van Cauwenbergh. Nach dem großen Erfolg von „Onegin“ wird ab Herbst 2020 mit „Der Widerspenstigen Zähmung“ ein weiteres Meisterwerk von John Cranko im Aalto-Theater zu sehen sein. Und im Frühjahr 2021 feiert unter dem Titel „Passions“ ein vierteiliger Abend Premiere, der Stücke von Edward Clug, Jiří Kylián und Roland Petit beinhaltet. Dabei ist es Van Cauwenbergh „eine große Ehre, gleich zwei Choreografien von Jiří Kylián zu präsentieren, der vor einem Jahr in die Académie des Beaux Arts in Paris aufgenommen wurde“. 2016 hat Kylian bereits mit „Archipel“ einen vierteiligen Abend für die Aalto-Compagnie kreiert.

Ab 24. Oktober 2020 zeigt die Essener Compagnie John Crankos 1969 uraufgeführtes Handlungsballett „Der Widerspenstigen Zähmung“ nach Shakespeares gleichnamiger Komödie. Darin dreht sich alles um die Suche nach einem Ehemann für die unnahbare Katharina. Der Draufgänger Petrucchio scheint der richtige zu sein ... Ein amüsanter Geschlechterkampf, bei dem sich die widerspenstige Katharina schon 1593 als eine erstaunlich emanzipierte Frauenfigur erweist. Als Musik wählte Cranko Klavier-Sonaten des Barockkomponisten Domenico Scarlatti, die Kurt-Heinz Stolze für dieses Ballett orchestrierte.

In „Passions“ erwartet die Zuschauer ein Mosaik, das aus vier Tanzstücken zusammengesetzt ist und rund 80 Jahre Ballettgeschichte nachvollzieht: „Le jeune homme et la mort“ von Roland Petit ist ein weltberühmter, moderner Klassiker des Tanztheaters von 1946. In der bewegenden Geschichte geht es um einen jungen Mann, der von seiner Geliebten in den Selbstmord getrieben wird. In den beiden Stücken „Falling Angels“ (1989) und „Sarabande“ (1990) von Tanzlegende Jiří Kylián wird das Thema Leidenschaft weitergeführt, allerdings auf eine witzige und augenzwinkernde Weise. Den Abend abrunden wird Edward Clugs 2017 entstandene Choreografie „Proof“, deren atemberaubend neue, abstrakte, doch auch sinnliche Tanzsprache zuweilen an Petit und Kylian anknüpft. Premiere dieses außergewöhnlichen Ballettabends, der vom Freundeskreis Theater und Philharmonie
Essen e. V. gefördert wird, ist am 17. April 2021 im Aalto-Theater.

Mit den Wiederaufnahmen „Dornröschen“, „Der Nussknacker“ und „Schwanensee“ werden auch in der kommenden Spielzeit die drei großenBallettklassiker von Pjotr I. Tschaikowski auf dem Programm stehen. Außerdem sind die beiden Rockballette „Tanzhommage an Queen“ und „Rock around Barock“ wieder zu erleben. Und nach längerer Pause kehrt Ben Van Cauwenberghs Soiree française „La vie en rose“ am 18. März 2021 zurück ins Aalto-Theater.

An den spartenübergreifenden TUP-Festtagen Kunst5, die vom 5. – 14. März 2021 unter dem Motto „wahl|verwandt“ stattfinden, wird sich das Ballett mit „Rock around Barock“ und „Schwanensee“ beteiligen.

Ballettchef Ben Van Cauwenbergh sowie die Aalto-Dramaturgen Christian Schröder und Svenja Gottsmann stellen die Premieren und Wiederaufnahmen in einem Video vor, das auf der Website des Balletts (https://www.theater-essen.de/ballett/) und den Social Media-Kanälen Facebook, Youtube und Instagram abrufbar ist.
Das neue Aalto-Spielzeitheft für die Saison 2020/2021 steht ab sofort unter www.theater-essen.de zur Einsicht und zum Download zur Verfügung und ist an der Aalto-Theaterkasse erhältlich.


Tickets:

Festplatz-Abonnentinnen und -Abonnenten des Aalto-Theaters können exklusiv in der Zeit vom 23. April bis 8. Mai 2020 einen Neuabschluss, einen Platztausch oder einen Abonnement-Wechsel vornehmen.

Abo-Bestellungen sind auf folgenden Wegen möglich:
· schriftlich an: Theater und Philharmonie Essen, TicketCenter, II. Hagen 2, 45127 Essen (Formulare erhältlich unter www.theater-essen.de)
· per E-Mail an: tickets@theater-essen.de
· telefonisch unter: 02 01 81 22-200 (Montag bis Samstag, 10:00 bis 15:00 Uhr)
· persönlich an der Kasse im Aalto-Theater, Opernplatz 10, 45128 Essen (Öffnungszeiten: Dienstag bis Samstag, 13:00 bis 18:00 Uhr)

Der Vorverkauf für die Saison 2020/2021 beginnt voraussichtlich am 9. Mai 2020.
Dieser Termin gilt auch für Käuferinnen und Käufer eines Wahl-Abonnements.

Aktuelle Informationen und mögliche Änderungen werden unter www.theater-essen.de veröffentlicht.


17.04.2020
Theater und Philharmonie Essen sagt alle Veranstaltungen bis zur Sommerpause ab
Die Theater und Philharmonie Essen (TUP) hat alle Veranstaltungen in ihren Spielstätten Aalto-Theater, Philharmonie Essen, Grillo-Theater sowie Casa und Box bis zum Ende der laufenden Spielzeit 2019/2020 abgesagt. Aufgrund der weiterhin angespannten Corona-Situation kann der Spielbetrieb bis zum Sommer aus organisatorischen Gründen nicht wieder aufgenommen werden.
Für telefonische Rückfragen stehen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des TicketCenters von montags bis samstags, jeweils von 10:00 bis 15:00 Uhr gerne zur Verfügung.