27.04.2022

„Giselle“ und „Smile“ neu am Aalto Ballett Essen

Zwei Premieren und die Fortsetzung der Reihe „PTAH – Junge Choreograf*innen“ in der Saison 2022/2023
Essen. Heute hat der Essener Ballettintendant Ben Van Cauwenbergh bei einer Pressekonferenz im Aalto-Theater das Programm für die Spielzeit 2022/2023 vorgestellt. Mit einem Mix aus klassischem Repertoire und modernen Werken möchte der 63-Jährige auch in der kommenden Saison die Welt des Balletts so facettenreich wie möglich darbieten, um sein Publikum zu begeistern. Zwei Premieren stehen dabei im Mittelpunkt: Zum Auftakt im Herbst 2022 dürfen sich die Zuschauer*innen auf ein weiteres großes Handlungsballett freuen: „Giselle“. Van Cauwenbergh wird das Ballett nach der klassischen Fassung von Jean Coralli, Jules Perrot und Marius Petipa auf die Bühne bringen. Im Frühjahr 2023 folgt „Smile“, ein Chaplin-Abend von Ben Van Cauwenbergh, der in Zusammenarbeit mit dem Choreografen und Ballettmeister Armen Hakobyan entsteht. Der Abend ist eine getanzte Liebeserklärung an den legendären Tramp mit Melone, Spazierstock, den viel zu großen Schuhen und dem Schnurrbart, der bei allem komischen Talent auch zuweilen eine traurige Figur war. Im späteren Frühjahr 2023 wird es darüber hinaus eine Neuauflage des Formats „PTAH“ geben: Unter diesem Titel bekommen junge Choreograf*innen aus der Aalto-Compagnie bereits zum fünften Mal Gelegenheit, in der intimen Atmosphäre des Grillo-Theaters eigene Stücke zu präsentieren. Der genaue Premierentermin wird noch bekannt gegeben.
Nach längerer Pause wird es in der kommenden Spielzeit ein Wiedersehen mit zwei beliebten Klassikern geben: mit Ben Van Cauwenberghs weihnachtlichem Familienballett „Der Nussknacker“ und mit seiner virtuosen Ballettkomödie „Don Quichotte“ nach Marius Petipa. Außerdem stehen ab Herbst 2022 die beiden Rockballette „Rock around Barock“ und die „Tanzhommage an Queen“ wieder auf dem Programm.