Der Barbier von Sevilla

(Il barbiere di Siviglia)
Opera buffa in zwei Akten von Gioachino Rossini
Mai 2022
Fr
20
Juni 2022
Fr
10
So
26
http://www.theater-essen.de/ Theater und Philharmonie Essen Opernplatz 10, 45128 Essen
Wiederaufnahme

Der Barbier von Sevilla

Aalto-Theater · ca. 3 Stunden, eine Pause
http://www.theater-essen.de/ Theater und Philharmonie Essen Opernplatz 10, 45128 Essen

Der Barbier von Sevilla

Aalto-Theater · ca. 3 Stunden, eine Pause
http://www.theater-essen.de/ Theater und Philharmonie Essen Opernplatz 10, 45128 Essen
Zum letzten Mal in dieser Spielzeit

Der Barbier von Sevilla

Aalto-Theater · ca. 3 Stunden, eine Pause
Wiederaufnahme am 20. Mai 2022
In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln



Zum Stück

Die Geschichte ist vermutlich so alt wie das Genre der Komödie selbst: Ein älterer Mann will eine junge Frau heiraten, die ihrerseits einen Jüngeren liebt. Das junge Paar findet sich, der ältere Mann wird düpiert. Doch wohl niemand hat diese Geschichte hinreißender erzählt als Gioacchino Rossini, denn er lässt darin eine Figur auftreten, die für Turbulenzen und Wirbel sorgt wie kaum eine Opernfigur davor oder danach – eben Figaro, den Barbier von Sevilla. Mit Witz, Ideenreichtum, Mut und dem Herzen am rechten Fleck spinnt er die nötige Intrige, um dem richtigen Paar zum Glück zu verhelfen. Dabei hatte es bei der Uraufführung noch gar nicht nach einem großen Triumph ausgesehen. Rossini war 1815 nach Rom bestellt worden, um dort seine Oper „Torvaldo e Dorliska“ zur Uraufführung zu bringen.

Der große Erfolg sorgte für einen weiteren Kompositionsauftrag, und rasch fiel die Wahl auf eine wahrhaft revolutionäre Komödie: „Le Barbier de Séville“ des französischen Dichters Beaumarchais. Eine Katze auf der Bühne, der unglückliche und blutige Sturz eines Hauptdarstellers und die Antipathie der Rossini-Gegner ließen die Premiere zu einem der berühmtesten Fiaskos der Opernhistorie werden, dem mit der umjubelten zweiten Aufführung dann eine der berühmtesten Erfolgsgeschichten des Theaters folgte.

Während ringsum schon die Romantik aufbrauste, blieb Rossini Klassizist: Die atemberaubenden Koloraturen in den Arien, der unwiderstehliche rhythmische Schwung – alles scheint wie mit leichter Hand hingeworfen. Damit führte Gioacchino Rossini die Tradition der opera buffa zu ihrer Vollendung. Und schon Heinrich Heine, einer der ersten prominenten deutschen Rossini-Verehrer, prophezeite: „Die Verächter italienischer Musik … werden einst in der Hölle ihrer wohl verdienten Strafe nicht entgehen.“

Vorstellung am:
20.05. 19:30

Team
Musikalische Leitung
Inszenierung
Bühne
Choreinstudierung
Dramaturgie
Besetzung
Il Conte d´Almaviva
Don Bartolo
Don Basilio
Fiorello
Ambrogio
Raphael Baronner
Un notaro
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