Alte Musik bei Kerzenschein

Emmanuelle Haïm
Le Concert d'Astrée
Campra "Requiem"

Werke von André Campra, Jean-Joseph Cassanéa de Mondonville, Jean-Philippe Rameau
Sopran
Marie Perbost
Haute Contre
Samuel Boden
Tenor
Zachary Wilder
Bariton
Victor Sicard
Le Concert d'Astrée
Choreinstudierung
Denis Comtet
Musikalische Leitung
Emmanuelle Haïm
Jean-Philippe Rameau
Motette "In convertendo Dominus"
Jean-Joseph Cassanéa de Mondonville
Motette "In exitu Israel"
André Campra
"Requiem"

Emmanuelle Haïm ist die "Miss Dynamite" des französischen Barocks. Sie kann, so einmal die FAZ, "zum flammenden Taktstock werden" und "wahre Temperamentsorgien" entfesseln. Vor 20 Jahren gründete die Cembalistin nach langjähriger Tätigkeit als Continuospielerin in William Christies "Les Arts Florissants" ihr eigenes vokal-instrumentales Barockensemble: "Le Concert d'Astrée". Mit ihren Musikern wird Haïm in Essen drei bedeutende, dem Totensonntag gemäße Werke ihrer Heimat aufführen. Neben Psalmmotetten von Rameau und Mondonville ist dabei eine prunkvolle Pariser Requiem-Vertonung von André Campra aus dem Jahr 1695 zu hören, die neben drei Vokalsolisten einen fünfstimmigen Grand Choeur, einen zwei- bis dreistimmigen Petit Choeur sowie eine als "Symphonie" bezeichnete Instrumentalgruppe verlangt.