Philipp Noack

Schauspieler
Philipp Noack, geboren 1992 in Zittau, studierte von 2011-2015 Schauspiel an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ in Leipzig. Im Rahmen des Studiums spielte er von 2013-2015 am Studio Neues Theater Halle. Er arbeitete unter anderem mit den Regisseuren Jo Fabian, Ronny Jakubaschk, Alexander Gamnitzer und der Regisseurin Henriette Hörnigk.
Die Inszenierung „Die Räuber“ (Regie: Antje Weber) wurde zum internationalen Schauspielschultreffen „Istropolinana Projekt“ in Bratislava eingeladen, wo Philipp Noack für seine Rolle als Karl Moor mit dem „Best Actor-Award“ ausgezeichnet wurde.
Seit März 2015 ist Philipp Noack festes Ensemblemitglied am Schauspiel Essen.
More about Philipp Noack
Seit wann am Schauspiel Essen?
2015.

Und wo sonst noch?
neues theater Halle.

Lieblingsrolle in Essen?
Frieder in „Auerhaus“ und Lopachin in „Der Kirschgarten“

Bestes Kostüm aller Zeiten:
Glitzerleggins, Glitzersacko ohne was drunter, hohe Schuhe und eine riesige Kladde vor der Brust – als sprechende Bewerbungsmappe bei „Ungefähr gleich“.

Was hast du am Schauspiel Essen zum ersten Mal gemacht?
Musical gespielt. Oha …

Welcher Essener Stadtteil ist dir besonders ans Herz gewachsen?
Holsti! Wo sonst?!

Welchen Ort im Grillo-Theater magst du am liebsten?
Die leere Bühne nach der Premiere. Wenn alle auf der Premierenfeier sind, der Eiserne Vorhang gefallen und die Bühne ruhig und dunkel ist.

Was liegt in deiner Garderobe?
Eine Gitarre, ein Verstärker nebst Textbüchern und vielen leeren Flaschen … Wasser und … Mate.

Welche Kritik hat dich am stärksten getroffen?
Die, wo man anscheinend so unauffällig war, dass man gar nicht erst erwähnt wurde.

Worüber grübelst du häufig?
Wann der Zeitpunkt kommt, dass wir unsere Blase verlassen und selber flüchten müssen.

Wie gehst du mit Stress um?
Den Galgenhumor in sich anfeuern, atmen und weitermachen.

Was siehst du als Theaterzuschauer am liebsten?
Schweiß.

Was inspiriert dich?
Menschen, die mit großer Leichtigkeit, Präzision, Zerbrechlichkeit und Verve ihre Ideen verfolgen und vielleicht sogar verwirklichen.

Was möchtest du auf keinen Fall von einem/r Regisseur*in hören?
Anekdote eines Kollegen: „Spiel das mal grafischer …“.

Was du gerne mal auf der Bühne sagen würdest:
„DU DENKST, das wird dir niemals passieren, das kann dir niemals passieren, du seist der einzige Mensch auf der Welt, dem nichts von alldem jemals passieren wird, und dann geht es los, und eins nach dem anderen passiert dir all das genau so, wie es jedem anderen passiert.“
Paul Auster: Winterjournal
Aktuelle Produktionen
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Simon Jaschi/ Ramas Isoebidze/ Giorgi Alania/ Lascha
Choreografie, Der Polizist
Mattis, Ronjas Vater, Choreografie
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