Die lustigen Weiber von Windsor

Komisch-fantastische Oper in drei Akten von Otto Nicolai
Libretto von Salomon Hermann Mosenthal nach William Shakespeares Komödie „The Merry Wives of Windsor“
Textliche Neubearbeitung vom Regieteam
Premiere am 29. Mai 2021
Mit Übertiteln



Zum Stück

Windsor, zu Beginn des 17. Jahrhunderts. Hier treibt John Falstaff sein Unwesen, hat er doch gleich zwei identische Liebesbriefe an die Bürgersfrauen Fluth und Reich geschrieben, um an das Geld ihrer Ehemänner zu gelangen. Schnell decken die Frauen den Schwindel auf und beschließen Falstaff ein wenig an der Nase herumzuführen und dabei gleichzeitig Herrn Fluth für seine ständige Eifersucht zu bestrafen. Währenddessen macht es sich die Tochter Anna Reich zum Ziel, die Heiratspläne ihrer Eltern zu durchkreuzen, um heimlich ihren selbsterwählten Liebsten zu heiraten. Und so entspinnt sich ein Verwirrspiel von Shakespeare’scher Raffinesse und Mozart’schem Charme, in dem die listigen Frauen von Windsor den Männern die Leviten lesen.

Mit seiner komisch-fantastischen Oper „Die lustigen Weiber von Windsor“ gelang Otto Nicolai eine meisterhafte Spießersatire nach der Vorlage Shakespeares. Und bei der treffsicheren Wahl der Stoffvorlage befindet er sich in bester Gesellschaft. Denn die Oper „Falstaff oder Die drei Streiche“ von Antonio Salieri wurde schon 1799 uraufgeführt. Und im Jahr 1893 legte Giuseppe Verdi mit seinem „Falstaff“ schließlich eine eigene Bearbeitung des Stoffes vor. Im Zuge seiner Kapellmeistertätigkeit am Wiener Kärntnertortheater, die auch den Auftrag einer deutschen Oper enthielt, begann Nicolai mit der Arbeit an den „lustigen Weibern“. Doch die Aufführung platzte, nachdem Nicolai die Noten zu spät ablieferte. Im Jahre 1848 – wir schreiben das deutsche Revolutionsjahr – wechselte er jedoch an das Königliche Opernhaus in Berlin, wo sich König Friedrich Wilhelm IV. persönlich für eine Aufführung des Werkes einsetzte. Die Uraufführung fand aufgrund der revolutionären Ereignisse und von Besetzungsproblemen erst am 9. März 1849 in Berlin unter dem Dirigat des Komponisten statt – und floppte. Zwei Monate später verstarb Nicolai, während seine „Lustigen Weiber“ ihren Siegeszug um die Welt antraten.

Einführungsmatinee am 16. Mai 2021
It ̓s Teatime am 28. Mai 2021
Einführungsvortrag 30 Minuten vor jeder Vorstellung im Foyer
Team
Musikalische Leitung
Inszenierung
Bühne
Kostüme
Choreinstudierung
Dramaturgie
Besetzung
Sir John Falstaff
Herr Fluth
Herr Reich
Fenton, ein verliebter Habenichts
Jürgen Spärlich, ein verliebter Fabrikant
Dr. Geyer, ein verliebter Chirurg
Frau Fluth
Frau Reich
Anna Reich, ihre Tochter
Empfehlungen für Sie
Mi
30
September
19:30 - 20:45
Aalto-Theater
Fr
2
Oktober
Di
6
Oktober
19:30
Café LIVRES
Sa
31
Oktober
Mo
16
November
18:00
Aalto-Theater
Sa
21
November
Mo
30
November
Do
3
Dezember
Fr
18
Dezember