Dido and Aeneas

Oper in drei Akten von Henry Purcell
Libretto von Nahum Tate nach der „Aeneis“ von Vergil
Premiere am 2. Januar 2022
In englischer Sprache mit deutschen Übertiteln



Zum Stück

Jede Epoche hat ihr eigenes legendäres Liebespaar. Lange vor „Romeo und Julia“ und vor „Tristan und Isolde“ war es in der Antike die Leidenschaft zwischen dem Prinzen Aeneas und der Königin Dido, die die Gemüter bewegte. Aeneas war als einem der wenigen Trojaner die Flucht aus der von den Griechen bekämpften Stadt gelungen und gelangte dabei nach Nordafrika. In Karthago verliebte er sich unsterblich in die dortige Königin, die eigentlich nach dem Tod ihres ersten Mannes keine weitere Beziehung mehr eingehen wollte. Doch das Liebesglück sollte nicht lange währen: Die Götter erkoren Aeneas dazu aus, weiter zu segeln und die Stadt Rom zu gründen. Die unsagbar verletzte Dido blieb zurück und nahm sich das Leben.

Henry Purcells „Dido and Aeneas“ gehört zu den unumstrittenen Meisterwerken der Operngeschichte. In nicht einmal einer Stunde erzählt der englische Barockmeister alles, was zum Thema Liebe gesagt werden muss. Das tragische Fortschreiten der Handlung kontrastiert er mit ausgelassenen Tanzmusiken und großen Chören. Und statt der göttlichen Mächte, die das Liebespaar in der originalen Geschichte (Vergils „Aeneis“) trennen, tritt hier eine Zauberin auf den Plan, die Aeneas zur Abreise verleitet. Offen bleibt in der Oper jedoch, ob diese Trennung nicht von Anfang an der geheime Wunsch der zaudernden Königin war… Die Oper endet mit einem der berührendsten Klagegesänge des Musiktheaters, „Dido’s Lament“.

Einführungsvortrag 30 Minuten vor jeder Vorstellung
Einführungsmatinee 19. Dezember 2021
It ̓s Teatime 30. Dezember 2021

Trailer: Dido and Aeneas

Pressestimmen

"Überzeugend umgesetzt"
"Ben Baur findet mit seinem Regie-Team eine interessante Lesart des Stückes, die vom Ensemble überzeugend umgesetzt wird."
Online Musik Magazin
3. Januar 2022
Thomas Molke

"Federnd weiches Spiel"
"Der vom Cembalo aus dirigierende Andrea Sanguineti lässt die mit Piccoloflöte, zwei Oboen, wenigen Streichern und einem zusätzlich engagierten Lautenisten antretenden Essener Philharmoniker mit federnd weichem Spiel und etwas geschärftem Klang in den tänzerischen Partien Barockensemble-Qualitäten entfalten."
Ruhr Nachrichten
4. Januar 2022
Klaus Stübler

"Konzentriert puristisch"
"Baurs Reduktion (sie prägt auch das von ihm geschaffene Bühnenbild) ist nicht ohne ästhetischen Reiz: Die Inszenierung, permanent beheimatet auf dem schwarzen Asche-Teppich der Zerstörung, ist konzentriert puristisch und folgt dem Charakter des Werks, das die großen Wendungen und Ereignisse vor allem Klang und Wort überlässt."
Westdeutsche Allgemeine Zeitung
4. Januar 2022
Lars von der Gönna

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