Tomáš Netopil

Generalmusikdirektor
nahm in der Spielzeit 2013/2014 die Position des Generalmusikdirektors des Aalto Theaters und der Philharmonie Essen auf. Zusätzlich zu seiner Konzertsaison an der Spitze der Essener Philharmoniker leitet er 2018/2019 Opernproduktionen wie: "Der Freischütz", "Salome", "Così fan tutte" und "Rusalka", nachdem er 2017/2018 "Die verkaufte Braut", "Salome", "Lohengrin", "Die Walküre" und "Die Entführung aus dem Serail" dirigierte. In Folge seines Debüts an der Sächsischen Staatsoper Dresden im Jahr 2008 dirigierte er Werke wie "La clemenza di Tito", "Rusalka", "The Cunning Little Vixen", "La Juive" und Busonis "Doktor Faust". 2019 wird er außerdem eine Neuproduktion von "Die verkaufte Braut" dirigieren. Für eine Neuproduktion von "Jenůfa" wird er diese Saison auch die Niederländische Oper dirigieren und darüber hinaus mit "Idomeneo" an die Wiener Staatsoper zurückkehren. 2017/2018 leitete er eine Neuproduktion von "Der Freischütz" und dirigierte zuvor "Katja Kabanova", "Rusalka" und "The Cunning Little Vixen" in Wien. Er dirigierte außerdem "Falstaff" und "Die Sache Makropulos" für die Vlaamse Opera. Als inspirierende Kraft tschechischer Musik ist Tomáš Netopil neben Jakub Hrůša einer der beiden wichtigsten Gastdirigenten der Tschechischen Philharmonie. Im August 2017 leitete er beim Grafenegg Festival zwei den Komponisten Dvořák und Mozart gewidmete Konzerte mit Diana Damrau. Im Frühjahr 2018 unternahm er mit der Tschechischen Philharmonie eine umfangreiche UK-Tournee und dirigierte "Die Moldau" beim live übertragenen Eröffnungskonzert des Prager Frühlingsfestivals 2018.
Über die Eröffnung des Dvořák Festivals Prag, das Netopil als Artist in Residence 2017/2018 mit den Essener Philharmonikern gestaltete, schrieb Bachtrack:
"Die Musik erleuchtete die Bühne wie ein mitreißender Marsch und bot Netopil die Möglichkeit, dreidimensionale Klanglandschaften mit dem Orchester zu erschaffen. Mit Strauss zeigten sie die eindrucksvolle Fähigkeit, fast augenblicklich von dramatischer Dissonanz zu charmanten Melodien zu wechseln. Alles in allem war dies ein überzeugender Beweis dafür, dass ein ernsthaftes klassisches Orchester schweben kann." Netopil führte Dvořáks "Te Deum" im Abschlusskonzert des Festivals mit den Wiener Symphonikern, die er später im Wiener Konzerthaus und im Wiener Musikverein dirigierte, auf. Des Weiteren kehrt er diese Saison in die Züricher Tonhalle zurück.
Höhepunkte der letzten Spielzeiten waren Gastdirigate beim Orchestre de Paris, dem London Philharmonic Orchestra, dem Netherlands Radio Philharmonic im Amsterdamer Concertgebouw und dem Orchestre Philharmonique de Monte Carlo. Zukünftige Engagements führen ihn ins Leipziger Gewandhaus und ins Auditorium Rai di Torino. Tomáš Netopils Diskographie für Supraphon enthält Janáčeks "Glagolitische Messe" in seiner noch nie zuvor aufgenommenen Originalversion von 1927, Dvořáks Gesamtwerk für Cello, Martinůs "Ariane" sowie Smetanas "Die Moldau" mit den Prager Symphonikern. Er hat zudem Suks "Asrael – Sinfonie" mit den Essener Philharmonikern aufgenommen.
Von 2008-2012 war Tomáš Netopil Musikdirektor des Prager Nationaltheaters. Tomáš Netopil studierte Violine und Dirigieren in seiner Heimat Tschechien sowie am Royal College of Music in Stockholm bei Professor Jorma Panula. 2002 gewann er den 1. Sir Georg Solti Dirigentenwettbewerb in der Alten Oper Frankfurt.
Aktuelle Produktionen
Musikalische Leitung
Musikalische Leitung
Musikalische Leitung
Musikalische Leitung
Dezember 2018
Sa
08.12.
Mi
12.12.
Sa
22.12.
Do
27.12.
Januar 2019
Sa
12.01.
Do
17.01.
Sa
19.01.
So
27.01.
März 2019
So
10.03.
Fr
15.03.
Juni 2019
Sa
01.06.
Mi
05.06.
Fr
07.06.
So
09.06.
Mi
12.06.
Sa
15.06.
Sa
22.06.
Do
27.06.
So
30.06.
Juli 2019
Do
04.07.
So
07.07.
Sa
13.07.