Sven Seeburg

Schauspieler
Der 1962 in Jena geborene Schauspieler absolvierte nach dem Abitur zunächst eine Ausbildung zum Baufacharbeiter. 1986 begann er sein Schauspielstudium an der Theaterhochschule „Hans Otto“ in Leipzig, 1988 schloss sich ein Fachstudium am Studio Magdeburg des dortigen Theaters an. Nach dem erfolgreichen Abschluss des Schauspielstudiums gründete er 1990 zusammen mit sechs weiteren Kommilitonen die „Freien Kammerspiele“ Magdeburg und war dort bis 1999 Ensemblemitglied. Es folgten Engagements am Theater Hildesheim (bis 2002) und am Theater Krefeld Mönchengladbach, an dem er bis Sommer 2010 engagiert war. Während dieser Zeit wurde Sven Seeburg mehrfach ausgezeichnet: Für seine Darstellung des Fernando Porta in Jordi Galcerans „Die Grönholm-Methode“ kürte ihn die Jury beim NRW-Theatertreffen 2006 zum „besten Schauspieler“ und er gewann in den Jahren 2007 und 2008 jeweils den Theater-Oscar der Rheinischen Post als „bester Schauspieler“.
Seine wichtigsten Rollen in den zurückliegenden 30 Jahren waren u. a. Mercutio in „Romeo und Julia“, Wilhelm Voigt in „Der Hauptmann von Köpenick“, George in „Wer hat Angst vor Virginia Woolf“, Mephisto in Goethes „Faust“, Danton in „Dantons Tod“ und zuletzt Alfred Ill in Dürrenmatts „Der Besuch der alten Dame“.
Regisseure, mit denen Sven Seeburg gearbeitet hat, waren u. a. Herrmann Schein, Wolf Bunge, Axel Richter, Martin Gelzer, Jens Pesel, Esther Hattenbach, Dominik Günther, Matthias Kniesbeck, Martin Schulze, Thomas Goritzki, Hermann Schmidt-Rahmer, Karsten Dahlem, Thomas Krupa, Gustav Rueb und Nils Voges.
Seit Beginn der Spielzeit 2010/2011 ist Sven Seeburg festes Ensemblemitglied am Schauspiel Essen.
More about Sven Seeburg
Seit wann am Schauspiel Essen?
2010.

Und wo sonst noch?
Freie Kammerspiele Magdeburg, Stadttheater Hildesheim, Theater Krefeld Mönchengladbach.

Lieblingsrolle in Essen?
Der Monolog „Fieber“ von Wallace Shawn, Paul Sheldon in „Misery“ und alle Arbeiten mit Hermann Schmidt-Rahmer und Karsten Dahlem.

Lieblingsgericht/Lieblingsgetränk in der Kantine:
Roulade mit Rotkraut und Klößen, Tannenzäpfle.

Zusammenarbeit, die du in bester Erinnerung behalten wirst:
Das sind mehrere, aber besondere Arbeiten sind die mit Karsten Dahlem, Hermann Schmidt-Rahmer, Tobias Materna und Susanne Lietzow.

Für dich besonders an der Zeit am Schauspiel Essen war …
… der zum größten Teil recht ausgewogene Spielplan, das tolle Publikum und die Zusammenarbeit mit den Kolleginnen und Kollegen (spartenübergreifend, alle Abteilungen).

Danke für …
… die schöne Zeit!

Theater darf …
… muss und soll sich einmischen und Fragen, Widersprüche, Sehnsüchte, Ängste ... formulieren.

Was gehört zu jedem Probenbeginn für dich dazu?
Der Kaffee, die Zigarette und das Textbuch, Neugier und Freude aufs Neue.

In deinem nächsten Leben wirst du von Beruf:
Schauspieler.

Das Radikalste, was du mal für eine oder in einer Rolle gemacht hast?
Glatze – alle Haare ab.

Premiere bedeutet …
… Aufregung, Spannung und meistens Freude.

Du schätzt an deinen Ensemblekolleg*innen …
Kurz und knapp: tolle Schauspieler*innen, immer mit dem Willen, gemeinsam etwas zu schaffen und einander immer mit Respekt zu begegnen.

Was du gerne mal auf der Bühne sagen würdest:
Der Traum von Freiheit – Gleichheit – Brüderlichkeit einer friedlich miteinander lebenden internationalen Gemeinschaft gibt mir Kraft – trotz aller Enttäuschungen sowie aller scheinbar dagegenstehenden Erfahrungen und wohl wissend, dass mein Ideal möglicherweise nie absolut zu verwirklichen sein wird!
„Unser Leben ist das, wozu es unser Denken macht!“ (Marc Aurel)
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