Der Ring an einem Abend

Musik von Richard Wagner | Sprechtexte von Loriot
Wiederaufnahme am 30. Mai 2020



zum stück

Wussten Sie schon, dass die Ehekrise zwischen Fricka und Wotan das Ende Siegmunds besiegelte? Dass die Schuhgröße der Gebrüder Fasolt und Fafner jeweils 58 beträgt und es sich bei Gutrune um die einzige Frau im gesamten "Ring" handelt, die nicht Siegfrieds Tante ist? "Der Ring an einem Abend" liefert nicht nur dem Wagner-Neuling eine simple Einführung in die Welt der Nibelungen-Sage, sondern hält auch für den "Ring"-Liebhaber neue ungeahnte Erkenntnisse bereit.

Fünfzehn Stunden Musik also? An nur einem Abend? Aber nein! Vicco von Bülow alias Loriot komprimierte die mythisch verschachtelte Handlung von Wagners "Ring"-Tetralogie und kürzte sie auf eine angenehme Dauer von drei Stunden. Entstanden ist eine Huldigung an eines der wohl außergewöhnlichsten Werke in der Geschichte des Musiktheaters, die Wagner behutsam vom Sockel holt und das Werk mit einer gehörigen Prise Ironie – wie es sich für den König des deutschen Humors gehört – neu belebt. Mit augenzwinkernden Kommentaren beschreibt Loriot das Geschehen um Liebe, Neid, Machtkämpfe und Verrat. Natürlich darf dabei auch der Musikgenuss nicht zu kurz kommen, denn die Ohrwurmgaranten werden live und frisch vom Ensemble des Aalto-Theaters und den Essener Philharmonikern interpretiert. Wer muss da noch zum Grünen Hügel pilgern!

Pause nach ca. 1 Stunde 30 Minuten

Auf Wunsch des Studios Loriot werden nunmehr alle Vorstellungen von "Der Ring an einem Abend" konzertant aufgeführt. 
Team
Musikalische Leitung
Dramaturgie
Besetzung
Sprecher
Siegmund/Siegfried
Alberich/Gunther
Hagen
Wotan/Wanderer
Sieglinde/Gutrune
Brünnhilde
Fricka/Waltraute
Wellgunde
Floßhilde

Pressestimmen

"Wagner-Show-Lauf voller Witz"
Recklinghäuser Zeitung
26. Februar 2019
Bernd Aulich

"Eine urkomische, dreistündige Reduktion"
"Statt 15-stündigem Bombast erleben die Besucher in Essen eine urkomische, dreistündige Reduktion, die Wagners Meisterwerk trotz all ihrer Albernheiten nie bloßstellt, sondern sich vor ihm verbeugt." 
Literatur und Feuilleton
28. Februar 2019
Stefan Klein

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