Così fan tutte

Dramma giocoso in zwei Akten von Wolfgang Amadeus Mozart
Libretto von Lorenzo da Ponte
Wiederaufnahme am 22. September 2019
In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln



zum stück

Alles beginnt mit einer Wette. Angestachelt von dem lebenserfahrenen Don Alfonso wollen Ferrando und Guglielmo die Treue ihrer Verlobten Dorabella und Fiordiligi testen. Also täuschen die beiden jungen Männer eine Kriegseinberufung vor, kehren verkleidet zurück und werben über Kreuz um die Gunst der jeweils anderen Frau. Bald schon unterliegen diese ihren Verführungskünsten, denn Così fan tutte – So machen’s alle (Frauen?). Doch nun entspinnt sich ein emotionales Verwirrspiel. Wer liebt jetzt eigentlich wen? Kaum zu glauben, dass Kaiser Joseph II. diesen brisanten Stoff persönlich initiiert haben soll und das Werk ausgerechnet zur Zeit der Französischen Revolution 1790 am Wiener Burgtheater zur Uraufführung kam, wo es doch in einer Zeit politischer Unruhen demonstriert, dass auch gesellschaftliche Institutionen wie die Ehe nicht unantastbar sind.

Mit "Così fan tutte" schufen Wolfgang Amadeus Mozart und sein Librettist Lorenzo da Ponte eine psychologische Versuchsanordnung über Liebe, Treue, verborgene Sehnsüchte und Enttäuschungen, die bis heute hinsichtlich ihrer Raffinesse ihresgleichen sucht. Was als scheinbar heiteres Spiel beginnt, wird bald bitterer Ernst. Einzig die Musik wagt es, den Kern des Spiels zu enthüllen und die wahren Leidenschaften der Protagonisten ans Licht zu bringen. Doch was können wir heute aus dieser "Schule der Liebenden" lernen? Etwa wie man liebt? Wie das Begehren gezähmt werden kann? Oder gar wie (Un)Treue funktioniert? Lassen Sie sich überraschen!

Einführungsvortrag 30 Minuten vor jeder Vorstellung im Foyer

Gefördert von der RST HANSA GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Einführung zum Nachhören

Team
Musikalische Leitung
Inszenierung
Bühne und Kostüme
Choreinstudierung
Dramaturgie
Besetzung
Fiordiligi
Dorabella
Ferrando
Guglielmo
Don Alfonso

Pressestimmen

"Elegant und subtil"
"Stephen Lawless hat eine sehr elegante, sehr subtile, man kann sagen - von außen angesehen - konventionelle Aufführung gemacht. […] Er ist sehr fein in die Details gegangen […] Und vom Ensemble alles sehr überzeugend dargestellt. […] Vor allem muss man Tomáš Netopil nennen, der das mit einem ganz kleinen Orchester, das ganz hoch im Graben aufgefahren ist, wirklich ganz enorm durchgearbeitet hat - da wurde das Juwel 'Così fan tutte' in Essen zum Funkeln gebracht."
Deutschlandfunk Kultur
1. Juni 2019
Ulrike Gondorf

"Keine Sekunde langweilig"
"Es ist eine Inszenierung, die im 18. Jahrhundert spielt, eine klassische Inszenierung. Keine Handys, kein Sofa, keine Burger, keine modernen Faxen. Statt dessen hinreißende Kostüme und ein imposantes Bühnenbild, das immer die Deutung unterstützt, sich aber – abgesehen von ein paar Geräuschen in den Umbauphasen hinter dem Zwischenvorhang – nie negativ in den Vordergrund drängt. Stephen Lawless und Frank Philipp Schlössmann haben ganze Arbeit geleistet und eine in sich geschlossene Deutung vorgelegt, die in jeder Minute werktreu, aber auch keine Sekunde langweilig ist."
O-Ton
2. Juni 2019
Christoph Broermann

"Mozart vom Feinsten"
"Das dominante hohe, klassizistische Interieur mit Fundstücken der Ausgrabungsstätten Pompeji und Herculaneum ist nicht nur dekorativ, sondern versinnbildlicht auch die Handlung, bei der immer wieder von der Antike die Rede ist. Samt Pinie, Wolken und rauchendem Vesuv garantiert das Setting aber vor allem eine verspielte, leichte, kurzweilige Aufführung."
Ruhr Nachrichten
3. Juni 2019
Klaus Stübler

"Munter sprudelnd"
"Unter ihrem Chef Tomáš Netopil spielen die Essener Philharmoniker einen schlanken, munter sprudelnden, hörbar historisch informierten Mozart. Das straffe und transparente Klangbild, die beweglich und sprechend begleiteten Rezitative bereiten Freude."
Westfälischer Anzeiger
3. Juni 2019
Anke Demirsoy

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