Silvia Weiskopf

Schauspielerin
Die 1980 in Mainz geborene Schauspielerin absolvierte ihr Studium von 2002 bis 2006 an der Schauspielschule Bochum. In der Jahrgangsabschluss-Inszenierung, die 2005 am Schauspielhaus Bochum gezeigt wurde, spielte sie die Hermia in Shakespeares „Ein Sommernachtstraum“. 2006 trat sie ihr erstes Gastengagement an: Unter der Regie von David Bösch wirkte sie am Schauspielhaus Zürich als Adine in “Der Streit” mit. Ihr erstes Festengagement erhielt sie 2006 bis 2008 am Schauspiel Leipzig. Danach folgten zwei Jahre am Theater Bielefeld.
Seit Beginn der Spielzeit 2010/2011 ist Silvia Weiskopf Ensemblemitglied am Schauspiel Essen.
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Seit wann am Schauspiel Essen?
2010.

Und wo sonst noch?
Schauspielhaus Zürich, Schauspiel Leipzig, Theater Bielefeld.

Lieblingsrolle in Essen?
Da gibt’s viele … ich nehme: Caspar Hauser. (Mimi aus „Skin Deep Song“ hab ich auch sehr geliebt.)

Erlebte Peinlichkeit, die du hier so gerade noch teilen magst:
Bei „Die erstaunlichen Abenteuer der Maulina Schmitt“ hatte ich einen exquisiten Versprecher. Maulina (ich) hatte gerade von der schweren Erkrankung ihrer Mutter erfahren. In einer Art Schockzustand sollte ich sagen: „Wir waren spazieren und weinen und später, als wir nicht mehr weiterwussten, haben wir Hörspiele gehört …“ Zu dieser Zeit spielte ich auch „Pussy Riots“ – und dort hatte ich den Satz zu sagen „Wir waren spazieren und rauchen … sie nahm zwei Zigaretten …“ Vielleicht könnt Ihr Euch vorstellen, was passierte … ich sagte – als 11-jährige Maulina!!! –: „Wir waren spazieren und rauchen und später, als wir ...“ Meine arschcoole Kollegin Ines Krug improvisierte völlig gelassen: „Jaja, ich habe ja mal geraucht.“ Die Zuschauer lachten und ich werde NIE wieder behaupten, man könne die verschiedenen Stücktexte, die man parallel im Kopf hat, eigentlich gar nicht durcheinanderbringen.

Was hast du am Schauspiel Essen zum ersten Mal gemacht?
Mozarts „Königin der Nacht“ in einer eigenen Interpretation dargeboten.

Welche Essener Orte sind dir besonders ans Herz gewachsen und warum?
Zeche Zollverein/Pact Zollverein – einer der inspirierendsten Orte überhaupt, Kreuzgang im Dom (so still kann es sein, mitten in einer geschäftigen Innenstadt), der Stadtwald, Ruhr.

Welchen Ort im Grillo-Theater magst du am liebsten?
Die Bühne natürlich und den schimmeligen Gang unter der Straße zur Kantine.

Schönstes Toi Toi Toi-Geschenk deiner Essener Zeit?
Vor allem die Worte sind immer berührend … aber die Glitzersocken von Sabine waren schon auch toll …

Was liegt in deiner Garderobe?
Johnny.

Das Radikalste, was du mal für eine oder in einer Rolle gemacht hast?
Bei „Skin Deep Song“ aus einer toten Taube gegessen (Inhalt: Brotmatsch mit Rote Beete-Saft und rote Schnüre vom Kiosk) … OMG!!!

Was inspiriert dich?
Hingabe.

Du verdankst den Pförtner*innen dein Leben, weil …
… sie immer auf uns aufpassen und uns beschützen und uns immer freundlich in Empfang nehmen. Genau wie das liebe Einlasspersonal (die uns oft das Leben retten) und die tollste Ticketcenter-Crew!!! Ohne sie wären wir: NICHTS!

Was du gerne mal auf der Bühne sagen würdest:
„All the world’s a stage,
And all the men and women merely players; …
(They have their exits and their entrances)“
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