Die Brost-Stiftung

unterstützt die Arbeit der Theaterpädagogik am Schauspiel Essen.
Seit 2010/2011 bietet die Theaterpädagogik am Schauspiel Essen ein breit gefächertes Vermittlungsangebot für Kinder, Jugendliche, Erwachsene, Seniorinnen und Senioren, Lehrkräfte und Schulen an, das sich mittlerweile sowohl in der Stadt als auch im Ruhrgebiet und in NRW etabliert hat.
Dadurch wird diesen verschiedenen Zielgruppen die Möglichkeit geboten, sich dem Theater praktisch anzunähern.
Ziel in der theaterpädagogischen Arbeit ist die aktive Auseinandersetzung mit Kunst und Kultur und dadurch die Eröffnung neuer Denk- und Erfahrungsräume. Somit steht die Arbeit klar im Zeichen kultureller Bildung und kombiniert
diese mit pädagogischem Mehrwert durch die Förderung von persönlichen Stärken und Kompetenzen der Teilnehmenden. Darüber hinaus bildet die Vermittlung von Formen, Ästhetiken und Spielweisen des zeitgenössischen Theaters einen weiteren wichtigen Aspekt.

Seit 2013 investiert die Theaterpädagogik verstärkt in die Zusammenarbeit mit außerschulischen Bildungs- und Sozialinstitutionen. Durch die Förderung dieser soziokulturellen Arbeit durch die Brost-Stiftung kann die Entwicklung neuer Vermittlungskonzepte fortgesetzt und dadurch sozial benachteiligten Kindern und Jugendlichen der Zugang zum Theater ermöglicht werden. Somit entsteht eine nachhaltig relevante Bindung zwischen dem Theater und der
Stadtgesellschaft.

Das Leben der im Jahr 2010 verstorbenen Anneliese Brost war geprägt durch ihre Tätigkeit als Verlegerin der WAZ-Gruppe, ihre hohe soziale Verantwortung und ihr Engagement in der Gesellschaft. Sie wurde als vorbildliche Bürgerin ihres Landes vielfach geehrt.

„Der Auftrag unserer Stiftungsgründerin Anneliese Brost ist klar und deutlich: Fördern, was den Menschen hilft; unterstützen, was der Gemeinschaft dient; nützlich sein für eine gute Zukunft des Ruhrgebiets.“
(Philosophie der Brost-Stiftung; Quelle: https://www.broststiftung.ruhr/)