In Residence: Daniel Hope

Ein Sommernachtstraum: Heimat

Werke von Bruce Adolphe, Erich Wolfgang Korngold, Erwin Schulhoff, Heinz R. Unger, Igor Strawinsky
Violine
Daniel Hope
Kontrabass
Stéphane Logerot
Klarinette
Patrick Messina
Fagott
Philippe Hanon
Trompete
Gilles Mercier
Posaune
Jean Raffard
Schlagzeug
Hans-Kristian Kjos Sørensen
Klavier
Sebastian Knauer
Schauspielerin
Katja Riemann
Erzähler
Benno Schollum
Christopher Hope
Live Kinetik Painting
Norman Perryman
Mitglieder des Schauspiel Essen, Projektchor zur "Proletenpassion", Essener Philharmoniker
Regie
Peter Jordan, Leonhard Koppelmann
Dirigent
Jaime Martín
Fotoaustellung
Andreas Knapp
Erwin Schulhoff
"Lustige Ouvertüre", op. 8
Erich Wolfgang Korngold
"Der Schneemann" - Pantomime in zwei Bildern (Fassung für Orchester von Alexander Zemlinsky) (Auszüge)
Erwin Schulhoff
Konzert für Flöte, Klavier, 2 Hörner und Streichorchester, op. 63
Bruce Adolphe
"I will not remain silent" - Konzert für Violine und Orchester (Deutsche Erstaufführung)
Igor Strawinsky
"L'histoire du soldat" ("Die Geschichte vom Soldaten") - Musikalisches Bühnenwerk für Sprecher und Kammerensemble
Heinz R. Unger
"Proletenpassion"

Teil 1:
Erwin Schulhoff: "Lustige Ouvertüre", op. 8
Erich Wolfgang Korngold: "Der Schneemann" - Pantomime in zwei Bildern (Fassung für Orchester von Alexander Zemlinsky) (Auszüge)
Erwin Schulhoff: Konzert für Flöte, Klavier, zwei Hörner und Streichorchester, op. 63
Bruce Adolphe: "I will not remain silent" - Konzert für Violine und Orchester (Deutsche Erstaufführung)

Teil 2:
Igor Strawinsky: "L'histoire du soldat" - Musikalisches Bühnenwerk für Sprecher und Kammerensemble

Teil 3:
"Proletenpassion" von Heinz R. Unger und den "Schmetterlingen"
In einer Bearbeitung von Bernd Freytag und Mark Polscher (Auszüge)

Dazwischen jeweils einstündige Pausen.

Daniel Hope präsentiert zum Finale seiner Residenz in der Philharmonie Essen unter dem Titel "Heimat" ein sehr persönliches Programm. Unser Verständnis von Heimat ist sehr individuell und oft nur ein Gefühl oder eine Idee. Manche fühlen sich mit dem Ort verbunden, in dem sie aufgewachsen sind und bleiben dort ihr Leben lang. Andere verlieren ihre Heimat durch Krieg, Vertreibung oder Flucht. Gerade dann kann die Erinnerung an die eigenen Wurzeln schmerzhaft sein.
Diese Kehrseite von Heimat beleuchtet der erste Teil des Abends mit Musik von Erich Wolfgang Korngold, der vor der Nazi-Diktatur geflohen war und in Amerika ein neues Zuhause fand, oder Erwin Schulhoff, der im Konzentrationslager ermordet wurde. "I will not remain silent" von Bruce Adolphe ist inspiriert von der Lebensgeschichte des Rabbiners Joachim Prinz, der in der Nazi-Zeit aus Deutschland in die USA floh. "Ein fantastisches, extrem passioniertes, lyrisches Konzert, das die Geschichte eines faszinierenden Mannes erzählt", so Daniel Hope. Mit dem Themenkreis Exil und Vertreibung befasst sich außerdem eine Fotoausstellung, die während des ganzen Abends im Haus besichtigt werden kann.
Was passiert, wenn man in der Heimat nicht mehr als der erkannt wird, der man einmal war? In Igor Strawinskys "Geschichte vom Soldaten" tauscht der Soldat seine geliebte Geige gegen materielle Reichtümer ein und wird dadurch in seiner Heimat zu einem Fremden. Benno Schollum als Erzähler und Daniel Hope als Soldat, der den Pakt mit dem Teufel, gespielt von Katja Riemann, eingeht, sind die Protagonisten des zweiten Teils des Abends.
Die "Proletenpassion", vom Schauspiel Essen im dritten Teil in Ausschnitten aufgeführt, setzt sich mit dem Aufbegehren der Arbeiterschaft gegen die herrschende Klasse auseinander. Dazu gibt es im Foyer und im RWE Pavillon eine Fotoausstellung von Andreas Knapp, der zum einen die Situation der Geflüchteten in Süddeutschland im Jahr 2015 dokumentiert und zum anderen die Arbeit des südafrikanischen MIAGI Youth Orchestra zeigt, das sich aus Kindern und Jugendlichen der unterschiedlichsten sozialen, ethnischen und religiösen Gruppen zusammensetzt und mit der Botschaft "Music is A Great Investment" Brücken zwischen klassischer Musik, afrikanischer Musik und Jazz baut.
In den Pausen wird Daniel Hopes Geschichte Teil dieses besonderen Konzertabends, wenn er mit seinem Vater Christopher ein Gespräch über die eigene Familienbiografie führt.
Ein persönlicher Abschluss einer großartigen Künstlerresidenz!

Bitte beachten Sie, dass Thomas Quasthoff aus familiären Gründen seinen Auftritt leider kurzfristig absagen musste. Benno Schollum, der bereits mit der Rolle vertraut ist, wird den Part übernehmen. Wir bitten für diese unvermeidliche Besetzungsänderung um Verständnis und danken Benno Schollum sehr herzlich für seine Zusage.

Gefördert vom Freundeskreis Theater und Philharmonie Essen.
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