Thomas Büchel

Schauspieler
Thomas Büchel wurde 1965 in Chemnitz geboren und absolvierte sein Schauspielstudium an der Theaterhochschule "Hans Otto" in Leipzig.
Sein erstes Engagement erhielt er am "neuen theater" Halle (1990-1993). Es folgten Stationen am Schauspielhaus Hamburg (1993-1996), Schauspiel Leipzig (1996-1999), Schauspiel Bonn (1999/2000) und Schauspielhaus Bochum (2000-2005).
2005/2006 unternahm er mit der freien Theatergruppe >fliegende fische< eine Theater-Forschungsreise nach Indien und Nepal. Von dieser Reise zurückgekehrt ging er zunächst ans Schauspielhaus Zürich (2006-2008) und wechselte anschließend ans Düsseldorfer Schauspielhaus (2009/2010) sowie ans Deutsche Nationaltheater Weimar (2010-2013). Seit 2013 ist Thomas Büchel Ensemblemitglied am Schauspiel Essen.

Thomas Büchel spielte u. a. unter der Regie von Karin Beier, Harald Clemen, Wolfgang Engel, Jossi Wieler, Anselm Weber, Armin Petras, Johann Kresnik, Martin Kusej, Matthias Hartmann, Konstanze Lauterbach, Katharina Thalbach, David Mouchtar-Samorai, David Bösch, Lisa Nielebock, Hermann Schmidt-Rahmer und Jan Neumann. Zu seinen Rollen zählten bisher Leonce, Ferdinand, Caliban, Rocky, Posa, Mercutio, Karl Moor, Rogoshin, Agamemnon, Alceste, Jason, Harpagon u. v. a.

Für seine Leistungen in "Das Prinzip Jago" (Regie: Volker Lösch) wurde Thomas Büchel beim NRW-Theatertreffen 2017 gemeinsam mit seinem Ensemblekollegen Stefan Diekmann als “Bester Darsteller” ausgezeichnet.
More about Thomas Büchel
Seit wann am Schauspiel Essen?
2013.

Und wo sonst noch?
neues theater Halle, Schauspielhaus Hamburg, Schauspiel Leipzig, Schauspiel Bonn, Schauspielhaus Bochum, Düsseldorfer Schauspielhaus, DNT Weimar, Schauspielhaus Zürich.

Lieblingsrolle in Essen?
Clov in „Endspiel“ von Beckett.

Lieblingsgericht/Lieblingsgetränk in der Kantine:
Das „Zäpfle“.

Inszenierung, die du gerne bis Sommer 23 durchgespielt hättest:
„Der Geizige“.

Zusammenarbeit, die du in bester Erinnerung behalten wirst:
Probenzeit von „Nathan der Weise“.

Für dich besonders an der Zeit am Schauspiel Essen war …
… das Zusammenwachsen des Ensembles im Laufe der Jahre, in denen ich engagiert war.

Danke für …
… das große Herz des Intendanten.

Bestes Kostüm aller Zeiten:
„Rundköpfe und Spitzköpfe“.

Erlebte Peinlichkeit, die du hier so gerade noch teilen magst:
Mein Ausspruch: „Dem werd ich die Livetten lesen!“

Was hast du am Schauspiel Essen zum ersten Mal gemacht?
Beckett gespielt.

Dein Bühnenalbtraum:
Ohne Wiederaufnahme ein Stück spielen, dass ich vor 10 Jahren zuletzt gespielt habe.

Essener Lieblingsorte:
Burgruine Isenburg, wenn keiner weiter da ist.

Was ist für dich der beste Zeitpunkt, eine Premierenfeier zu verlassen?
Eigentlich als letzter. Habe ich aber erst einmal geschafft. Als Student ...

In deinem nächsten Leben wirst du von Beruf:
Schauspieler.

Welchen Ort im Grillo-Theater magst du am liebsten?
Die neue Dusche und den alten Transportfahrstuhl zur Schreinerei.

Was kannst du richtig gut?
Essen.

Was glaubst du überhaupt nicht zu können?
Surfen.

Schönstes Toi Toi Toi-Geschenk deiner Essener Zeit?
Die „Kill-Ill-Karte“ für „Alte Dame“. Ines Krug im Uma Thurman-Outfit.

Gibst du Theaterabenden eine zweite Chance?
Ja, manchmal, wenn andere was ganz anderes gesehen oder erlebt haben.

Was hast du am Schauspiel Essen gewonnen?
Freunde.

Was liegt in deiner Garderobe?
Manchmal ich. Oder Stefan. Oder Sven. Manchmal auch Philipp.

Gibt es am Schauspiel Essen ein Gerücht über dich? Welches?
Keine Ahnung.

Welches nutzlose Talent besitzt du?
Ich kann Skat spielen.

Welche Kritik hat dich am stärksten getroffen?
„50 % weniger sind 30 % mehr.“ (Frank Baumbauer) „Dich kann man wirklich neben jeden großen Schauspieler stellen.“ (War als Lob gemeint von Matthias Hartmann.)

Worüber hast du dich zuletzt kaputtgelacht?
Über Kollegen beim Probieren.

Premiere bedeutet …
… immer beschissen aufgeregt zu sein.

Welchen Beruf haben sich deine Eltern für dich vorgestellt?
Soldat.

Was ist dein größtes Hemmnis?
Für unzureichend gehalten zu werden.

Welche Besetzung war ein Glücksgriff?
„Nathan“, „Das Prinzip Jago“, „Kunst“, „Werther“, „Manderlay“.

Was möchtest du irgendwann noch lernen?
Chinesisch.

Wann hast du zuletzt etwas Neues gelernt?
Gitarre spielen für „After Midnight“.

Welche Worte möchtest du (irgendwann) von einem/r Regisseur*in hören?
„Ich möchte, dass du bei mir den Lear spielst.“

Was möchtest du auf keinen Fall von einem/r Regisseur*in hören?
„Du spielst falsch.“

Schönste Begegnung im Foyer?
Ein Zuschauer, der zum Freund geworden ist und alle meine Stücke gesehen hat.

Wie wird Theater in 50/100 Jahren aussehen?
Immer noch mit Menschen für Menschen, sonst ist es keines.

Was ist für dich auf einer Bühne nicht darstellbar?
Pornografie.

Was nimmst du dir mindestens zwei Mal im Monat vor?
Abnehmen.

Welches ist dein peinlichstes Lieblingslied?
„Wie schön du bist“ von Sarah Connor.

Liest du gerne vor?
Ja.

Lieblingsklassiker:
Der Homburg und die Minna.

Was du gerne mal auf der Bühne sagen würdest:
„Zum Augenblicke dürft’ ich sagen, Verweile doch, du bist so schön!“
Aktuelle Produktionen
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Borka, Birks Vater
Clov
Sultan Saladin, Musiker
Sprecher, Akkordeon und Gesang
Kim, der Koch
Ein wirrer Vermieter / Der Oberste Richter / Der Inspektor
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