Philipp Mathmann

"...die "Schönheit" (La Bellezza) findet in Philipp Mathmann aufgrund seiner variationsreichen Stimme einen adäquaten Interpreten. Schauspielerisch sind die zahlreichen Gesichter der Schönheit – vom Mädchen und der lasterhaften Alten bis zum jungen und später dementen Mönch – [von Philipp Mathmann] glänzend interpretiert.“ – Opernwelt; Alexej Parin – Juli 2018

"Philipp Mathmann setzt als Lepido seinen glockenhellen Countertenor virtuos in Szene." – Frankfurter Allgemeine Zeitung; Werner M. Grimmel – 10. Juli 2018

Artikel wie diese lassen keinen Zweifel daran, dass sich Philipp Mathmann im internationalen Konzert- und Opernbetrieb etabliert. Der junge, deutsche Countertenor lebt in Berlin, ist in Lippstadt aufgewachsen, begann dort seine Ausbildung als Bariton bei Friederike Vomhof-Surrey und erhielt ersten Unterricht als Countertenor von Heike Hallaschka. Seit 2010 erhält Mathmann Unterricht von Renate Faltin an der Musikhochschule "Hanns Eisler" Berlin sowie seit 2016 von Annette Goeres (Berlin). Wichtige Impulse in seiner Laufbahn erhielt er von Ingeborg Danz, Kai Wessel und Barbara Schlick (Köln), Antonio Lemmo (Rom), Nicholas Clapton und Dame Emma Kirkby (London). Mathmann tritt regelmäßig im Rahmen internationaler Musikfestivals wie z.B. dem Festival Winter in Schwetzinge, dem Musikfest Bremen,, dem Festival Oude Muziek Utrecht, dem MAfestival Brügge, der Styriarte Graz, dem Festival della Valle d'Istria Italien und anderen auf.  Er sang Konzerte und Opern in der Kölner Philharmonie, der Tonhalle Düsseldorf, der Alten Oper Frankfurt, Tivoli Vredenburg Utrecht, dem Theater an der Wien, dem Aalto-Musiktheater Essen, dem Staatstheater Mainz u. a. Hierbei arbeitete er mitbekannten Orchestern der Alte Musik-Szene wie unter anderem dem Freiburger Barockorchester, dem Ensemble Questa Musica in Moskau, dem Orkiestra Historyczna ("OH!"), Armonia Atenea, I Barocchisti, dem Ensemble 1700 und Concerto Köln. 2011 gab er sein Operndebüt in der szenischen Produktion "La Mara" im Neuen Palais des Schloss Sanssouci in Potsdam. Ferner gastierte Mathmann in Opernproduktionen u. a. am Theater Heidelberg, Theater Winterthur, bei den "Tagen der Alten Musik" des WDR und den Internationalen Händelfestspielen Göttingen und den Ludwigsburger Schlossfestspielen und den Händel-Festspielen in Halle. 2017 erschein seine erste CD-Einspielung "La deposizione dalla croce di Gesù Cristo" von F. X. Richter mit dem Czech Ensemble Baroque. 2018 gab er sein Debut in Russland in der Hauptrolle "La Bellezza" im Rahmen einer szenischen Produktion von Händels "Il Trionfo del Tempo" am Stanislavsky Theater in Moskau. Er war der weltweit erste Countertenor, der diese anspruchsvolle Sopranpartie übernommen hat und wurde hierfür als bester Darsteller für den Golden Mask Award nominiert. Mathmann wirkte in Produktionen von ARTE, des Hessischen Rundfunks, des WDRs, von Dutch Classical Radio (NPO Radio 4), Moscow 24, Deutschlandfunk und anderen Sendern mit Dirigenten wie George Petrou, Christophe Rousset, Gianluca Capuano, Philipp Chizhevskiy, Martyna Pastuszka, Dorothee Oberlinger oder Diego Fasolis. Philipp Mathmann ist "Jugend Musiziert"-Bundespreisträger und war mehrfacher Preisträger beim internationalen Giulio Perotti-Gesangswettbewerb. Er war Stipendiat der Hochschule für Musik und Tanz in Köln, der Musikhochschule in Detmold und der Studienstiftung des Deutschen Volkes.
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