Pressemitteilungen

Hier finden Sie die Pressemitteilungen aller Sparten der Theater und Philharmonie Essen.
10.02.2020
Aufführungen am 15. Februar und 12. März in der Box können krankheitsbedingt nicht stattfinden
Sabine Osthoff in "Am Boden" von George Brant
Essen. Das Schauspiel Essen muss leider auch die nächsten beiden Aufführungen des Solostückes „Am Boden“ aus Krankheitsgründen absagen. Wer bereits Karten für die Vorstellungen am 15. Februar und 12. März in der Box erworben hat, kann diese ausschließlich an den Vorverkaufsstellen zurückgeben bzw. umtauschen, wo sie gekauft wurden. Käufer von Online-Tickets wenden sich zwecks Umtausch oder Rückgabe bitte an das TUP-TicketCenter, II. Hagen 2, Tel.: 0201/81 22-200.
10.02.2020
Aufführungen am 9. und 10. Februar waren wegen des Sturms „Sabine“ abgesagt worden
Essen. Die wegen des Sturms „Sabine“ am Sonntag, dem 9. und Montag, dem 10. Februar abgesagten Vorstellungen von „Hinter verzauberten Fenstern“ werden im Grillo-Theater nicht nachgeholt. „Wir bedauern das sehr“, so Schauspielintendant Christian Tombeil, „aber es ist uns leider nicht möglich, Termine zu finden, an denen das Theater frei ist und an denen sowohl unsere Ensemblemitglieder als auch die in diesem Stück mitwirkenden Gäste zur Verfügung stehen.“
Bereits erworbene Karten können selbstverständlich an den Vorverkaufsstellen zurückgeben werden, wo sie gekauft wurden. Käufer von Online-Tickets wenden sich zwecks Rückgabe bitte an das TUP-TicketCenter, II. Hagen 2, T 02 01 81 22-200.
07.02.2020
Zurzeit finden dort Sanierungsarbeiten statt
Die derzeit laufenden Sanierungsarbeiten in der Tiefgarage des Aalto-Theaters (Rolandgarage) haben dazu geführt, dass dort bis auf weiteres erheblich weniger Parkplätze zur Verfügung stehen. Besucherinnen und Besucher der Vorstellungen im Aalto-Theater werden deshalb gebeten, frühzeitig anzureisen, um gegebenenfalls auf alternative Parkplätze in der Umgebung ausweichen zu können. Außerdem ist das Aalto-Theater auch hervorragend mit dem öffentlichen Personennahverkehr erreichbar; die in den Vorverkaufsstellen der Theater und Philharmonie Essen (TUP) erworbenen Eintrittskarten gelten am Tag der Veranstaltung auch als Fahrausweise in allen Bussen und Bahnen der Ruhrbahn sowie des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr (VRR) für die Hin- und Rückfahrt zum bzw. vom Veranstaltungsort.

Die Theater und Philharmonie Essen bittet um Verständnis.

07.02.2020
Erlöse aus Wunschkonzert „Für mich soll‘s rote Rosen regnen“ gehen an die Elterninitiative zur Unterstützung krebskranker Kinder in Holsterhausen
Peter Hennig und Lara Krieger von der Essener Elterninitiative zur Unterstützung krebs­kranker Kinder e.V. sowie Schauspielintendant Christian Tombeil
Essen. Die Zusammenarbeit zwischen der Essener Elterninitiative zur Unterstützung krebs­kranker Kinder e.V. und dem Schauspiel Essen hat mittlerweile schon Tradition: Nachdem im Januar 2018 der Auftakt mit einer Sonderplakat-Aktion für das Stück „Superhero“ gemacht wurde, sind in der Folge mehrfach die Erlöse der Wunschkonzerte „Für mich soll’s rote Rosen regnen“ an die Initiative geflossen, die in Holsterhausen nahe der Uni-Klinik ein Haus für Eltern bzw. Familien krebskranker Kinder betreibt. Mit € 783,50 im Gepäck war jetzt Schauspielintendant Christian Tombeil in der Kaulbachstraße 8-10 zu Besuch, um diesen Betrag, den Schauspieler seines Grillo-Ensembles bei zwei Wunschkonzerten am 27. Juni und beim Theaterfest ersungen haben, an Peter Hennig, den Vorstandsvorsitzenden des Vereins, zu übergeben.
Hennig dankte Tombeil und dessen Team für die tolle und nun schon so lang andauernde Unterstützung und betonte, dass die Elterninitiative, die 13 hauptamtliche Mitarbeiter beschäftigt und in ihrem gerade erweiterten Haus Platz für 95 Gäste vorhält, pro Jahr Einnahmen in Höhe von € 650.000 benötige. „Da ist jeder Betrag willkommen, wir leben von ganz, ganz vielen Kleinspenden“, so Hennig.
Die Herausforderungen an die Arbeit der Elterninitiative seien in den vergangenen Jahren immer weiter gewachsen, „denn die Klinik hat sich stark verändert“, so Hennig, „sie ist mittlerweile das größte Zentrum in Deutschland, wo krebskranke Kinder behandelt werden, und das hat auch die Nachfrage nach Plätzen in unserem Elternhaus sehr erhöht.“
Die „Rote Rosen“-Erträge stammen übrigens nicht aus dem regulären Theater-Etat, sondern von den Konzertbesuchern, die sich gegen einen Obolus von Schauspielern gesungene Songs wünschen konnten.

Mehr Infos zur Arbeit und zum Angebot der Essener Elterninitiative unter www.krebskranke-kinder-essen.de; hier gibt es auch die Möglichkeit, online zu spenden.
04.02.2020
Live-Aufnahme ab sofort bei der TUP sowie im regulärem Handel erhältlich
Die Aufführung der 6. Sinfonie von Gustav Mahler unter der Leitung von Generalmusikdirektor Tomáš Netopil war einer der Höhepunkte in der vergangenen Konzertsaison der Essener Philharmoniker. Das Label Oehms Classics veröffentlicht das Werk jetzt auf zwei CDs als Live-Aufnahme dieses Konzertes aus dem Alfried Krupp Saal der Philharmonie Essen. Erhältlich ist die CD ab sofort im TicketCenter der Theater und Philharmonie Essen, an der Kasse des Aalto-Theaters sowie im Musikhandel Proust (CD-Shop) im Rahmen der Konzertveranstaltungen in der Philharmonie Essen. Der Preis beträgt 22 Euro. Verkauft wird die CD zudem im regulären Handel.

Gustav Mahler persönlich dirigierte die Essener Philharmoniker, als seine 6. Sinfonie am 27. Mai 1906 im damaligen Essener Saalbau im Rahmen des Tonkünstlerfestes des Allgemeinen deutschen Musikvereins uraufgeführt wurde. Es handelt sich um die mittlere von Mahlers reinen Instrumentalsinfonien (Nr. 5 bis 7), kommt also ohne Chor- und Solopartien aus, und ist bezüglich ihrer Instrumentierung ein besonderes Spektakel für Augen und Ohren. Neben einer äußerst großen Bläserbesetzung und zwei- oder mehrfach besetzter Celesta vergrößerte der Komponist die Schlagzeuggruppe um unübliche Schlagwerke, unter anderem um den berühmten Mahler-Hammer. Dieser wird im letzten Satz „wie ein Axthieb“, so die Spielanweisung in der Partitur, auf eine Holzkiste geschlagen. Die Sinfonie trägt den Beinamen „Tragische“, der auf einer Aussage Mahlers beruht, der das Werk selbst als „tragisch“ bezeichnet hat.
31.01.2020
Die Proben zum deutsch-polnischen Projekt „Arbeiterinnen / Pracujące kobiety“ starten Mitte April
Hautnah miterleben, wie eine Theater-Inszenierung entsteht: Das ist für junge Leute, die das 18. Lebensjahr vollendet haben, in diesem Frühjahr wieder am Schauspiel Essen möglich. Für den deutsch-polnischen Dokumentartheaterabend „Arbeiterinnen / Pracujące kobiety“, der am 28. Mai bei den Ruhrfestspielen Recklinghausen zur Uraufführung kommen wird, werden derzeit noch Hospitanten für die Bereiche „Regie“ (Inszenierung: Julia Roesler) und „Video“ (Videografie: Isabel Robson) gesucht.

Theater- oder videospezifische Vorkenntnisse sind nicht erforderlich, wohl aber gute Englischkenntnisse. Von Vorteil, aber keine Bedingung, sind polnische Sprachkenntnisse, da diese Inszenierung des Theaterkollektivs werkgruppe2 in Koproduktion u. a. mit dem Teatr Polski – w podziemiu / Polski Theatre in the Underground entwickelt wird.

Wer zur Orientierung für eine Berufsausbildung oder für die Aufnahme eines entsprechenden Studiums praktische Erfahrungen am Theater sammeln möchte, sollte sich zeitnah melden: Die Proben beginnen am 15. April und finden am Schauspiel Essen statt.

Das Schauspiel Essen weist darauf hin, dass die Proben sowohl vormittags als auch abends stattfinden und dass für das Praktikum leider keine Vergütung gezahlt werden kann.

Schriftliche Bewerbungen per E-Mail erbeten an: vera.ring@schauspiel-essen.de

„Arbeiterinnen / Pracujące kobiety“ ist eine Koproduktion von werkgruppe2 mit dem Schauspiel Essen, Teatr Polski – w podziemiu / Polski Theatre in the Underground und den Ruhrfestspielen Recklinghausen.
Gefördert von der Kunststiftung NRW und vom Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien
Mit Unterstützung des Internationalen Koproduktionsfonds des Goethe-Instituts
17.01.2020
TUP-Ehrenmitglied verstarb am 16. Januar im Alter von 87 Jahren
Essen. Voller Trauer und Dankbarkeit nimmt die Belegschaft der Theater und Philharmonie Essen GmbH (TUP) Abschied von ihrem langjährigen Kollegen und TUP-Ehrenmitglied Gerard S. Kohl. Der gelernte Großhandelskaufmann erhielt bereits 1963 sein erstes Engagement am Essener Stadttheater. In dem Haus in der Innenstadt, dem heutigen Grillo-Theater, waren damals neben dem Schauspiel auch die Oper und die Tanzcompagnie beheimatet. Kohl, der ursprünglich aus der Lutherstadt Eisleben stammte und in den 1950er Jahren über die damals noch grüne Grenze aus der DDR geflüchtet war, wirkte hier elf Jahre als Mitglied des Opernchores und übernahm in dieser Zeit gelegentlich auch Solo-Partien. 1974 wechselte er von der Bühne in den künstlerisch-organisatorischen Bereich des Theaters: Zunächst war er vier Jahre Mitarbeiter in der Dramaturgie und anschließend Disponent und Leiter des Künstlerischen Betriebsbüros (KBB). Es folgten Positionen als Chefdisponent, Werbeleiter und Künstlerischer Betriebsdirektor. 1988 ging er als KBB-Leiter und Vertreter des Künstlerischen Betriebsdirektors ans neu eröffnete Aalto-Theater.
Mit Eintritt in den Ruhestand im Jahr 1997 verlieh ihm Dr. Oliver Scheytt im Namen des Aufsichtsrates den Titel Ehrenmitglied der Theater und Philharmonie Essen. Auch als Pensionär blieb Gerard S. Kohl der TUP eng verbunden: Im Untergeschoss des Aalto-Theaters baute er ein umfangreiches Archiv auf und pflegte es gemeinsam mit Werner Sommer bis zuletzt mit großer Hingabe. Zudem engagierte er sich als 2. Vorsitzender beim Essener Theaterring und er war Alterspräsident der Disponenten an deutschsprachigen Theatern.

Für Gerard S. Kohl war das Theater nicht nur ein Arbeitsort, es war sein Leben. Mit Leidenschaft und Begeisterung ging er jeder seiner Tätigkeiten im Theater nach, neu ans Haus kommenden Kolleginnen und Kollegen begegnete er mit großer Neugier und offenen Armen. Kritisch und streitbar begleitete er die Entwicklung des Essener Theaters unter „seinen“ insgesamt sieben Intendanten – er war ein ebenso charmanter wie wortgewandter Streiter für das Theater.

Am 16. Januar 2020 ist Gerard S. Kohl im Alter von 87 Jahren in Essen verstorben.
25.11.2019
Rund 350.000 Besucher kamen in der zurückliegenden Saison zu den Eigenveranstaltungen der Theater und Philharmonie Essen
Freuen sich über eine positive Bilanz 2018/2019: Schauspielintendant Christian Tombeil, TUP-Geschäftsführer Berger Bergmann, Hein Mulders, Intendant des Aalto-Musiktheaters, der Philharmonie Essen und der Essener Philharmoniker, sowie Ballettintendant Ben Van Cauwenbergh
Essen. Wenn die Intendanten Hein Mulders, Christian Tombeil und Ben Van Cauwenbergh sowie Berger Bergmann, der Geschäftsführer der Theater und Philharmonie Essen (TUP), an die zurückliegende Spielzeit 2018/2019 denken, dann sind ihre Mienen heiter und entspannt: Mit rund 350.000 Besuchern zählt diese Saison zu den erfolgreichsten der vergangenen Jahre. „Wir konnten circa 25.000 Gäste mehr im Aalto-Theater, in der Philharmonie Essen, im Grillo-Theater sowie den kleineren Aufführungsorten des Schauspiel Essen begrüßen als noch in der vorangegangenen Saison“, zieht Bergmann eine positive Bilanz, „und eigentlich könnten wir noch rund 10.000 Besucher draufrechnen, denn kostenfrei zugängliche Eigenveranstaltungen wie die Park Sounds und unser gemeinsames TUP-Theaterfest sind in dieser Rechnung noch gar nicht enthalten.“ Bergmann verweist zudem darauf, dass durch Vermietungen der Räumlichkeiten an externe Veranstalter weitere 90.000 Menschen in den Spielstätten der TUP waren, womit sich eine Gesamtbesucherzahl von 450.000 ergibt.

Für die einzelnen TUP-Sparten sieht das Ergebnis wie folgt aus:
Spitzenreiter mit 89 % Platzauslastung ist einmal mehr das von Ben Van Cauwenbergh geleitete Aalto Ballett Essen: Choreografien wie „Der Nussknacker“ (99 %), „Schwanensee“ (94 %) und der John Cranko-Klassiker „Onegin“ (92 %) lockten über 62.000 Ballettfans ins Aalto-Theater. 
Auch das Schauspiel Essen unter seinem Intendanten Christian Tombeil konnte sich im Vergleich zur Vor-Saison verbessern: Knapp 58.000 Besucher bescherten dem Grillo-Theater sowie der Casa und der Box eine Platzausnutzung von 84 %. Die Publikumsmagneten waren hier das Familienstück „Der Zauberer von Oz“ (99 %), das von den Zuschauern in der Jubiläumsspielzeit selbst gewählte Stück „Der Besuch der alten Dame“ (ebenfalls 99 %) und „Der stumme Diener“ in der Box (98 %). Aber auch die Deutsche Erstaufführung von Robert Menasses „Die Hauptstadt“ schnitt mit 79 % belegten Plätzen bestens ab.
Den Sprung über die 80 %-Marke schafften in der vergangenen Saison auch die Essener Philharmoniker unter Intendant Hein Mulders und Generalmusikdirektor Tomáš Netopil. Die zwölf Sinfonie-, acht Kammer- und zahlreichen Sonderkonzerte wurden von mehr als 49.000 Menschen besucht. Die Auslastung stieg von 78 % auf nunmehr 83 %.
Auch im Aalto-Musiktheater setzte sich der positive Trend fort: Intendant Hein Mulders und sein Team landeten in der zurückliegenden Spielzeit bei einer Platz­auslastung von knapp 77 %. Besonders beliebt bei den fast 93.000 Besuchern waren Verdis „Otello“ (94 %), „Der Ring an einem Abend“ (89 %) sowie „Carmen“ (88 %).
Eine Steigerung zeigen auch die Zahlen für die Philharmonie Essen: Rund 84.000 Konzertfreunde besuchten die Abende u. a. mit Till Brönner (knapp 100 %), die Essener Chornacht (99 %) oder das Konzert des London Symphony Orchestra (ebenfalls 99 %). Damit erreichte das von Intendant Hein Mulders geleitete Konzerthaus eine Platzauslastung von 76 %.
11.10.2019
Spendeninitiative ermöglicht wieder bedürftigen Kindern und Jugendlichen einen Besuch im Theater
Gaben gemeinsam den Startschuss für die diesjährige Spendeninitiative "Der geschenkte Platz": Intendant Christian Tombeil, Corinna Erdmann (lernHÄUSER Essen vom Deutschen Kinderschutzbund), Wolfgang Schmitz (Sparkasse Essen), Caterina Nowak (Marken- und Projektmanagement WAZ), Ulrich Saeger (Freundeskreis Theater und Philharmonie Essen), Christina Schulte (Marken- und Projektmanagement WAZ), Lars Martin Klieve (Stadtwerke Essen)
Essen. „Nach einem Besuch bei ‚Anton, das Mäusemusical‘ haben unsere Kinder anschließend ein eigenes Musical gemacht, und nachdem wir ‚Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer‘ gesehen haben, haben wir uns intensiv mit dem Autor Michale Ende beschäftigt.“ Wenn Corinna Erdmann von den Besuchen mit „ihren Kindern“ im Grillo-Theater berichtet, bekommt sie selbst leuchtende Augen. „Ihre Kinder“, das sind rund 200 Mädchen und Jungen im Alter von 6 bis 18 Jahren, die der Deutsche Kinderschutzbund in den vier lernHÄUSERN in Essen betreut. Im vergangenen Jahr kamen 60 von ihnen in den Genuss von Freikarten für „Der Zauberer von Oz“, die Essener Bürgerinnen und Bürger im Rahmen der Aktion „Der geschenkte Platz“ gespendet hatten. Und dass das Schauspiel Essen auch in diesem Jahr zum Grillo-Familienstück „Hinter verzauberten Fenstern“ diese Spendeninitiative mit seinen Partnern Sparkasse Essen, Stadtwerke Essen, Freundeskreis Theater und Philharmonie Essen sowie WAZ/NRZ wieder auflegt, freut Erdmann besonders: „Es ist toll, dass es bei dieser Aktion eine langjährige Kontinuität gibt, denn auch wir verfolgen in unseren Häusern ein langfristiges und ganzheitliches Lernen, um die Kinder und Jugendlichen aus der Armutsspirale rauszuholen, und da gehört Theater einfach dazu.“

Dieses Anliegen unterstützen natürlich auch die Partner dieser Aktion, die es seit 2015 am Schauspiel Essen gibt. So betont Wolfgang Schmitz von der Sparkasse Essen: „Wir sind nach wie vor gerne dabei, denn die von Intendant Christian Tombeil ins Leben gerufene Initiative trägt dazu bei, Hemmschwellen vor späteren eigenen Theaterbesuchen abzubauen und der zunehmenden Verrohung in unserer Gesellschaft entgegenzuwirken.“ Dieser Aspekt ist auch für Ulrich Saeger, den stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden des TUP-Freundeskreises, entscheidend: „Es ist wichtig“, so Saeger, „Kinder, die benachteiligt sind, an Kultur heranzuführen, Traditionen zu pflegen und so bei der Integration zu helfen.“
Die Stadtwerke Essen sind nicht nur Partner beim „geschenkten Platz“, sie unterstützen auch seit 13 Jahren das Grillo-Familienstück als Sponsor. Vorstand Lars Martin Klieve sieht darin eine konsequente Weiterführung der Unternehmensphilosophie: „Es geht nicht um bloße Weihnachtsevents, sondern darum, die jungen Generationen frühzeitig abzuholen und so gesellschaftliches Miteinander zu fördern.“
Diese Linie unterstreicht auch Thomas Kloß, Verlagsgeschäftsführer der FUNKE MEDIEN NRW, für den diese Initiative mehr als nur das Sammeln von Geld bedeutet: „Unterstützung für sozial schlechter gestellte Kinder und Jugendliche muss deutlich mehr sein als nur finanzielle Zuwendungen“, so Kloß, „mindestens genauso wichtig sind der Zugang zu Musik, Kultur und gesellschaftlichem Leben. Die WAZ und NRZ unterstützen deshalb bereits seit Jahren die großartige Aktion ‚Der geschenkte Platz‘. Gemeinsam mit allen Partnern schaffen wir es, hunderte von Kindern und Jugendlichen einen für sie sonst undenkbaren Besuch im Theater zu ermöglichen.“

Nachdem beim letzten Durchgang des „geschenkten Platzes“ die Rekordsumme von 14.000 Euro erreicht wurde, hat das Team um Intendant Christian Tombeil entschieden, die Aktion auszuweiten: „Wir verwenden jetzt das Geld nicht ausschließlich für den Besuch des Grillo-Weihnachtsstückes, sondern setzen es auch dafür ein, dass Klassen bzw. Gruppen von so genannten Brennpunkt-Schulen bzw. -Einrichtungen die Gelegenheit erhalten, Vorstellungen unterschiedlicher Stücke bei uns zu besuchen“, erklärt Tombeil. So konnten in der vergangenen Spielzeit aus diesem Topf neben Eintrittskarten z. B. auch Fahrten von Grundschulklassen zu den Schultheatertagen finanziert werden.

Und so kann jeder mitmachen und helfen:
Für € 6,60 pro Platz kauft man im TicketCenter der Theater und Philharmonie (II. Hagen 2) symbolisch Karten für die Vorstellung „Hinter verzauberten Fenstern“ am 17. Dezember 2019 um 15:00 Uhr im Grillo-Theater. Die auf diesem Weg erworbenen Tickets kommen dann einem oder mehreren Kindern zugute. Ergänzend dazu kann man auch einen Spendenbetrag in beliebiger Höhe auf das Konto der TUP bei der Sparkasse Essen (IBAN DE 35 360501050000252627, BIC SPESDE3E) mit dem Verwendungszweck „Der geschenkte Platz im Grillo“ einzahlen. Für Spenden über € 100,00 besteht die Möglichkeit, eine Spendenquittung zu erhalten.
12.09.2019
Erste Termine im September zu „Biedermann und die Brandstifter“ und „Der Reichsbürger“
Jan Pröhl, Stefan Migge, Sabine Osthoff und Philipp Noack in "Biedermann und die Brandstifter"
Um herauszufinden, ob eine neue Inszenierung im Grillo-Theater oder den anderen Spielstätten des Schauspiel Essen für die eigene Klasse oder den eigenen Kurs geeignet ist, können Lehrerinnen und Lehrern auch in der neuen Saison wieder kostenfrei öffentliche Proben besuchen. Dieses Angebot umfasst zunächst ein Treffen jeweils eine Stunde vor Beginn der Probe zum gegenseitigen Kennenlernen, bei dem die Theaterpädagogen Aline Bosselmann und Marguerite Windblut zudem interessante Infos zum Stück geben. Im Anschluss an den Probenbesuch besteht dann noch die Möglichkeit zum lockeren Meinungsaustausch.

Erste Termine:
-       Mittwoch, 18. September, 18 Uhr, Treffen zur öffentlichen Probe „Biedermann und die Brandstifter“ von Max Frisch (Beginn der Probe um 19 Uhr im Grillo-Theater)
-       Donnerstag, 19. September, 18 Uhr, Treffen zur öffentlichen Probe „Der Reichsbürger“ von Annalena und Konstantin Küspert (Beginn der Probe um 19 Uhr in der Box)

Alle weiteren Termine der öffentlichen Proben in der Spielzeit 2019/2020 stehen auch schon fest und können in der Theaterpädagogik erfragt werden.

Weitere Infos und Anmeldungen unter theaterpaedagogik@schauspiel-essen.de