Sabine Osthoff

Schauspielerin
Sabine Osthoff, 1976 in Bremerhaven geboren, absolvierte ihre Schauspielausbildung an der Berliner Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch. Am Schauspiel Essen ist sie keine Unbekannte, denn nach Gastengagements am Berliner Maxim Gorki Theater und am Schauspielhaus Zürich holte Intendant Jürgen Bosse sie 2000 ins Essener Schauspielensemble, wo sie bis 2005 fest engagiert und in etlichen großen Rollen zu sehen war: u. a. als Maria Stuart in „Maria Stuart“, als Johanna in „Die Jungfrau von Orleans“ oder als Nina in Tschechows „Die Möwe“. 2002 wurde sie mit dem „Aalto-Bühnenpreis für junge Künstler“ ausgezeichnet; 2005 folgte der „Förderpreis des Landes NRW für junge Künstlerinnen und Künstler". Mit Ende der Intendanz von Jürgen Bosse wechselte Sabine Osthoff 2005 ans Volkstheater Wien, wo sie u. a. Karoline in „Kasimir und Karoline“, Betti in „Die Ehe der Maria Braun“ und Hedda in „Hedda Gabler. ego shooter.“ spielte.
Seit 2006 freischaffend, arbeitete sie seither in zahlreichen Film- und Fernsehproduktionen, hielt aber auch den Ruhrgebiets-Theatern als „fester Gast“ die Treue. So war sie immer wieder als Gast bei den Duisburger Akzenten, am Schauspielhaus Bochum und auch am Schauspiel Essen zu sehen.
More about Sabine Osthoff
Seit wann am Schauspiel Essen?
2000–2005, dann wieder ab 2019.

Und wo sonst noch?
Maxim Gorki Theater Berlin, Schauspielhaus Zürich, Volkstheater Wien, Theater Bonn, Theater Chur, Theater Osnabrück, Schauspielhaus Bochum.

Lieblingsrolle in Essen?
Drohnenpilotin in „Am Boden“ von George Brant in der Inszenierung von Felicia Daniel.

Für dich besonders an der Zeit am Schauspiel Essen war …
… dass ich hier 2000 mein allererstes Festengagement nach der Schauspielschule hatte und dass ich Jahre später wieder zurück nach Hause kommen durfte.

Danke für …
… jeden Moment, den ich auf der Bühne stehen und spielen kann.

Was verbindest du mit Konzeptionsproben?
Alle an der Produktion Beteiligten einmal „live“ an einem Ort zu treffen und zu sprechen. Bei der Premiere erinnere ich mich dann gerne daran zurück, wie wir gestartet sind.

Dein Bühnenalbtraum:
Ich träume ganz oft, dass ich irgendwo ein Gastspiel habe, mein Name wird eingerufen und ich finde die richtige Tür auf die Bühne nicht. Oder ich stehe auf der Bühne und weiß überhaupt nicht, welches Stück gerade gespielt wird, und dann versuche ich, in das Textbuch des Souffleurs zu gucken, jeder sieht es, aber ich kann den Text nicht lesen.

Welches nutzlose Talent besitzt du?
Trecker fahren.

Googlest du am Tag nach der Premiere Kritiken?
Nee, bloß nicht, da steht dann manchmal so ein halber, komischer Satz drin, der muss noch nicht mal negativ sein, und den wird man dann nicht wieder los und nimmt den bei der nächsten Vorstellung mit auf die Bühne.

Worüber hast du dich zuletzt kaputtgelacht?
Über meine eigene Verwirrtheit auf der Bühne, war irgendwie im falschen Stück unterwegs. Hat sich zunächst aber keiner getraut, mir das zu sagen.

Was wissen die meisten nicht über dich?
Das sage ich nicht, weil es ja kein Zufall ist, dass es die meisten nicht wissen.

Das Radikalste, was du mal für eine Rolle gemacht hast?
Für meine erste Rolle hier in Essen, „Maria Stuart“, habe ich mir eine Glatze schneiden lassen – und ich hatte vorher sehr lange Haare.

Was möchtest du auf keinen Fall von einem/r Regisseur*in hören?
„Hast du mal überlegt, was Anderes zu machen?“

Welche Frage würdest du nie beantworten?
Was ich am liebsten in der Kantine esse.

Ohne … Einlass über die Pforte… kann man nicht am Theater arbeiten. (Nur außerhalb.)

Was du gerne mal auf der Bühne sagen würdest:
„Was wird mein Glück sein? … Was für eine glückliche Frau soll aus der kleinen Antigone werden? … Ich will wissen, was ich tun muss, um glücklich zu werden. Jetzt will ich es wissen, denn ich habe nicht lange Zeit, mich zu entscheiden. Du sagst, das Leben sei schön. Ich möchte jetzt wissen, wie ich es anstellen muss.“
„Antigone“ von Jean Anouilh
Aktuelle Produktionen
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