Pressemitteilungen

Hier finden Sie die Pressemitteilungen aller Sparten der Theater und Philharmonie Essen.
17.06.2019
Am 15. Juni fand in Kassel die 42. Deutsche Meisterschaft der Theater-Fußballmannschaften statt
Freuen sich über den 5. Platz bei der 42. Deutschen Meisterschaft der Theater-Fußballmeisterschaft am 15. Juni 2019 in Kassel: die Theaterkicker der Theater und Philharmonie Essen mit v. l.  Team-Manager Harald Heid, Coach Kalle Frömberg und TUP-Geschäftsführer Berger Bergmann.
Essen/Kassel. Für die Ballzauberer der Theater und Philharmonie Essen (TUP) hat sich der Ausflug am Wochenende nach Kassel gelohnt: Bei der dort ausgetragenen 42. Deutschen Meisterschaft der Theater-Fußballmannschaften erreichten die Theaterkicker aus Essen den 5. Platz. Auf dem obersten Podestplatz landete wie im Vorjahr das Team des Staatstheaters Kassel, das als amtierender Deutscher Meister traditionell auch die Austragung des Turniers übernommen hatte. Die Kasseler siegten im Endspiel gegen die Auswahl vom Staatstheater Hannover mit 3:0.

Insgesamt waren Mannschaften von 14 Theatern vertreten. Die Essener Theaterkicker bekamen es bereits in der Vorrunde mit durchaus schweren Gegnern zu tun: die Bühnen der Stadt Köln, das Theater Dortmund, die Staatsoper Hannover, die Staatsoper Berlin, das Staatstheater Mainz und das Deutsche Theater Göttingen. Am Ende verpasste das Team um Coach Kalle Frömberg zwar etwas unglücklich das Halbfinale, konnte sich dann aber im Spiel um Platz 5 mit 5:4 im Elfmeterschießen gegen das Schauspielhaus Bochum durchsetzen.

Dementsprechend fällt das Resümee von Team-Manager Harald Heid auch äußerst positiv aus: „Wir hatten super Wetter, die Stimmung auf der wirklich schönen Anlage war bestens und was das Wichtigste ist: Niemand hat sich verletzt!“
14.06.2019
Der Vorverkauf für „Hinter verzauberten Fenstern“ beginnt am 29. Juni
Im  Essener Grillo-Theater hebt sich am 16. November erstmals der Vorhang für Cornelia Funkes geheimnisvolle Adventsgeschichte "Hinter verzauberten Fenstern".
Essen. Morgens lange ausschlafen, dann mit Freunden ins Freibad gehen und abends bis in die Puppen wach bleiben – für die meisten Schüler rückt die süße Zeit der Sommerferien immer näher. Und auch wenn sich bei Temperaturen zwischen 20 und 30 Grad eigentlich niemand gerne mit Lebkuchen, Lametta und Co. beschäftigt, stecken derzeit viele Pädagogen tief in den Planungen fürs nächste Schuljahr. Damit dabei auch der Besuch im Grillo-Theater berücksichtigt werden kann, startet der Kartenvorverkauf für das Weihnachtsstück „Hinter verzauberten Fenstern“ bereits am Samstag, dem 29. Juni.

Im Mittelpunkt von Cornelia Funkes spannender Geschichte (Bühnenfassung von Vera Ring) steht die 9-jährige Julia. Warum sie sich zunächst überhaupt nicht über ihren neuen Adventskalender freuen kann, dann aber dank dieses unscheinbaren Häuschens das größte Abenteuer ihres bisherigen Lebens erlebt, wird erzählt Regisseurin Anne Spaeter in einer bunten, turbulenten und sehr musikalischen Inszenierung. Zuletzt hat Spaeter sehr erfolgreich den „Zauberer von Oz“ auf die Grillo-Bühne gebracht.

Für Schulklassen-Vorstellungen findet an diesem Samstag ausschließlich ein persönlicher Verkauf im TUP-TicketCenter statt: Die Vorverkaufsstelle im II. Hagen 2 ist von 8:00 bis 15:00 Uhr geöffnet. Ab Montag, 1. Juli sind dann auch Gruppenreservierungen per Telefon (02 01 81 22-188) oder E-Mail (nicole.momma@tup-online.de) sowie der Online-Kauf möglich.

Folgende Vormittagstermine für Schulklassen werden im Grillo-Theater angeboten:
18. November (12:00 Uhr), 19. November (9:30 Uhr + 12:00 Uhr), 20. November (9:30 Uhr), 25. November (9:30 Uhr), 9. Dezember (9:30 Uhr), 16. Dezember (12:00 Uhr), 17. Dezember (11:00 Uhr), 18. Dezember 2019 (9:30 Uhr); 8. Januar (9:30 Uhr + 12:00 Uhr), 13. Januar (12:00 Uhr), 14. Januar (9:30 Uhr), 27. Januar (12:00 Uhr), 28. Januar (9:30 Uhr + 12:00 Uhr), 10. Februar 2020 (9:30 Uhr).
Eintritt pro Person: € 6,60. Dieser Preis gilt auch für Lehrerinnen und Lehrer/Betreuerinnen und Betreuer im Gruppen- und Klassenverband.

Vorstellungen für Familien:
16. November (16:00 Uhr, Premiere), 24. November (16:00 Uhr), 7. Dezember (16:00 Uhr), 8. Dezember (14:30 Uhr + 17:00 Uhr), 15. Dezember (16:00 Uhr), 17. Dezember (15:00 Uhr, geschlossene Vorstellung im Rahmen der Aktion „Der geschenkte Platz“), 22. Dezember (16:00 Uhr), 26. Dezember 2019 (14:30 Uhr + 17:00 Uhr); 11. Januar (16:00 Uhr), 25. Januar (16:00 Uhr), 9. Februar (16:00 Uhr).
Eintritt: Kinder/Jugendliche (u27): € 8,00 – 13,00; Erwachsene: € 11,00 – 19,00

Die Inszenierung wird gefördert von der Stadtwerke Essen AG.
07.06.2019
Welche Jungen zwischen 6 und 10 Jahren haben Lust, in dem Stück „Der Stein“ mitzuspielen?
Regisseurin Elina Finkel inszeniert "Der Stein" von Marius von Mayenburg im Essener Grillo-Theater.
Essen. Für die Inszenierung des Stückes „Der Stein“ von Marius von Mayenburg, die in der nächsten Spielzeit ab dem 26. Oktober im Essener Grillo-Theater zu sehen ist, sucht das Schauspiel Essen derzeit noch 2-3 Kinderstatisten. Gefragt sind Jungen im Alter zwischen 6 und 10 Jahren, die bei den Aufführungen abwechselnd zum Einsatz kommen werden. Die Kinder sollten Aufgeschlossenheit, Neugier und Spielfreude mitbringen sowie die Bereitschaft, in den Endprobenwochen vom 14. bis zur Premiere am 26. Oktober (Herbstferien!) mehrmals in der Woche abends bei Proben dabei zu sein.

Ein Statisten-Casting und erstes Kennenlernen mit Regisseurin Elina Finkel findet am Donnerstag, dem 27. Juni 2019 statt. Interessenten kommen bitte um 16.45 Uhr zum Bühneneingang des Grillo-Theaters, Theaterplatz 11.
Um eine vorherige Anmeldung bei Dramaturgin Judith Heese unter judith.heese@schauspiel-essen.de wird gebeten.

Marius von Mayenburg verdichtet in „Der Stein“ knapp 60 Jahre deutscher Geschichte zu einem spannenden Familiendrama. Ausgangspunkt des Geschehens ist ein Haus in Dresden im Jahr 1993. Nach langer Abwesenheit zieht Witha mit Tochter und Enkelin hier wieder ein. 1935 hatte sie das Haus gemeinsam mit ihrem Mann einer jüdischen Familie abgekauft, 1953 waren sie aus der DDR in den Westen geflohen. Überraschend kommt nun eine Fremde zu Besuch, um „zu stören“: Auch sie lebte einmal in diesem Haus und macht jetzt Ansprüche geltend – rechtlicher und moralischer Art ...
28.05.2019
Beide Tänzer sind in „Don Quichotte“ noch zu erleben
28. Mai 2019

Aidos Zakan und Liam Blair verlassen zum Ende der Saison die Essener Ballettcompagnie

Beide Tänzer sind in „Don Quichotte“ noch zu erleben
Aidos Zakan als Basile und Yanelis Rodriguez als Kitri in "Don Quichotte"
(c) Bettina Stöß
Es gehört zu einem Künstler- und besonders auch zu einem Tänzerleben dazu: Sie sind für einige Zeit an einem Theater engagiert und wechseln dann zu einer anderen Compagnie, um neue Herausforderungen zu suchen und von den unterschiedlichen Erfahrungen zu profitieren. So verlassen zum Ende der Saison die Solotänzer Aidos Zakan und Liam Blair das Essener Ballettensemble. Der aus Kasachstan stammende Zakan ist – nach Stationen u. a. in St. Petersburg, Moskau und Boston – seit Dezember 2015 als Solist mit Gruppenverpflichtung Teil der Essener Ballettcompagnie und war im Aalto-Theater u. a. als Karl in „Der Nussknacker“ und als Fürst Gremin in John Crankos „Onegin“ zu sehen. Wer ihn auf der Essener Bühne noch sehen möchte, sollte sich nun sputen: Am Freitag, 31. Mai tanzt er zum letzten Mal die Rolle des attraktiven Basile in der temperamentvollen Ballettkomödie „Don Quichotte“ von Ben Van Cauwenbergh.
Der Australier Liam Blair sammelte erste Bühnenerfahrungen im französischen Ballet Nice Méditerranée und kam als Gruppentänzer 2011 nach Essen. 2016 avancierte er zum Solist mit Gruppenverpflichtung und seit Beginn der laufenden Spielzeit ist er Solotänzer des Aalto-Balletts. Er tanzte u. a. den Romeo, den Siegfried in „Schwanensee“ und die Titelpartie in „Onegin“. Er ist in den drei noch stattfindenden Vorstellungen von „Don Quichotte“ in der komischen Rolle des Gamache zu erleben: am 31. Mai sowie am 14. und 16. Juni.

Karten (€ 16,00 – 55,00) im TicketCenter unter Tel. 02 01.81 22-200 oder
E-Mail tickets@theater-essen.de oder im Internet unter www.aalto-ballett-theater.de.
24.05.2019
Vorerst letzte Aufführung von Max Frischs „Biografie: Ein Spiel“ am 1. Juni im Grillo-Theater
Stefan Migge, Jens Winterstein, Silvia Weiskopf
Essen. Hätte er diese Frau bloß nie geheiratet! Für Hannes Kürmann war die folgenschwerste Fehlentscheidung seines Lebens die Ehe mit Antoinette. Doch jetzt bekommt der Professor für Verhaltensforschung die Chance, von der wohl jeder schon einmal geträumt hat: Zwei „Spielleiter“ lassen ihn die zentralen Momente seiner Biografie erneut erleben und geben ihm die Möglichkeit, diese nachträglich zu verändern. Und so setzt Kürmann direkt bei der ersten Begegnung mit seiner zukünftigen Gattin an: Die hätte um jeden Preis vermieden werden müssen und die erste gemeinsame Nacht sowieso. Doch die Korrektur seiner Vita fällt ihm schwerer als gedacht. Immer wieder fällt er in alte Verhaltensmuster und emotionale Verstrickungen zurück, scheitert und versucht es erneut: „Ich weigere mich zu glauben, dass unsere Biografie, meine oder ihre, oder irgendeine, nicht anders ausgehen könnte“, ist Kürmann überzeugt. Doch hat er wirklich die Wahl?

Am Samstag, dem 1. Juni steht Max Frischs „Biografie: Ein Spiel“ ab 19:30 Uhr wieder auf dem Spielplan des Essener Grillo-Theaters. Zum vorerst letzten Mal sind dann Stefan Migge und Silvia Weiskopf als Spielleiter sowie Jens Winterstein als Hannes Kürmann zu erleben.
Regie bei dieser spannenden theatralen Versuchsanordnung führte Thomas Ladwig.

Eintritt: € 14,00 – 29,00.
Karten unter 0201/81 22-200 oder online

In der kommenden Saison ist „Biografie: Ein Spiel“ wieder ab dem 20. Dezember im Programm.
20.05.2019
Silvia Weiskopf und Alexandra Danshova sind am 29. Mai in der Grillo-Heldenbar „Gedankengefangene“
Am Mittwoch, dem 29. Mai sind die Schauspielerin Silvia Weiskopf und die Komponistin Alexandra Danshova „Gedankengefangene“.
Essen. In der nächsten Ausgabe der Reihe „Freischuss“ am Schauspiel Essen geht es ums Denken, um das Aufblitzen unterschiedlicher Ideen und Gedanken, um das Chaos im Kopf. Am Mittwoch, dem 29. Mai sind die Schauspielerin Silvia Weiskopf und die Komponistin Alexandra Danshova ab 20 Uhr in der Heldenbar des Grillo-Theaters „Gedankengefangene“.
Wie ist das, wenn man in Gedanken versunken ist, wenn eine bestimmte Idee einen nicht mehr loslässt? Wenn man nicht weiß, ob man einen glänzenden Einfall sofort festhalten oder vielleicht doch lieber auf eine noch bessere Eingebung warten soll? Oder sollte man doch erstmal dichten, dann komponieren und danach einkaufen gehen?

Silvia Weiskopf und Alexandra Danshova lassen an diesem Abend ihre Gedanken schweifen. Dabei bringen sie Gedichte und eigens komponierte Musik genauso zu Gehör wie Einkaufszettel oder To Do-Listen, verbinden Lyrik mit Profanem und Klavierspiel mit (Alltags-)Poesie. Und das alles „von Frauen über Frauen für Frauen … und alle anderen, die auch kommen möchten“, wie sie sagen.
Für die Ausstattung sorgt Franziska Schweiger.

Eintritt: € 8,00
Kartenvorverkauf: TicketCenter der Theater und Philharmonie Essen, Tel.: 0201/81 22-200, oder unter tickets@theater-essen.de

17.05.2019
Der Vorverkauf für die „Jazz in Essen“-Saison 2019/2020 im Grillo-Theater hat begonnen
Der "Jazz Pott" 2019 geht an das Essen Jazz Orchestra (Foto). Das Preisträgerkonzert findet am 22. September 2019 im Grillo-Theater statt.
Essen. „Das größte Verbrechen eines Musikers ist es, Noten zu spielen, statt Musik zu machen.“ Wenn es um die Auswahl der Musiker und Bands geht, die in der Reihe „Jazz in Essen“ auftreten dürfen, dann hält es der Künstlerische Leiter Dr. Berthold Klostermann mit dem berühmten Geiger Isaac Stern: Verbrecher haben auf der Bühne des Grillo-Theaters nichts verloren. Und so gibt sich hier seit 1992 die Crème de la Crème herausragender Musiker der nationalen und internationalen Jazz-Szene die Klinke in die Hand. Auch für die kommende Saison hat Klostermann wieder ein attraktives und vielseitiges Programm mit fünf Konzerten zusammengestellt; der Kartenvorverkauf für alle Veranstaltungen hat begonnen.

Mit einer veritablen Überraschung startet die Spielzeit am Sonntag, dem 22. September. Ab 20 Uhr wird dann das Essen Jazz Orchestra (EJO) auf der Bühne des Grillo-Theaters stehen und das diesjährige „Jazz Pott“-Preisträgerkonzert spielen. „Als Anerkennung für seinen unermüdlichen, oft an Selbstausbeutung grenzenden Einsatz, das dabei erreichte hohe Niveau und seine Verdienste um die Jazzszene im Revier verleihen wir dem EJO jetzt den 22. Essener ‚Jazz Pott‘“, so Klostermann. Nach zahlreichen Konzerten u. a. auch in der Casa des Schauspiel Essen gab das Essen Jazz Orchestra im Februar 2017 mit Gastsolist Robin Eubanks (Posaune) erstmals auch bei „Jazz in Essen“ eine Kostprobe seines außergewöhn¬lichen Könnens. Jetzt legt die Big Band, die aus Absolventen der Essener Folkwang Universität der Künste und Musikern der freien Jazz-Szene Essens besteht, zudem ihr erstes Album vor: Eine Doppel-CD mit bislang unveröffentlichten Kompositionen von Bandleader Tobias Schütte, Bassist Alex Morsey und Posaunist Tobias Wember („Roadworks Suite“). Das Preisträgerkonzert am 22. September ist zugleich Release-Konzert für das Debütalbum des EJO.
Der Essener „Jazz Pott“ ist ein Preis für innovative Jazzmusiker, der 1998 von Viktor Seroneit († 2011) und Niklaus Troxler für den „Plakat Kunst Hof Rüttenscheid“ begründet wurde; das Preisgeld in Höhe von 2000 Euro wird auch in diesem Jahr wieder vom Essener Kabarettisten Hagen Rether gestiftet.

Dass der Trompeter Theo Croker auf seiner „Star People Nation“-Tour 2019 am Sonntag, dem 27. Oktober auch Station im Grillo-Theater macht, freut Berthold Klostermann ganz besonders: „Theo Croker gehört zu jener jungen Generation von Musikern, die in der Jazztradition so gut zu Hause sind wie in Funk, HipHop und Electronica“, so Klostermann, „und als Enkel von Altmeister Doc Cheatham, Schüler von Souljazz-Koryphäe Donald Byrd und Protegé von Gesangsdiva Dee Dee Bridgewater hat er die Tradition verinnerlicht.“ Croker sei aber auch Kind seiner Zeit und er arbeitete mit Vertretern heutiger Stile ebenfalls bestens zusammen, wie mit dem Drummer Kassa Overall, der auch als HipHop-Producer und Rapper unterwegs ist. „Wir trennen nicht das eine vom anderen“, sagt Croker, „wir nehmen alles in unsere Musik hinein, was uns gefällt.“ Gemeinsam mit Irwin Hall (Altsax), Michael King (Klavier), Eric Wheeler (Bass) und Kassa Overall (Schlagzeug) präsentiert Croker im Essener Grillo-Theater die aktuelle CD „Star People Nation“: „Wir spielen kein neues Spiel, aber wir haben die Regeln so geändert, dass es ganz und gar unser Spiel ist.“

Das „Jazz in Essen“-Konzert kurz vor Silvester steht mittlerweile schon traditionell für ein Stelldichein von Jazz und Literatur. Wer es sarkastisch, sprachgewandt und sympathisch mag, der liebt Dorothy Parker und ihre „New Yorker Geschichten“. Die US-amerikanische Schriftstellerin war in den 1920er und 1930er Jahren Mittelpunkt der New Yorker Boheme. Ihre pointierten Short Stories haben bis heute nichts an brillanter Scharfzüngigkeit verloren. Mit Birgit Minichmayr („Das Parfum“, „Das weiße Band“, „3 Tage in Quiberon“ u. v. a.) steht am Sonntag, dem 29. Dezember ab 20 Uhr eine Schauspielerin auf der Grillo-Bühne, der diese Texte wie auf den Leib geschneidert sind. Sie liest eine Auswahl von Parkers Kurzgeschichten. Dazu präsentiert das Piano-Duo Chris Hopkins & Bernd Lhotzky, das dem „Jazz in Essen“-Publikum sicherlich noch von ihrem „Echoes of Swing“-Auftritt in der Spielzeit 2017/2018 bestens in Erinnerung ist, an zwei Flügeln amerikanische Songs und virtuose Kabinettstückchen aus dem New Yorker Jazz-Age.

Ein weiterer alter „Jazz in Essen“-Bekannter ist Èmile Parisien. Nach dem gefeierten Konzert im „Sfumato“-Quintett mit Joachim Kühn im Mai 2017 kommt der französische Saxofonist, den Le Monde mal zur „besten Neuigkeit des europäischen Jazz seit Langem“ erklärte, am Sonntag, dem 1. März 2020 mit seiner „working band“ ins Grillo-Theater. Das neue Album „Double Screening“ spielt mit Querverweisen auf die digitale Welt, wobei die Musik von Parisien (Sopran-, Tenorsax) und seinen Mitstreitern Julien Touéry (Klavier), Ivan Gélugne (Bass) und Julien Loutelier (Schlagzeug) rein akustisch und analog bleibt. Knapp 15 Jahre zusammen, agieren sie auch in vertracktesten Kompositionen mit der Präzision eines Uhrwerks, was aber die Musik nie seelenlos klingen lässt. Sie ist voller Frische und Energie, schlägt Haken und kommt mit einer guten Portion Humor daher. „Parisien erweist sich immer mehr als derzeit originellste Stimme auf dem Sopransaxofon und seine Partner stehen ihm an Freude zu improvisieren und musikalische Geschichten zu erzählen in nichts nach“, schwärmt Berthold Klostermann.

Mit einer All-Star-Band, wie sie im Buche steht, endet die kommende „Jazz in Essen“-Saison: Die vier von „Web Web“ zählen zu den erfahrensten und meistgefragten Musikern hierzulande, sie spielten mit allen, die in Jazz und Pop Rang und Namen haben. Zusammen wollten sie eigentlich ein ungeschliffenes, weitgehend improvisiertes Album einspielen; ihr Label sollte verbreiten, es handele sich um verschollene Aufnahmen einer obskuren Band aus den 1970ern. Problem: Sie hätten nicht live auftreten, keine weiteren Platten machen – und nicht am Sonntag, dem 26. April 2020 ab 20 Uhr im Grillo-Theater auf der Bühne stehen können. Dabei wollen Roberto Di Gioia (Klavier, Fender Rhodes), Tony Lakatos (Tenor-, Sopransax), Christian von Kaphengst (Bass) und Peter Gall (Schlagzeug) doch gerade vor Publikum in ihrer Musik aufgehen, sich darin verlieren, sie einfach geschehen lassen, ganz nach der Maxime „Improvisation geht vor Perfektion“. Als idealen Gast für ihren „Dance Of The Demons“ haben sie den marokkanischen Gnawa-Musiker Majid Bekkas mit ins Boot geholt, der ihrem hypnotisch treibenden, trancehaften Sound mit Seventies-Flair einen spirituellen Sufi-Touch verleiht.

Die Reihe „Jazz in Essen“ wird realisiert in Kooperation mit dem Kulturbüro der Stadt Essen und gefördert von der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung.
Das Konzert „Dorothy Parker: ‚New Yorker Geschichten‘ in Concert“ am 29. Dezember 2019 wird präsentiert mit freundlicher Unterstützung durch Piano Schmitz Essen.

Eintritt jeweils € 22,00.
Der Kartenvorverkauf für alle „Jazz in Essen“-Konzerte der kommenden Saison läuft. Auch das Angebot für Jazz-Vielbucher ist dann wieder erhältlich. TicketCenter, Tel.: 0201/81 22-200, oder tickets@theater-essen.de
16.05.2019
Intendant Christian Tombeil und sein Dramaturgie-Team haben das Programm für die Spielzeit 2019/2020 vorgestellt
v. l.: Dramaturg Florian Heller, Dramaturgin Judith Heese, Chefdramaturgin Vera Ring und Intendant Christian Tombeil
Essen. „In unserer neuen Saison 2019/2020 wollen wir den Versuch unternehmen, uns unserer Geschichte mittels Geschichten zu nähern – den großen Um- und Aufbrüchen, den Jubiläen und den immer wieder neu erglimmenden Brandherden der Weltgeschichte“, so Intendant Christian Tombeil in seinem Vorwort zum Jahresprogramm der kommenden Spielzeit. Was das Publikum zwischen September 2019 und Juni 2020 am Schauspiel Essen erwartet, das hat Tombeil heute gemeinsam mit seiner Chefdramaturgin und Stellvertreterin Vera Ring sowie den Dramaturgen Judith Heese und Florian Heller im Rahmen einer Pressekonferenz im Essener Grillo-Theater vorgestellt. Insgesamt wird es unter dem Spielzeitmotto „Geschichte schreiben“ 13 Neuinszenierungen – davon vier Uraufführungen – geben.

Die Premieren im Grillo-Theater

Im Grillo-Theater geht es am 20. September 2019 mit einem „Lehrstück ohne Lehre“ los: Max Frisch beschreibt in „Biedermann und die Brandstifter“ aus dem Jahr 1957 meisterhaft, wie eine aufgeklärte Bürgerschaft nicht nur gesellschaftszersetzende Strukturen akzeptiert, sondern sie durch die eigene Passivität sogar erst ermöglicht. Regie führt Moritz Peters, dessen Essener Inszenierung von Franz Kafkas „Der Prozess“ sowohl beim Publikum als auch bei den Kritikern sehr erfolgreich war und 2014 zum NRW-Theatertreffen eingeladen wurde.
Knapp 60 Jahre deutscher Geschichte verdichtet Marius von Mayenburg in „Der Stein“ zu einem hochspannenden Familiendrama, das sowohl die Zeit des Nationalsozialismus als auch die innerdeutschen Ver- und Entwicklungen der Nachkriegszeit beleuchtet. Ort des Geschehens ist ein Haus in Dresden. Nach langer Abwesenheit zieht Witha mit Tochter und Enkelin dort 1993 wieder ein. 1935 hatte sie das Haus gemeinsam mit ihrem Mann einer jüdischen Familie abgekauft, 1953 waren sie aus der DDR in den Westen geflohen. Überraschend kommt nun eine Fremde zu Besuch, um „zu stören“: Auch sie hat einmal in diesem Haus gelebt und macht nun Ansprüche geltend – rechtlicher und moralischer Art. Die Inszenierung von Regisseurin Elina Finkel feiert am 26. Oktober Premiere.
Mit Cornelia Funkes geheimnisvoller Adventsgeschichte „Hinter verzauberten Fenstern“ steht ab dem 16. November wieder ein Stück für Familien und Schulklassen auf dem Spielplan. Warum sich die 9-jährige Julia zunächst überhaupt nicht über ihren neuen Adventskalender freuen kann, dann aber dank dieses unscheinbaren Häuschens das größte Abenteuer ihres bisherigen Lebens erlebt, das erzählt Regisseurin Anne Spaeter in einer bunten, turbulenten und sehr musikalischen Inszenierung. Die Bühnenfassung stammt von Chefdramaturgin Vera Ring, die Musik komponiert Dominik Dittrich. Damit speziell Schulklassen ihren Theaterbesuch frühzeitig planen können, beginnt der Kartenvorverkauf bereits am 29. Juni.
Man stelle sich vor, Eric Clapton, Johnny Cash und Leonard Cohen hätten gemeinsam ein Konzert gegeben. Dass diese Idee nicht ganz abwegig ist, wird das Stück, das am 14. Dezember im Grillo-Theater zur Uraufführung kommen wird, unter Beweis stellen. Ausgangspunkt für „After Midnight“war die Idee von Ensemblemitglied Thomas Büchel zu einem musikalischen Programm mit Songs von Clapton, Cash und Cohen. Als „Grindhouse-Liederabend“, angesiedelt irgendwo im Niemandsland zwischen Edward-Hopper-Gemälden, Tarantino und Blues, verknüpft Florian Heller seine Figuren mit Songs dieser drei Musik-Ikonen, deren Werke und Biografien exemplarisch für tiefe Einsichten, tiefe Gefühle, aber auch tiefe Abgründe stehen. Die Inszenierung übernimmt Intendant Christian Tombeil, als Musikalischer Leiter ist Hajo Wiesemann mit dabei.
1932 erschien ein Roman, der seinen Autor weltbekannt machen sollte: Hans Falladas „Kleiner Mann – was nun?“. Die Geschichte spielt Anfang der dreißiger Jahre, in Deutschland grassieren Inflation, Angst vor Arbeitslosigkeit und Armut. Keine guten Voraussetzungen für Emma und den jungen Angestellten Johannes Pinneberg, die ihr erstes Kind erwarten. Aber: „Fleißig sind wir, sparsam sind wir, schlechte Menschen sind wir auch nicht … – warum soll es uns da eigentlich schlecht gehen?“ Und so setzt das junge Paar alles daran, ihr kleines Glück gegen alle Härten des Lebens zu verteidigen. In einer eigens erstellten Fassung werden Regisseur Thomas Ladwig und Chefdramaturgin Vera Ring das Stück auf die Bühne bringen. Premiere ist am 28. Februar 2020.
Auch Hermann Schmidt-Rahmer kehrt in der kommenden Saison ans Schauspiel Essen zurück: Der Regisseur, der hier zuletzt die Deutsche Erstaufführung von Robert Menasses „Die Hauptstadt“ herausgebracht hat, inszeniert Bertolt Brechts „Die Rundköpfe und die Spitzköpfe oder Reich und reich gesellt sich gern“. In seinem bissig-bösen und zugleich unterhaltsamen „Greuelmärchen“ aus dem Jahr 1936 spiegelt Brecht Aufstieg, Herrschaft und Machtmechanismen des Hitlerregimes und von Diktaturen im Allgemeinen wider und er zeigt eindrücklich, dass sich hinter fremdenfeindlichen, ausgrenzenden und menschenverachtenden Strukturen kapitalistische Strategien und wirtschaftliche Überlegungen verbergen. Das Stück mit Musik von Hanns Eisler wird im Grillo-Theater erstmals am 25. April zu sehen sein.
Mit einer Koproduktion des freien Theaterkollektivs werkgruppe2 mit dem Schauspiel Essen, dem Teatr Polski – w podziemiu / Polski Theatre in the Underground und den Ruhrfestspielen Recklinghausen endet die nächste Spielzeit. Das Stück trägt den Titel „Arbeiterinnen / Pracujące kobiety“ und zeichnet ein theatrales Porträt von drei Frauengenerationen aus Arbeiterfamilien im Ruhrgebiet und Niederschlesien. Die Uraufführung findet am 28. Mai bei den Ruhrfestspielen statt; die Premiere im Grillo-Theater ist dann für die Saison 2020/2021 geplant.

Ein theatrales Adventure-Game in der Maxstraße

Ein ganz besonderes Projekt erlebt am 28. September in der Maxstraße 54 seine Uraufführung. Die Räumlichkeiten einer ehemaligen Tanzschule, die das Schauspiel Essen in den vergangenen Jahren bereits als Aufführungsstätte des Stückes „Skin Deep Song“ sowie als Headquarter des mixed reality games „Der Spalt“ genutzt hat, werden zum Schauplatz des theatralen Adventure-Games „Sign Here“. Die neue Produktion des vielfach ausgezeichneten Berliner Game-Theater-Kollektivs machina eX begibt sich auf ein Terrain, das die meisten nur unfreiwillig betreten. In einer Bürokratie-Simulation voller unverständlicher Zeichen, in der alles wiedererkennbar, aber trotzdem nichts vertraut ist, wird das Publikum zu Spielerinnen und Spielern und kämpft gegen Vorschriften, Paragraphen und Sonderbedarfsfeststellungserklärungen. Das Initial für diese Game-Entwicklung des siebenköpfigen Medienkollektivs war der Wunsch des Schauspiel Essen, sich mit Analphabetismus zu beschäftigen. Betroffene erleben die Leseunfähigkeit als Stigma, das verborgen werden muss und daher oftmals tabuisiert wird. Diesem Thema nähert sich machina eX auf spielerisch-sinnliche Art und Weise.

Neu in Box, Casa und Heldenbar

Spannende Premieren gibt es in der kommenden Saison auch wieder auf den kleineren Bühnen. In der Box inszeniert Regisseur Thomas Krupa, der zuletzt in der Jubiläumsspielzeit den Publikumsfavoriten „Der Besuch der alten Dame“ auf die Grillo-Bühne gebracht hat, Annalena und Konstantin Küsperts „Der Reichsbürger“. Darin geht es um die Psyche eines solchen Menschen, der weit davon entfernt ist, wie ein durchgeknallter Verschwörungsfanatiker daherzukommen. Premiere ist am 21. September 2019.

Die erste Premiere in der Casa gibt’s am 13. Dezember 2019: Speziell für Jugendliche ab 16 Jahren inszeniert Karsten Dahlem (u. a. „Superhero“ und „Auerhaus“) Henrik Ibsens „Peer Gynt“. Das Stück erzählt vom jungen Peer, dessen Psyche schwer gezeichnet ist: Nachdem sein Vater im Suff die Existenzgrundlage der Familie vernichtet und ihn mit seiner Mutter bankrott zurückgelassen hat, lechzt Peer nun nach Anerkennung. Er will es der Welt beweisen. Und so ersinnt er die wildesten Geschichten, flieht ebenso vor der Wirklichkeit wie seinen Verpflichtungen und jagt sich selbst abenteuerdurstig um die halbe Welt. „Ibsens Stationendrama steht für eine Einzelbiografie, aber auch für unsere Zeit, in der sich die Welt gefühlt täglich schneller dreht“, betont Dramaturgin Judith Heese.
Nachdem sie in der Spielzeit 2017/2018 mit „Metropolis“ bereits einen beeindruckenden Live-Animationsfilm-Abend in der Casa abgeliefert haben, kehren die Medienkünstler der Kollektivs sputnic in der nächsten Saison ans Schauspiel Essen zurück: Ihr neues Projekt trägt den Titel „INF²erno“ und es erzählt auf der Schablone von Dante Alighieris mittelalterlichem Versdrama „Die göttliche Komödie“ gegenwärtige und zukünftige Dystopien und Utopien als „Live Animation Cinema“. In dieser hybriden Erzählform zwischen live hergestelltem Trickfilm und Bühnenperformance durchwandert Dante die neun Kreise der irdischen Höllen zu Beginn des 21. Jahrhunderts, um einen letzten Blick auf das Anthropozän zu werfen, das Zeitalter, in dem der Mensch zum dominanten Weltzerstörer geworden ist. Im „Paradiso“ gelangt er in eine transhumane Zukunft, deren utopische Versprechen jedoch nur auf den ersten Blick das neue Himmelreich sind. Die Uraufführung findet am 29. Februar 2020 in der Casa statt.
Die Tradition, Regieassistentinnen und -assistenten erste eigene Inszenierungen anzuvertrauen, setzt Intendant Christian Tombeil auch in der kommenden Spielzeit fort: In der Casa inszeniert Christopher Fromm Heinrich von Kleists „Die Marquise von O…“ (Premiere am 24. April 2020). Die Geschichte spielt zu Kriegszeiten: Während eines nächtlichen Überfalls zerren marodierende Soldaten die Marquise von O… in einen Hinterhalt. Nur das beherzte Eingreifen des Grafen F... verhindert einen noch drastischeren sexuellen Übergriff. Tags drauf werden die Täter gefasst, nach kurzem Verhör exekutiert und der edle Retter mit Lobreden überhäuft. Wochen später stellt die junge, bereits verwitwete Frau allerdings fest, dass sie schwanger ist. Und sie hat nicht die geringste Erinnerung, wer ihr das angetan hat.

Ein neues Stück für Kinder ab drei Jahren gibt’s ab Mai 2020 in der Heldenbar. In der Reihe „Das versteckte Zimmer“ werden Theaterpädagogin Aline Bosselmann und Theaterpädagoge Marguerite Windblut „Look at me! Ich bin das Grillo!“ entwickeln. In diesem interaktiven Entdeckungsformat nimmt eine performende Person eine (Kita-)Gruppe mit auf eine Reise durch das Theatergebäude. Dort werden verschiedene Orte besucht und Spielaufgaben gelöst. Gleichzeitig erfahren die jungen Menschen auch Details aus dem (Arbeits-)Alltag im Theater. Diese Reise kann übrigens auch als Tanz- und Bewegungsstunde für die Kita gebucht werden: Performer und Gruppe erkunden dann die Kita-Räume auf ähnliche Art und Weise.

Wiederaufnahmen und sonst noch

Als Wiederaufnahmensind u. a. Anton Tschechows „Der Kirschgarten“, „Biografie: Ein Spiel“ von Max Frisch und die Komödie „Cash – Und ewig rauschen die Gelder“ von Michael Cooney im Grillo-Theater sowie Wolfgang Herrndorfs „Tschick“ in der Casa und Harold Pinters „Der stumme Diener“ in der Box geplant.

Auch die Reihe „Jazz in Essen“ geht mit fünf Konzerten in eine neue Runde. So wird beispielsweise beim ersten Konzert der Saison am Sonntag, dem 22. September 2019 das Essen Jazz Orchestra mit dem „Jazz Pott“ 2019 ausgezeichnet. Zudem werden zahlreiche Sonderveranstaltungen wieder aufgelegt: darunter die Projekte „Der geschenkte Platz“, „Wunschbaum im Grillo-Theater“ und „KlassikLounge“ sowie die Kooperationen „Lesart“ mit Deutschlandfunk Kultur und der „Politische Salon“ mit EXILE-Kulturkoordination e. V.

Ein erstes Jubiläum können in der nächsten Spielzeit die TUP-Festtage Kunst⁵ feiern: Bereits zum fünften Mal laden die fünf Sparten der Theater und Philharmonie Essen – das Aalto-Musiktheater, die Essener Philharmoniker, das Aalto Ballett Essen, die Philharmonie Essen und das Schauspiel Essen – ein, um eine Woche lang Höhepunkte ihrer jeweiligen Programme zu präsentieren. „Unendliche Geschichten“ lautet vom 27. Februar bis 8. März 2020 das Motto. Im Mittelpunkt stehen monumentale Dramen und zwischenmenschliche Tragödien, internationale Beziehungen, Erzählungen und Konflikte, biblische Stoffe und große Romane. Das Schauspiel Essen beteiligt sich an diesem ungewöhnlichen Festival mit den Premieren „Kleiner Mann – was nun?“ (28. Februar) und „INF²erno“ (29. Februar).

Los geht die neue Saison am 8. September 2019 mit den Theater-Häppchen in der Casa. Und eine knappe Woche später, am Samstag, dem 14. September laden ab 14 Uhr alle fünf Sparten der TUP zum gemeinsamen Theaterfest im und rund ums Grillo-Theater ein. Das Jahresheft 2019/2020 des Schauspiel Essen ist ab sofort im TicketCenter und in den Spielstätten der TUP erhältlich.
Abonnements/Vorverkaufsstart:
Am 17. Mai 2019 startet der Abonnementverkauf des Schauspiel Essen sowie der Kartenvorverkauf für alle fünf „Jazz in Essen“-Konzerte.

Vorverkaufsstart für „Hinter verzauberten Fenstern“: 29. Juni 2019.
Für Schulklassen-Vorstellungen gilt: Ab 29. Juni, 8:00 Uhr, ausschließlich persönlicher Verkauf im TicketCenter; telefonische Reservierungen sind ab dem 1. Juli möglich.

TicketCenter der TUP:
II. Hagen 2, 45127 Essen, T 02 01 81 22-200, tickets@theater-essen.de
(Mo 10:00-16:00 Uhr, Di-Fr 10:00-18:00 Uhr, Sa 10:00-15:00 Uhr)
16.05.2019
Schauspiel Essen sagt Vorstellung am 17. Mai in der Casa krankheitsbedingt ab
Essen. Wegen der Erkrankung eines Ensemblemitgliedes kann die für Freitag, den 17. Mai in der Casa des Schauspiel Essen geplante Aufführung von Bov Bjergs „Auerhaus“ leider nicht stattfinden. Bereits erworbene Karten können nur an den Vorverkaufsstellen zurückgegeben bzw. umgetauscht werden, wo sie gekauft wurden. Käufer von Online-Tickets wenden sich bitte an das TUP-TicketCenter, II. Hagen 2, Tel.: 0201/81 22-200. 

Die nächste undzugleich letzte Aufführung von „Auerhaus“ findet am 3. Juni ab 19 Uhr in der Casa statt.
13.05.2019
Schauspiel Essen sagt Vorstellung am 13. Mai in der Casa krankheitsbedingt ab
Essen. Wegen der Erkrankung eines Ensemblemitgliedes kann die für heute, Montag, den 13. Mai in der Casa des Schauspiel Essen geplante Aufführung von Jonas Hassen Khemiris Stück „≈ [ungefähr gleich]“ leider nicht stattfinden. Bereits erworbene Karten können nur an den Vorverkaufsstellen zurückgegeben bzw. umgetauscht werden, wo sie gekauft wurden. Käufer von Online-Tickets wenden sich bitte an das TUP-TicketCenter, II. Hagen 2, Tel.: 0201/81 22-200.

Die nächste und zugleich letzte Aufführung von „≈ [ungefähr gleich]“ findet am 20. Juni ab 19 Uhr in der Casa statt.