Auerhaus

nach dem Roman von Bov Bjerg
Theaterfassung von Judith Heese und Karsten Dahlem

Das Stück

Zwischen Schlachthof und Krematorium liegt das Irrenhaus. Im Irrenhaus liegt Frieder. Und sein bester Freund Hühnerhöppner ist heilfroh, ihn nach einem gescheiterten Selbstmordversuch dort und eben nicht im Krematorium abholen zu können. Nur wieso wollte er sich umbringen? Und wie lässt sich verhindern, dass Frieder es erneut und erfolgreicher probiert? Kurzerhand beschließen seine engsten Freunde, mit ihrem depressiven Mitschüler zusammenzuziehen. Und so wird aus dem leerstehenden Bauernhaus von Frieders verstorbenem Opa das Auerhaus. Eine Zeit kolossaler Freiheit und übergroßer Verantwortung beginnt, in der sich die jüngste und wohl auch einzige WG des Dorfs lebenslange Erinnerungen schafft: Wilde Partys, „Einkaufen mit Anführungszeichen“ (wenn in der Gemeinschaftskasse mal wieder gähnende Leere herrscht), immerwährende Zaziki-Vorräte, erste Lieben, fragwürdig frisierte Lehrer und die Querelen mit dem Dorfpolizisten Bogatzki wird keiner der Freunde je wieder vergessen ... 

Der Berliner Autor und Kabarettist Bov Bjerg porträtiert in seinem 2015 erschienenen Bestseller liebevoll eine Dorfjugend, die ihre eigenen Lebensentwürfe sucht. Mutig, idealistisch und einfallsreich ringt sie um ihr individuelles Glück. „Auerhaus“ ist dabei mehr als eine weitere bewegende Coming-of-Age-Geschichte: Bjerg stellt, so humorvoll wie nachdenklich, die Frage aller Fragen – nach dem Sinn des Lebens, dem Warum und Wozu, und erzählt zugleich, wie dicht pure Lebensfreude und Todessehnsucht beieinanderliegen können. 

Gefördert von der GENO BANK Essen.
Team
Inszenierung
Bühne und Kostüme
Dramaturgie
Besetzung
Höppner
Frieder
Cäcilia / Pauline
Henriette Hölzel
Musiker

Pressestimmen

„Karsten Dahlem arbeitet mit einem bestens aufgelegten Ensemble mühelos heraus, was diese tragikomische Erzählung einer Jugend aus den 1980ern so bewegend und zeitlos macht.“
WAZ/NRZ
9. Oktober 2018
Martina Schürmann

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