Auf Ihr Wohl, Herr Blumenkohl!

(Monsieur Choufleuri restera chez lui le ...)
Opérette bouffe in einem Akt von Jacques Offenbach und M. de Saint-Rémy
Fassung für das Aalto-Theater von Bruno Klimek
Wiederaufnahme am 7. November 2021

Mit Übertiteln



Zum Stück

Herr Blumenkohl steckt in der Klemme – oder besser gesagt bis zum Hals in Schulden. Denn der gefürchtete Geldeintreiber Rudi Finsterling versteht da leider keinen Spaß … Also muss eine italienische Operngala her, natürlich mit der Crème de la Crème der italienischen Opernstars, um möglichst viele reiche Sponsoren anzulocken. Doch zu Blumenkohls Unglück sagen die berühmt-berüchtigten Künstler Maserati, Lamborghini und Ferrari kurzfristig ab. Gott sei Dank ist da noch Blumenkohls Tochter Helga, die nicht nur Rat, sondern die Situation geschickt für ihr eigenes Vorhaben zu nutzen weiß. Denn sie möchte ihren Geliebten Hans-André heiraten – sehr zum Missfallen Blumenkohls, ist er doch ein armer Geiger, der ihm wohl kaum finanziell behilflich sein kann. Aber Hans-André entpuppt sich immerhin als glänzender Tenor und so beschließen Helga, Hans-André und Blumenkohl kurzerhand in der bevorstehenden Operngala selbst aufzutreten. Dass niemand der drei italienisch sprechen kann, ist dabei erst einmal zweitrangig. Zur Überraschung aller hat Hans-André am Ende auch noch ein Ass im Ärmel …

Jacques Offenbachs Operette „Monsieur Choufleuri restera chez lui le …“ – wie das Werk im französischen Original heißt – gehört zur schier unüberschaubaren Fülle von Einaktern, die Offenbach vor und neben seinen abendfüllenden Operetten schrieb. Sein „Monsieur Choufleuri“ wurde zunächst am 31. Mai 1861 im geschlossenen Kreise und in Anwesenheit von Napoleon III. im Palais Bourbon aufgeführt und schließlich einige Monate später in dem von Offenbach eigens gegründeten Théâtre des Bouffes-Parisiens gezeigt. Im deutschsprachigen Raum verbreitete sich die Operette später unter dem Titel „Salon Pitzelberger“.

Wie gewohnt würzt Jacques Offenbach das Werk mit dem für ihn typischen beißenden Witz und nimmt dabei den ach so feinen Kunstgeschmack der Bourgeoisie aufs Korn. Natürlich darf auch die ein oder andere zündende Opernparodie nicht fehlen: Ein Abend mit irrwitzigem, quasi italienischem, Furor!

Gefördert vom Freundeskreis Theater und Philharmonie Essen e.V.

Pressestimmen

"unterhaltsam und kurzweilig"
"Offenbachs Einakter ist in der Essener Fassung ein unterhaltsames und kurzweiliges Stück, das nicht nur unter Pandemie-Bedingungen gut funktioniert."
Online Musik Magazin
02. Juni 2021
Thomas Molke

"fein und sehr pointiert"
"Es ist eine Freude, die Essener Philharmoniker nach so langer Zeit wieder im Orchestergraben zu hören, wie sie unter Friedrich Haider Offenbachs Witz und Eleganz fein und sehr pointiert auskolorieren."
Westdeutsche Allgemeine Zeitung
02. Juni 2021
Lars von der Gönna

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