Pressemitteilungen

Hier finden Sie die Pressemitteilungen aller Sparten der Theater und Philharmonie Essen.
11.07.2019
Neuerscheinung anlässlich des 30. Geburtstages des Aalto-Theaters

In den vergangenen beiden Spielzeiten konnte die Theater und Philharmonie Essen (TUP) zwei wichtige Jubiläen feiern: In der gerade zu Ende gehenden Saison wurde das Aalto-Theater 30 Jahre alt, bereits 2017 stand der 125. Geburtstag des Grillo-Theaters im Mittelpunkt. Beide Häuser verbindet eine gemeinsame Theatergeschichte, die jetzt in einem neuen Buch beleuchtet wird. In dem im Klartext-Verlag erschienenen Band „Grillo-Theater, Aalto-Theater – prägend für Essen“ haben die Herausgeber Berger Bergmann (Geschäftsführer der Theater und Philharmonie Essen), Svenja Gottsmann und Christian Schröder (beide Dramaturgie Aalto-Theater) sechs Essays zusammengestellt, die sich mit der Architektur der beiden Theaterbauten und deren Einordnung in die Stadtgeschichte Essens auseinandersetzen. Fünf dieser Essays basieren auf Vorträgen, die 2017 anlässlich des 125-jährigen Bestehens des Grillo-Theaters gehalten wurden.

Den Anfang macht ein Text der Essener Architekturhistorikerin Sigrid Auberg-Watzlawik, der unter dem Titel „Alvar Aalto und das Opernhaus in Essen“ die Biografie, das Werk und die internationale Bedeutung des Architekten Alvar Aalto in den Blick nimmt. Christian Tombeil, Intendant des Schauspiel Essen, schildert anschließend in seinem Vortrag „Die Geschichte des Grillo-Theaters im Wandel der Zeit“ die Veränderungen des Grillo-Theaters sowie die Diskurse während der einzelnen Entstehungs- und Umbauphasen. Dr. Irmhild Heckmann, wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Passau, geht in ihrem Beitrag „Theaterbauten im Kaiserreich“ den Umständen nach, die schließlich zu einem Neubau des Grillo-Theaters im neobarocken Stil führten. Der Architekt Peter Brdenk beschreibt in seinem Artikel „Das Grillo-Theater 1950“ den Wiederaufbau im neoklassizistischen Stil durch die Architekten Wilhelm Seidensticker und Johannes Dorsch nach der vollständigen Zerstörung im Zweiten Weltkrieg. Darüber hinaus stellt Brdenk die Architekten vor und schildert zudem die politischen Hintergründe in Essen während der 50er Jahre. Der Architekt Georg Ruhnau, Sohn des Architekten Werner Ruhnau, geht in seinem Text „Werner Ruhnaus Spielräume der Moderne“ auf den erneuten Umbau des Grillo-Theaters in den 1980er Jahren ein. Er beschreibt, wie sein Vater das Grillo-Theater zum variablen Raumtheater umarbeitete, das dem Theater seine heutige Gestalt verleiht. Abschließend zeichnet Prof. Dr. Oliver Scheytt, von 1993 bis 2009 Kulturdezernent der Stadt Essen, in seinem Artikel „Von Aalto bis Zollverein“ die Entwicklung der Kulturlandschaft und den damit verbundenden Strukturwandel der Stadt Essen in den vergangenen 30 Jahren. Ergänzend zu den Texten veranschaulichen zahlreiche Abbildungen die historische Entwicklung der beiden Häuser.

Das Buch ist zum Preis von € 19,95 im TUP-TicketCenter, an der Kasse des Aalto-Theaters, beim Programmheft-Verkauf vor den Vorstellungen des Aalto-Theaters und des Schauspiel Essen, an der Abendkasse des Schauspiels sowie im regulären Handel erhältlich.
08.07.2019
Buchpräsentation am 11. Juli in der Aalto-Cafeteria

Essen. Anlässlich des 30. Geburtstages des Aalto-Theaters bringt der Klartext-Verlag ein ganz besonderes Buch heraus: „Grillo-Theater, Aalto-Theater – prägend für Essen“. Die Herausgeber TUP-Geschäftsführer Berger Bergmann, Aalto-Chefdramaturg Christian Schröder und Aalto-Dramaturgin Svenja Gottsmann haben in diesem Band Essays bzw. Vorträge zusammengestellt, die im Jahr 2017 zum 125-jährigen Bestehen des Grillo-Theaters entstanden sind und die die gemeinsame Geschichte des Aalto- sowie des Grillo-Theaters beleuchten.
Im Rahmen einer Buchpräsentation amDonnerstag, dem 11. Juli 2019 ab11:00 Uhr in der Cafeteria des Aalto-Theaters werden Berger Bergmann, Christian Schröder und Svenja Gottsmann diese Jubiläums-Publikation vorstellen. Mit dabei sind auch die Autoren der einzelnen Beiträge: Architekturhistorikerin Sigrid Auberg-Watzlawik, Architekt Peter Brdenk, Kunsthistorikerin Dr. Irmhild Elisabeth Heckmann, Architekt Georg Arnold Ruhnau, der Musik- und Rechtswissenschaftler sowie ehemalige Essener Kulturdezernent Prof. Dr. Oliver Scheytt und Schauspielintendant Christian Tombeil.
Die Begrüßung an diesem Vormittag übernimmt der TUP-Aufsichtsratsvorsitzende Franz-Josef Britz.

Der Eintritt bei der Veranstaltung ist frei.
27.06.2019
Die Theaterpädagogen der Theater und Philharmonie Essen stellen das Kinder- und Jugendprogramm für die Spielzeit 2019/2020 vor
Freuen sich über die neue "TUP macht Schule"-Broschüre für 2019/2020: Sandra Paulkowsky (Theaterpädagogin Aalto-Theater), Marguerite Windblut (Theaterpädagoge Schauspiel Essen), Merja Dworczak (Konzertpädagogin Philharmonie Essen), Markus König (Marken-Kommunikation bei Evonik Industries AG), Aline Bosselmann (Theaterpädagogin Schauspiel Essen), Berger Bergmann (Geschäftsführer Theater und Philharmonie Essen) und Marie-Helen Joël (Theaterpädagogin Aalto-Theater und Sängerin) | Foto: TUP
Mal einfühlsam und poetisch, mal schräg und witzig, mal zum Hören und Schauen, mal zum Mitmachen – riesengroß und vielfältig ist das Programm der Theater und Philharmonie Essen (TUP) für den Nachwuchs vom Kindergartenalter bis zum Abitur. So gibt‘s Konzerte, Ballette, Opern- oder Schauspielaufführungen für alle Altersstufen, Kompositionsprojekte für Kinder und Jugendliche in der Philharmonie, Backstage-Vormittage für Schulklassen im Aalto-Theater, für die Kita buchbare Vorstellungen des Schauspiels und vieles mehr.

Bei einer Informationsveranstaltung für Lehrer und Erzieher haben die fünf Konzert- und Theaterpädagogen der TUP – Marie-Helen Joël und Sandra Paulkowsky für das Aalto-Theater, Merja Dworczak für die Philharmonie Essen sowie Marguerite Windblut und Aline Bosselmann für das Schauspiel Essen – heute im Café Central International im Grillo-Theater das umfangreiche und spartenübergreifende Nachwuchsprogramm der Spielzeit 2019/2020 vorgestellt.

Pünktlich zur Programmvorstellung ist auch die Broschüre „TUP macht Schule“ für die nächste Saison erschienen: In dem Heft, das erneut durch die Evonik Industries AG ermöglicht wurde, sind spartenübergreifend Informationen zu Vorstellungen und Musikaufführungen, zu Mitmach-Konzerten und Workshops, Jugendclubs und Künstlerbegegnungen sowie zu besonderen Angeboten für Kindertagesstätten und Schulen aufgeführt. Die Broschüre richtet sich aber nicht nur an Lehrer und Erzieher, sondern sie ist auch für Familien interessant.

Das 130 Seiten starke Heft ist ab sofort kostenfrei im TicketCenter (II. Hagen 2, 45127 Essen, T 02 01 81 22-200) oder in den Häusern der TUP (Aalto-Theater, Grillo-Theater, Philharmonie) erhältlich. Außerdem lässt es sich unter der Internetadresse https://www.theater-essen.de/kinder-und-jugendprogramm/tupmachtschule/ herunterladen.

„TUP macht Schule“ wird gefördert durch die Evonik Industries AG.
19.06.2019
„Don Quichotte für Kinder“ zu Beginn des Schuljahres im Aalto-Theater
Tomáš Ottych, Denis Untila und Corps de ballet; Foto: Bettina Stöß
Kurz nach den Sommerferien hat das Aalto Ballett Essen ein besonderes Angebot für Schulen: Bei einem gemeinsamen Besuch im Aalto-Theater können Lehrer und Schüler am 12. oder 16. September, jeweils um 11:00 Uhr die gekürzte Fassung der beliebten Ballettkomödie „Don Quichotte“ von Ben Van Cauwenbergh erleben. Der besondere Clou: Im Mittelpunkt der Handlung steht Don Quichottes Pferd Rosinante, das die Geschichte des „Ritters von der traurigen Gestalt“ aus seiner Sicht erzählt. Schließlich ist es ja bei allen Abenteuern des spanischen Edelmanns höchstpersönlich und hautnah dabei gewesen. Die Tänzerinnen und Tänzer des Aalto Ballett Essen werden Rosinante selbstverständlich unterstützen. Dabei wird sich herausstellen, ob Don Quichotte tatsächlich der edelste Ritter von ganz Spanien war oder nicht, ob er Riesen bekämpft und den Armen und Entrechteten geholfen hat. Und ob ihm sein Knappe Sancho Pansa wirklich jederzeit tapfer gefolgt ist.

Neben den Schulvorstellungen von „Don Quichotte für Kinder“ am 12. und 16. September gibt es auch für Familien Termine: Sonntag, 15. September sowie am Sonntag, 29. September jeweils um 16:30 Uhr im Aalto-Theater.

Schulvorstellungen
Donnerstag, 12. September sowie Montag, 16. September  2019, jeweils 11:00 Uhr
Familienvorstellungen
Sonntag, 15. September und Sonntag, 29. September 2019, jeweils 16:30 Uhr

Karten (€ 10,00 | erm. € 6,60) im TicketCenter unter Tel. 02 01 81 22-200 oder E-Mail tickets@theater-essen.de oder online über die Stückseite „Don Quichotte für Kinder“
17.06.2019
Am 15. Juni fand in Kassel die 42. Deutsche Meisterschaft der Theater-Fußballmannschaften statt
Freuen sich über den 5. Platz bei der 42. Deutschen Meisterschaft der Theater-Fußballmeisterschaft am 15. Juni 2019 in Kassel: die Theaterkicker der Theater und Philharmonie Essen mit v. l.  Team-Manager Harald Heid, Coach Kalle Frömberg und TUP-Geschäftsführer Berger Bergmann.
Essen/Kassel. Für die Ballzauberer der Theater und Philharmonie Essen (TUP) hat sich der Ausflug am Wochenende nach Kassel gelohnt: Bei der dort ausgetragenen 42. Deutschen Meisterschaft der Theater-Fußballmannschaften erreichten die Theaterkicker aus Essen den 5. Platz. Auf dem obersten Podestplatz landete wie im Vorjahr das Team des Staatstheaters Kassel, das als amtierender Deutscher Meister traditionell auch die Austragung des Turniers übernommen hatte. Die Kasseler siegten im Endspiel gegen die Auswahl vom Staatstheater Hannover mit 3:0.

Insgesamt waren Mannschaften von 14 Theatern vertreten. Die Essener Theaterkicker bekamen es bereits in der Vorrunde mit durchaus schweren Gegnern zu tun: die Bühnen der Stadt Köln, das Theater Dortmund, die Staatsoper Hannover, die Staatsoper Berlin, das Staatstheater Mainz und das Deutsche Theater Göttingen. Am Ende verpasste das Team um Coach Kalle Frömberg zwar etwas unglücklich das Halbfinale, konnte sich dann aber im Spiel um Platz 5 mit 5:4 im Elfmeterschießen gegen das Schauspielhaus Bochum durchsetzen.

Dementsprechend fällt das Resümee von Team-Manager Harald Heid auch äußerst positiv aus: „Wir hatten super Wetter, die Stimmung auf der wirklich schönen Anlage war bestens und was das Wichtigste ist: Niemand hat sich verletzt!“
14.06.2019
Der Vorverkauf für „Hinter verzauberten Fenstern“ beginnt am 29. Juni
Im  Essener Grillo-Theater hebt sich am 16. November erstmals der Vorhang für Cornelia Funkes geheimnisvolle Adventsgeschichte "Hinter verzauberten Fenstern".
Essen. Morgens lange ausschlafen, dann mit Freunden ins Freibad gehen und abends bis in die Puppen wach bleiben – für die meisten Schüler rückt die süße Zeit der Sommerferien immer näher. Und auch wenn sich bei Temperaturen zwischen 20 und 30 Grad eigentlich niemand gerne mit Lebkuchen, Lametta und Co. beschäftigt, stecken derzeit viele Pädagogen tief in den Planungen fürs nächste Schuljahr. Damit dabei auch der Besuch im Grillo-Theater berücksichtigt werden kann, startet der Kartenvorverkauf für das Weihnachtsstück „Hinter verzauberten Fenstern“ bereits am Samstag, dem 29. Juni.

Im Mittelpunkt von Cornelia Funkes spannender Geschichte (Bühnenfassung von Vera Ring) steht die 9-jährige Julia. Warum sie sich zunächst überhaupt nicht über ihren neuen Adventskalender freuen kann, dann aber dank dieses unscheinbaren Häuschens das größte Abenteuer ihres bisherigen Lebens erlebt, wird erzählt Regisseurin Anne Spaeter in einer bunten, turbulenten und sehr musikalischen Inszenierung. Zuletzt hat Spaeter sehr erfolgreich den „Zauberer von Oz“ auf die Grillo-Bühne gebracht.

Für Schulklassen-Vorstellungen findet an diesem Samstag ausschließlich ein persönlicher Verkauf im TUP-TicketCenter statt: Die Vorverkaufsstelle im II. Hagen 2 ist von 8:00 bis 15:00 Uhr geöffnet. Ab Montag, 1. Juli sind dann auch Gruppenreservierungen per Telefon (02 01 81 22-188) oder E-Mail (nicole.momma@tup-online.de) sowie der Online-Kauf möglich.

Folgende Vormittagstermine für Schulklassen werden im Grillo-Theater angeboten:
18. November (12:00 Uhr), 19. November (9:30 Uhr + 12:00 Uhr), 20. November (9:30 Uhr), 25. November (9:30 Uhr), 9. Dezember (9:30 Uhr), 16. Dezember (12:00 Uhr), 17. Dezember (11:00 Uhr), 18. Dezember 2019 (9:30 Uhr); 8. Januar (9:30 Uhr + 12:00 Uhr), 13. Januar (12:00 Uhr), 14. Januar (9:30 Uhr), 27. Januar (12:00 Uhr), 28. Januar (9:30 Uhr + 12:00 Uhr), 10. Februar 2020 (9:30 Uhr).
Eintritt pro Person: € 6,60. Dieser Preis gilt auch für Lehrerinnen und Lehrer/Betreuerinnen und Betreuer im Gruppen- und Klassenverband.

Vorstellungen für Familien:
16. November (16:00 Uhr, Premiere), 24. November (16:00 Uhr), 7. Dezember (16:00 Uhr), 8. Dezember (14:30 Uhr + 17:00 Uhr), 15. Dezember (16:00 Uhr), 17. Dezember (15:00 Uhr, geschlossene Vorstellung im Rahmen der Aktion „Der geschenkte Platz“), 22. Dezember (16:00 Uhr), 26. Dezember 2019 (14:30 Uhr + 17:00 Uhr); 11. Januar (16:00 Uhr), 25. Januar (16:00 Uhr), 9. Februar (16:00 Uhr).
Eintritt: Kinder/Jugendliche (u27): € 8,00 – 13,00; Erwachsene: € 11,00 – 19,00

Die Inszenierung wird gefördert von der Stadtwerke Essen AG.
07.06.2019
Welche Jungen zwischen 6 und 10 Jahren haben Lust, in dem Stück „Der Stein“ mitzuspielen?
Regisseurin Elina Finkel inszeniert "Der Stein" von Marius von Mayenburg im Essener Grillo-Theater.
Essen. Für die Inszenierung des Stückes „Der Stein“ von Marius von Mayenburg, die in der nächsten Spielzeit ab dem 26. Oktober im Essener Grillo-Theater zu sehen ist, sucht das Schauspiel Essen derzeit noch 2-3 Kinderstatisten. Gefragt sind Jungen im Alter zwischen 6 und 10 Jahren, die bei den Aufführungen abwechselnd zum Einsatz kommen werden. Die Kinder sollten Aufgeschlossenheit, Neugier und Spielfreude mitbringen sowie die Bereitschaft, in den Endprobenwochen vom 14. bis zur Premiere am 26. Oktober (Herbstferien!) mehrmals in der Woche abends bei Proben dabei zu sein.

Ein Statisten-Casting und erstes Kennenlernen mit Regisseurin Elina Finkel findet am Donnerstag, dem 27. Juni 2019 statt. Interessenten kommen bitte um 16.45 Uhr zum Bühneneingang des Grillo-Theaters, Theaterplatz 11.
Um eine vorherige Anmeldung bei Dramaturgin Judith Heese unter judith.heese@schauspiel-essen.de wird gebeten.

Marius von Mayenburg verdichtet in „Der Stein“ knapp 60 Jahre deutscher Geschichte zu einem spannenden Familiendrama. Ausgangspunkt des Geschehens ist ein Haus in Dresden im Jahr 1993. Nach langer Abwesenheit zieht Witha mit Tochter und Enkelin hier wieder ein. 1935 hatte sie das Haus gemeinsam mit ihrem Mann einer jüdischen Familie abgekauft, 1953 waren sie aus der DDR in den Westen geflohen. Überraschend kommt nun eine Fremde zu Besuch, um „zu stören“: Auch sie lebte einmal in diesem Haus und macht jetzt Ansprüche geltend – rechtlicher und moralischer Art ...
28.05.2019
Beide Tänzer sind in „Don Quichotte“ noch zu erleben
28. Mai 2019

Aidos Zakan und Liam Blair verlassen zum Ende der Saison die Essener Ballettcompagnie

Beide Tänzer sind in „Don Quichotte“ noch zu erleben
Aidos Zakan als Basile und Yanelis Rodriguez als Kitri in "Don Quichotte"
(c) Bettina Stöß
Es gehört zu einem Künstler- und besonders auch zu einem Tänzerleben dazu: Sie sind für einige Zeit an einem Theater engagiert und wechseln dann zu einer anderen Compagnie, um neue Herausforderungen zu suchen und von den unterschiedlichen Erfahrungen zu profitieren. So verlassen zum Ende der Saison die Solotänzer Aidos Zakan und Liam Blair das Essener Ballettensemble. Der aus Kasachstan stammende Zakan ist – nach Stationen u. a. in St. Petersburg, Moskau und Boston – seit Dezember 2015 als Solist mit Gruppenverpflichtung Teil der Essener Ballettcompagnie und war im Aalto-Theater u. a. als Karl in „Der Nussknacker“ und als Fürst Gremin in John Crankos „Onegin“ zu sehen. Wer ihn auf der Essener Bühne noch sehen möchte, sollte sich nun sputen: Am Freitag, 31. Mai tanzt er zum letzten Mal die Rolle des attraktiven Basile in der temperamentvollen Ballettkomödie „Don Quichotte“ von Ben Van Cauwenbergh.
Der Australier Liam Blair sammelte erste Bühnenerfahrungen im französischen Ballet Nice Méditerranée und kam als Gruppentänzer 2011 nach Essen. 2016 avancierte er zum Solist mit Gruppenverpflichtung und seit Beginn der laufenden Spielzeit ist er Solotänzer des Aalto-Balletts. Er tanzte u. a. den Romeo, den Siegfried in „Schwanensee“ und die Titelpartie in „Onegin“. Er ist in den drei noch stattfindenden Vorstellungen von „Don Quichotte“ in der komischen Rolle des Gamache zu erleben: am 31. Mai sowie am 14. und 16. Juni.

Karten (€ 16,00 – 55,00) im TicketCenter unter Tel. 02 01.81 22-200 oder
E-Mail tickets@theater-essen.de oder im Internet unter www.aalto-ballett-theater.de.
24.05.2019
Vorerst letzte Aufführung von Max Frischs „Biografie: Ein Spiel“ am 1. Juni im Grillo-Theater
Stefan Migge, Jens Winterstein, Silvia Weiskopf
Essen. Hätte er diese Frau bloß nie geheiratet! Für Hannes Kürmann war die folgenschwerste Fehlentscheidung seines Lebens die Ehe mit Antoinette. Doch jetzt bekommt der Professor für Verhaltensforschung die Chance, von der wohl jeder schon einmal geträumt hat: Zwei „Spielleiter“ lassen ihn die zentralen Momente seiner Biografie erneut erleben und geben ihm die Möglichkeit, diese nachträglich zu verändern. Und so setzt Kürmann direkt bei der ersten Begegnung mit seiner zukünftigen Gattin an: Die hätte um jeden Preis vermieden werden müssen und die erste gemeinsame Nacht sowieso. Doch die Korrektur seiner Vita fällt ihm schwerer als gedacht. Immer wieder fällt er in alte Verhaltensmuster und emotionale Verstrickungen zurück, scheitert und versucht es erneut: „Ich weigere mich zu glauben, dass unsere Biografie, meine oder ihre, oder irgendeine, nicht anders ausgehen könnte“, ist Kürmann überzeugt. Doch hat er wirklich die Wahl?

Am Samstag, dem 1. Juni steht Max Frischs „Biografie: Ein Spiel“ ab 19:30 Uhr wieder auf dem Spielplan des Essener Grillo-Theaters. Zum vorerst letzten Mal sind dann Stefan Migge und Silvia Weiskopf als Spielleiter sowie Jens Winterstein als Hannes Kürmann zu erleben.
Regie bei dieser spannenden theatralen Versuchsanordnung führte Thomas Ladwig.

Eintritt: € 14,00 – 29,00.
Karten unter 0201/81 22-200 oder online

In der kommenden Saison ist „Biografie: Ein Spiel“ wieder ab dem 20. Dezember im Programm.
20.05.2019
Silvia Weiskopf und Alexandra Danshova sind am 29. Mai in der Grillo-Heldenbar „Gedankengefangene“
Am Mittwoch, dem 29. Mai sind die Schauspielerin Silvia Weiskopf und die Komponistin Alexandra Danshova „Gedankengefangene“.
Essen. In der nächsten Ausgabe der Reihe „Freischuss“ am Schauspiel Essen geht es ums Denken, um das Aufblitzen unterschiedlicher Ideen und Gedanken, um das Chaos im Kopf. Am Mittwoch, dem 29. Mai sind die Schauspielerin Silvia Weiskopf und die Komponistin Alexandra Danshova ab 20 Uhr in der Heldenbar des Grillo-Theaters „Gedankengefangene“.
Wie ist das, wenn man in Gedanken versunken ist, wenn eine bestimmte Idee einen nicht mehr loslässt? Wenn man nicht weiß, ob man einen glänzenden Einfall sofort festhalten oder vielleicht doch lieber auf eine noch bessere Eingebung warten soll? Oder sollte man doch erstmal dichten, dann komponieren und danach einkaufen gehen?

Silvia Weiskopf und Alexandra Danshova lassen an diesem Abend ihre Gedanken schweifen. Dabei bringen sie Gedichte und eigens komponierte Musik genauso zu Gehör wie Einkaufszettel oder To Do-Listen, verbinden Lyrik mit Profanem und Klavierspiel mit (Alltags-)Poesie. Und das alles „von Frauen über Frauen für Frauen … und alle anderen, die auch kommen möchten“, wie sie sagen.
Für die Ausstattung sorgt Franziska Schweiger.

Eintritt: € 8,00
Kartenvorverkauf: TicketCenter der Theater und Philharmonie Essen, Tel.: 0201/81 22-200, oder unter tickets@theater-essen.de