Jens Winterstein

Schauspieler
Der gebürtige Ostwestfale erhielt seine Schauspielausbildung an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Graz. Ein erstes Engagement führte ihn 1987 ans Staatstheater Karlsruhe. 1993 wechselte er ans Theater Basel, drei Jahre später ans Schauspielhaus Zürich. In den Jahren 2000 bis 2003 arbeitete er als freischaffender Schauspieler. Er gastierte an den Theatern Bonn und Basel und arbeitet seither auch für Funk und Fernsehen. 2003 engagierte ihn Wolfgang Engel ans Schauspiel Leipzig.
Nach seinem Engagement am Schauspiel Stuttgart von 2006 bis 2013 und der Nominierung in einer Kritikerumfrage der Zeitschrift „Theater heute“ 2010 in der Kategorie „Bester Schauspieler“ ist Jens Winterstein seit der Spielzeit 2013/2014 festes Ensemblemitglied am Schauspiel Essen.
More about Jens Winterstein
Seit wann am Schauspiel Essen?
2012.

Und wo sonst noch?
Badisches Staatstheater Karlsruhe, Theater Basel, Schauspielhaus Zürich, Schauspiel Leipzig, Staatstheater Stuttgart, Oper Bonn.

Lieblingsrolle in Essen?
Der alte Theaterhase in „Jupp – Ein Maulwurf auf dem Weg nach oben“.

Lieblingsgericht/Lieblingsgetränk in der Kantine:
Hefeweizen.

Für dich besonders an der Zeit am Schauspiel Essen war …
… dass es hier jede Menge wunderbare Menschen gibt!

Was machst du an einem vorstellungsfreien Tag?
In der Regel Text lernen.

Dein Theateralbtraum:
Schnelle Übernahmen.

Wo hältst du dich in Essen gerne auf?
Essen Süd/Isenbergplatz: Ein lebendiges Viertel mit tollen Kneipen, und die Menschen sind in Ordnung.

Was ist für dich der beste Zeitpunkt, eine Premierenfeier zu verlassen?
Hängt von der Güte der Premiere ab.

Welchen Ort im Grillo-Theater magst du am liebsten?
Die Bühne.

Schönstes Toi Toi Toi-Geschenk deiner Essener Zeit?
Die Rubbellose vom Kollegen Jan Pröhl. Die Hoffnung stirbt zuletzt!

Gibt es am Schauspiel Essen ein Gerücht über dich? Welches?
Es geht das Gerücht, ich hätte … Aber bitte, keinem weitersagen!!!

Welche Kritik hat dich am stärksten getroffen?
Ich wäre dick geworden! Einzige Bemerkung meiner alten Mutter nach dem Besuch einer Vorstellung, in der ich eine doch ziemlich bedeutende Rolle spielte. :-)

Googlest du am Tag nach der Premiere Kritiken?
Keinesfalls! :-))

Worüber grübelst du häufig?
Regisseure.

Hättest du lieber mehr Zeit oder mehr Geld?
Geht auch beides?

Kannst du gut deine Grenzen definieren?
Mittlerweile geht das ganz gut.

Was siehst du als Theaterzuschauer am liebsten?
Glückliche Kollegen.

Premiere bedeutet …
… Ausnahmesituation, in jeder Hinsicht!

Was inspiriert dich?
Gute Texte, tolle Kollegen.

Welche Rolle musst du irgendwann unbedingt noch (einmal) spielen?
Philipp II in „Don Carlos“.

Welche Worte möchtest du (irgendwann) von einem/r Regisseur*in hören?
Mein Gott, was für ein Talent! Du bist ein wunderbarer Schauspieler! Du bist unglaublich gutaussehend! Ich bete Dich an! Ohne Dich geht gar nichts! Wenn ich mit Dir arbeite, fühle ich mich so klein und unbedeutend! Etc.

Was möchtest du auf keinen Fall von einem/r Regisseur*in hören?
Überrasch mich mal!

Schönste Begegnung im Foyer?
Eine Zuschauerin: Sie waren wieder toll, Herr Büchel!

Lieblingsklassiker:
Alles von Schiller und Kleist!

Wer bist du, wenn niemand zuschaut?
Clark Kent.

Was du gerne mal auf der Bühne sagen würdest:
Ich bin da vollkommen wunschlos – wahrscheinlich, weil ich schon so viele bedeutende Worte sehr bedeutender Frauen und Männer auf der Bühne sagen durfte.
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