Lorenzo Passerini

Lorenzo Passerini wurde 1991 in Morbegno (Sondrio) geboren und schloss sein Studium der Posaune am Konservatorium von Como 2009 mit Auszeichnung ab. Auch sein Aufbaustudium konnte er 2014 mit Bestnote und Auszeichnung abschließen. Als Posaunist arbeitete er auf der ganzen Welt mit Dirigenten wie John Axelrod, Andrey Boreyko, Fabio Luisi und Riccardo Muti. 2010 begann er sein Dirigierstudium bei Ennio Nicotra und nahm darüber hinaus Unterricht bei John Axelrod, Massimiliano Caldi, Gilberto Serembe, Pietro Mianiti, Oleg Caetani und Antonio Eros Negri. Seine Laufbahn als Dirigent begann im Dezember 2011 mit Konzerten des Orchestra Antonio Vivaldi, das er gemeinsam mit dem Komponisten Piergiorgio Ratti gegründet hatte und dessen künstlerischer und musikalischer Leiter er seitdem ist. Mit diesem Klangkörper gibt er mehr als zehn Konzerte in jedem Jahr. Erfolgreichstes bisheriges Projekt war eine Tournee durch China im Jahr 2020. 2016 debütierte er als Gastdirigent beim Orchester ICO della Magna Grecia und dem Orchestra Regionale Filarmonia Veneta, anlässlich des 18. Internationalen Gesangswettbewerbs „Iris Adami Corradetti“. Im darauffolgenden Jahr dirigierte er das Orchestra Sinfonica di Milano Giuseppe Verdi, das Orchestra della Fondazione Arena di Verona, das Orchestra Regionale Toscana, das Orchester der rumänischen Nationaloper, das Orchestra Sinfonica di Sanremo, das Orchestra Camerata Musica Wien, das Nationale Sinfonieorchester Mexiko und das Milano Chamber Orchestra. Parallel dazu assistierte er Oleg Caetani an der Finnischen Oper Helsinki bei „Lady Macbeth von Mzensk“. Seit 2017 ist er er Künstlerischer Leiter der Konzertsaison des Teatro Sociale Sondrio und der Gesellschaft „Amici della Musica“ in Sondalo. Seit 2015 arbeitet er mit Nicola Luisotti an verschiedenen europäischen Theaters zusammen, wie etwa dem Royal Opera House London, dem Teatro Real Madrid („Turandot“) oder dem Teatro alla Scala Mailand. 2018 leitete er das Orchestra della Fondazione Arena di Verona, das Orchestra di Padova e del Veneto, das Orchestra Sinfonica Metropolitana di Bari und das DITTO Orchestra anlässlich einer Tournee durch Südkorea gemeinsam mit Sumi Jo. 2020 dirigierte er „Faust“ am Sydney Opera House, „Un ballo in maschera“ am Teatro Real Madrid und war mit den Opernorchestern von Parma und Genua zu erleben. 2021 leitete er das Orchestra Sinfonica Siciliana, gab mit „La Cenerentola“ sein Debüt am Theater Las Palmas und kehrte mit „Aida“ nach Sydney zurück. Es folgen „La Rondine“ in Zagreb sowie eine Operngala mit Pretty Yende am Théâtre des Champs-Elysées Paris. 2022 wird der Italiener sein Debüt am Aalto-Theater Essen geben. Darüber hinaus stehen „La Bohème“ in Sydney und Toulouse, „La Sonnambula“ in Neapel, „Fedora“ in Frankfurt sowie Gala-Konzerte u. a. mit Nadine Sierra und Luca Pisaroni auf dem Programm.
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