Tosca

Oper von Giacomo Puccini
Wiederaufnahme am 13. April 2019
In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln



zum stück

Die Handlung von Puccinis 1900 uraufgeführter „Tosca“ spielt vor dem Hintergrund der politischen Ereignisse in Italien zur Zeit Napoleons: ein atemberaubender Opernkrimi und eine fesselnde Dreiecksgeschichte zugleich. Puccinis Musik schildert einerseits mit drastischen Mitteln Verfolgung, Gier und Folter, zeichnet andererseits ein einfühlsames Charakterbild der Titelheldin. Die Diva Tosca liebt den Maler Cavaradossi. Doch ihre Leidenschaft füreinander gerät zwischen die Mühlen einer politischen Intrige, die Baron Scarpia gnadenlos ausnutzt. Tosca glaubt, dass sie ihren Geliebten retten kann, wenn sie sich Scarpia hingibt. Aber sie wird getäuscht. Scarpia lässt Cavaradossi hinrichten. Doch auch er stirbt: durch Toscas eigene Hand. Sie selbst entzieht sich ihren Verfolgern und wählt den Freitod – gehetztes und desillusioniertes Opfer eines eiskalten Gewaltapparates. Die Regisseurin Christine Mielitz zeigte Puccinis düster-glutvolle Oper 1997 am Aalto-Theater als Kommentar zur Konfrontation von Politik, Privatleben und der Rolle des Künstlers. Dabei legte sie das aggressive Potenzial von Puccinis wuchtiger, geradezu filmischer Musik in beklemmenden Bildern frei.
Team
Musikalische Leitung
Inszenierung
Kostüme
Choreinstudierung
Kinderchoreinstudierung
Dramaturgie
Besetzung
Floria Tosca
Mario Cavaradossi
Baron Scarpia
Cesare Angelotti
Ein Schließer
Peter Holthausen
Ein Hirte