Der Prozess

nach dem Roman von Franz Kafka
Bühnenfassung von Moritz Peters
Januar 2018
Di
09
Do
11
Februar 2018
Di
20
März 2018
Do
08
Di
13
http://www.theater-essen.de/ Theater und Philharmonie Essen Opernplatz 10, 45128 Essen
Wiederaufnahme

Der Prozess

Grillo-Theater · 1 Stunde 45 Minuten, keine Pause
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Der Prozess

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Grillo-Theater · 1 Stunde 45 Minuten, keine Pause
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Der Prozess

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Zum letzten Mal

Der Prozess

Grillo-Theater · 1 Stunde 45 Minuten, keine Pause
Wiederaufnahme am 9. Januar 2018



Das Stück

Der Bankangestellte Josef K. wird am Morgen seines 30. Geburtstages verhaftet. Doch es wird keine Anklage formuliert, und er darf auch sein alltägliches Leben weiterhin in Freiheit führen. Dennoch lasten ab jetzt unweigerlich das Gefühl der Ohnmacht sowie die Frage nach Schuld auf ihm. K. macht sich also auf die Suche, scheint aber stets Spielball eines undurchschaubaren bürokratischen Systems zu bleiben. Sein Weg, gesäumt von erotischen Eskapaden und absurd-­unheimlichen Abenteuern, führt ihn in verschiedensten Episoden immer wieder in eine nicht von ihm beeinfluss- oder beherrschbare Lage. Sind es Prüfungen, denen er unterzogen wird? Und welche Gesetze walten dort eigentlich?

Franz Kafkas Roman „Der Prozess“, zwischen 1914 und 1915 entstanden, Fragment geblieben und posthum erschienen, zeigt parabelhaft das sinnentleerte Dasein und ziellose Streben des Individuums in einer anonym gewordenen Welt. Dem Protagonisten steht eine geschlossene Ordnung gegenüber, die nicht nur ihrem eigenen Regelwerk folgt, sondern sich auch in allen Lebensbereichen manifestiert – in der Arbeit, in den zwischenmenschlichen Beziehungen, sogar in der Kirche findet K. plötzlich Angehörige dieses Gerichts. Dass er die systemische Eigenlogik erst erfüllt, indem er mitspielt, ist K. dabei kaum bewusst. So wird er immer tiefer in ein Labyrinth hineingezogen. Da ihm die herrschenden Regeln unbekannt sind, kann er letztlich nur verlieren: Das Todesurteil wird vollstreckt, ohne vorherige Verkündung. Damit geht K. zugrunde an einer Welt, die sich längst jeder Sinnhaftigkeit entzogen hat.

Vorstellung am:
09.01. 19:30

Team
Inszenierung
Videografie
Dramaturgie
Anna-Sophia Güther
Besetzung
Josef K.
Wächter, Direktor-Stellvertreter, Student, Block, Titorelli, Kaplan und andere
Aufseher, Untersuchungsrichter, Prügler, Advokat Huld, Kaplan und andere
Wächter, Gerichtsdiener, Onkel, Kaplan und andere
Fräulein Bürstner, Frau des Gerichtsdieners, Kaplan und andere

Pressestimmen

Intelligent, präzise, leicht, mobil und beherzt
“Es braucht eine starke Form für Kafkas ′Prozess′ – das Team um Moritz Peters bringt sie mit. […] Die Inszenierung ist kein schwarzes Theater, nicht schwer und drückend, sondern intelligent, präzise, leicht, mobil und beherzt in ihrer Klarheit.”
K-West
November 2013
Andreas Wilink

Spannendes Bildertheater
"Eine fantasievolle und dramaturgisch dichte Inszenierung von Franz Kafkas ′Der Prozess′ hat Moritz Peters, der das Romanfragment auch für die Bühne bearbeitet hat, ins Grillo-Theater gebracht – und erntete bei der Premiere stürmischen Applaus. […]
Der Regisseur lässt seine fünf Protagonisten in zunehmend surrealen Bilderwelten agieren. Da schweben riesige schwarze Ballons über die Bühne, da kämpft K. gegen fast bühnenhoch aufgeblasene Luftmännchen, der Traum von seinem Tod läuft als Zeichentrickfilm ab, und der Maler zieht aus seinem Selbstmörder-Gürtel Konfetti-Bomben.
Spannendes Bildertheater, in dem die spielfreudigen Schauspieler mit ihren vielen Rollenwechseln überzeugen."
Ruhr Nachrichten
22. Oktober 2013
Britta Helmbold

Rasant eingerichtetes Dialog-Feuerwerk
"Pflichtstoff in der Schule, dazu oft bedeutungsschwanger in der Kunst ausgedeutet. Doch nun ist in Essens Grillo-Theater eine ganz andere Sicht von Franz Kafkas ”Prozess” zu sehen. Ein Besuch lohnt sich.
Der junge Regisseur Moritz Peters (32) konfrontiert die Zuschauer da nicht nur mit einem rasant eingerichteten Dialog-Feuerwerk. Seine hellsichtige Einrichtung entdeckt, wie viel Komik in Kafkas Werk der Befreiung harrt."
WAZ
21. Oktober 2013
Arnold Hohmann

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