Uraufführung

non-existent

Leichte Szenen vor dem Hintergrund des Krieges
von Natalka Vorozhbyt
(Auftragswerk)
Deutsch von Lydia Nagel
Mit Übertiteln in ukrainischer Sprache
Із субтитрами українською мовою
Februar 2024
Sa
24
Do
29
März 2024
Sa
16
So
24
April 2024
So
07
Do
25
Mai 2024
Do
02
Sa
18
Do
30
http://www.theater-essen.de/ Theater und Philharmonie Essen Opernplatz 10, 45128 Essen
Premiere

non-existent

Casa · Theaterpassage · 2 Stunden 5 Minuten, keine Pause
im Anschluss öffentliche Premierenfeier im Café Central
http://www.theater-essen.de/ Theater und Philharmonie Essen Opernplatz 10, 45128 Essen

non-existent

Casa · Theaterpassage · 2 Stunden 5 Minuten, keine Pause
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non-existent

Casa · Theaterpassage · 2 Stunden 5 Minuten, keine Pause
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non-existent

Casa · Theaterpassage · 2 Stunden 5 Minuten, keine Pause

Einführung: 18:30 Uhr im Foyer der Casa
Nachgespräch: nach der Vorstellung im Foyer der Casa
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non-existent

Casa · Theaterpassage · 2 Stunden 5 Minuten, keine Pause
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non-existent

Casa · Theaterpassage · 2 Stunden 5 Minuten, keine Pause

Einführung: 18:30 Uhr, Casa-Foyer
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non-existent

Casa · Theaterpassage · 2 Stunden 5 Minuten, keine Pause
18:30 Uhr: Einführung, Casa Foyer
im Anschluss: Nachgespräch im Casa-Foyer
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non-existent

Casa · Theaterpassage · 2 Stunden 5 Minuten, keine Pause
http://www.theater-essen.de/ Theater und Philharmonie Essen Opernplatz 10, 45128 Essen

non-existent

Casa · Theaterpassage · 2 Stunden 5 Minuten, keine Pause
Premiere am 24. Februar 2024



Drei Frauen – Großmutter, Tochter und Enkelin – sitzen in einer gemütlichen Wohnung in einer der europäischen Hauptstädte beim Abendessen zusammen. Sie reden über die Produkte im Supermarkt, den bevorstehenden Wochenendausflug und die Schularbeiten der Jüngsten. Fast könnte man denken, dass sie schon immer hier leben, dabei sind sie erst vor wenigen Monaten eingezogen. Im Wohnhaus sind sie als die ukrainischen „Flüchtlinge“ bekannt, sie selbst würden sich eher als „vorübergehend Vertriebene“ bezeichnen. Nur keine dieser traumatischen Erfahrungen – weder Flucht noch Vertreibung – sieht man ihnen an.

Aus der Ferne betrachtet scheint es geradezu unvorstellbar, dass sie eben noch unter Bombenalarm aus dem Haus stürmten oder vor den Toren Europas im Stau standen auf dem Weg in eine ungewisse Zukunft. Nach Auftragsarbeiten für große europäische Theaterhäuser, unter anderem in London und München, schreibt die preisgekrönte ukrainische Dramatikerin und Drehbuchautorin Natalka Vorozhbyt nun auch für das Schauspiel Essen. In ihrer Heimatstadt Kiew ist ein Theaterstück entstanden, das über Leben und Liebe in Zeiten des Krieges handelt. Mit psychologischem Feinsinn und emotionaler Tiefe berichtet sie darin von drei Frauen verschiedener Generationen im Exil und von deren Kontaktversuchen in eine Heimat, die nur noch in der Erinnerung existiert.

Три жінки - бабуся, донька та онука - сидять разом за вечерею в затишній квартирі в одній із європейських столиць. Вони говорять про продукти в супермаркеті, майбутню поїздку на вихідні та шкільні завдання наймолодшої. Можна подумати, що вони завжди жили тут, проте вони переїхали лише кілька місяців тому. У багатоквартирному будинку вони відомі як українські "біженці", хоча самі вони хотіли б називати себе "тимчасово переміщеними особами". Та жодного з цих травматичних досвідів - ні втечі, ні вигнання – поглянувши на них, не видно.

Здалеку здається майже неймовірним, що вони нещодавно вибігли з дому під звуки повітряної тривоги або стояли в дорожньому заторі біля воріт Європи на шляху до невизначеного майбутнього. Після замовлень від провідних європейських театрів, у тому числі із Лондона та Мюнхена, українська драматургиня і сценаристка Наталка Ворожбит тепер пише для театру в Ессені. У своєму рідному місті Києві вона створила театральну п'єсу про життя і кохання під час війни. З психологічною тонкістю та емоційною глибиною вона розповідає історію трьох жінок різних поколінь у вигнанні та їхніх спроб налагодити контакт з Батьківщиною, яка існує лише в їхніх спогадах.

Andreas Merz-Raykov, der neben zahlreichen Inszenierungen in Russland und der Ukraine, zuletzt am Staatstheater Augsburg, dem Theater Regensburg und dem Staatstheater Darmstadt gearbeitet hat, bringt dieses pointierte Szenen-Tableau auf die Bühne und stellt sich damit zum ersten Mal dem Essener Publikum vor.

Hinweis: In der Inszenierung „non-existent“ wird über Erfahrung im Krieg erzählt. Es kommen außerdem Explosionsgeräusche, Sirenen, eine Schreckschusspistole und Stroboskoplicht zum Einsatz. Punktuell wird russische Sprache gesprochen.

Informationen zum Ticketkauf

Die Übertitel in ukrainischer Sprache sind nur im Mittelblock in den Reihen 4, 5 und 6 zu sehen. Bitte berücksichtigen Sie dies beim Ticketkauf. Bei Fragen wenden Sie sich gerne an das TicketCenter.

Субтитри українською мовою можна побачити лише в центральному блоці в 4, 5 та 6 рядах. Будь ласка, враховуйте це при купівлі квитків. Якщо у вас виникли запитання, будь ласка, звертайтеся до Центру продажу квитків.

Making-of zu "non-existent"

WDR Westart berichtet über "non-existent"

Vorstellung am:
24.03. 19:00

Team
Bühne und Kostüme
Dramaturgie
Besetzung
Marija
Walik, Schenja
Hryscha, Andrij, Person, Kater
Alex, Rothaariger, Nachbar, Verkäufer von Badausstattung, Gott
Statistinnen
Oksana Zhuk, Mariia Apostolova, Lidiia Hontariuk

Pressestimmen

"'Leichte Szenen vor dem Hintergrund des Krieges' nennt die Autorin ihr Stück im Untertitel. Krieg und Exil sind aber keine leichten Themen. Die Inszenierung von Andreas Merz-Raykov in der kleine Spielstätte 'Casa' des Essener Schauspiels muss alle Mechanismen der Komödie bedienen – und das tut sie zur Freude von Publikum und Darsteller:innen auch hemmungslos. Aber sie darf den Ernst der Lage auch nicht verulken. [...] Aber wenn am 24. Februar 2024 eine junge Frau auf der Bühne erzählt, wie sie den Angriff Russlands vor genau zwei Jahren erlebt hat, packt einen doch der Schrecken."
Nachtkritik
25. Februar 2024
Gerhard Preußer

Zur kompletten Nachtkritik
"Oft hört man vom Publikum einvernehmliches, lautes Lachen, genauso oft aber bleibt es im Hals stecken: Unberührt bleibt an diesem Abend niemand."
Die Deutsche Bühne
25. Februar 2024
Martina Jacobi

Zur kompletten Kritik
„‘non-existent’ am Schauspiel Essen ist ideenreich inszeniert von Andreas Merz-Raykov. Das Stück erhält Perspektiven, ermöglicht Erkenntnisse und lädt zum Lachen ein – ein kleines Meisterwerk der Menschlichkeit.“
WDR 5 Scala
26. Februar 2024
Dorothea Marcus

Zum Beitrag in WDR 5 Scala
"pointensichere Wortgefechte"
"Natalka Vorozhbyt greift tief in die Trickkiste der Boulevardkomödie, um ein allzu virulentes Thema nicht schmackhaft, das geht wohl kaum, aber eben doch bühnengerecht aufzubereiten. Regie und Spieler ziehen alles in allem furios mit, und die drei Ukrainerinnen [...] steuern durch ihre schiere Anwesenheit ein Element von Authentizität bei, das diesen Abend in seiner Dringlichkeit beglaubigt."
Süddeutsche Zeitung
4. März 2024
Martin Krumbholz

"starke Frauen"
„‘Non-existent‘ zeigt starke Frauen, die mit dem Exil kämpfen. Die aufmüpfige Tochter Daryna (schön sperrig: Beritan Balcı) fiebert sich in Folterfanasien mit russischen Soldaten. Großmutter Marija (mit bitterem Witz: Ines Krug) kämpft mit den Tücken der Mülltrennung und den Vorwürfen des toten Ehemanns, der sie in Träumen heimsucht. Nur die zupackende Orysja (enerom präsent: Sabine Osthoff) lässt schon mal die Wohnung in Kiew renovieren. [...] Andreas Merz-Raykov gelingt es, die Fäden und Figuren […] zu einem dichten Szenengeflecht zu verbinden.“
WAZ/ NRZ
26. Februar 2024
Martina Schürmann

"Den Höhepunkt der Komödie bilden die Monologe des Katers, der unter einer PTBS leidet und durch Pröhls urkomische Verkörperung auf der Bühne zum Leben erwacht.
Doch die Momente der Heiterkeit werden immer wieder eingeholt von der bitteren Realität des Krieges. Im einen Moment wird verlegen gelacht, im nächsten herrscht Stille – der Wechsel von Ernst und Komik erzeugt eine rasante Erzählung, die aufwühlt."
Der Freitag
27. Februar 2024
Jerrit Schloßer

Zur kompletten Kritik
„Es ist keine leichte Kost, die mit ‚non-existent‘ zur Aufführung gelangt, aber ein Stück, das gezeigt werden muss und das neben aller Dramatik auch durchaus seine humorvollen Seiten hat. Es ist top-aktuell und ein Besuch einer der nächsten Aufführungen kann ohne Einschränkungen empfohlen werden.“
Stadtspiegel
26. Februar 2024
Frank Blum

Zur kompletten Kritik
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