Gábor Káli

Gábor Káli wurde in Budapest geboren. Er studierte Klavier und Dirigieren am Budapester Béla-Bartók-Konservatorium, an der Franz-Liszt-Musikakademie in Budapest und an der Universität der Künste Berlin. Als Mitglied im European Union Youth Orchestra wirkte er als Pianist auf einer Tournee mit Vladimir Ashkenazy mit. Die Aufnahme in die Förderung des Dirigentenforums des Deutschen Musikrats ermöglichte ihm die Teilnahme an Dirigierkursen bei Dirigenten wie Kurt Masur, Bernard Haitink, Peter Eötvös und David Zinman mit dem Züricher Tonhalle-Orchester. Zudem war er mehrmals Stipendiat der Paul-Hindemith-Gesellschaft Berlin und wurde von Daniel Barenboim für ein Vordirigat zur Staatskapelle Berlin eingeladen. 2009-2011 war Gábor Káli am Theater Aachen als Solorepetitor und Dirigent engagiert, 2011-2018 zunächst als 2. Kapellmeister und dann als 1. Kapellmeister und Stellvertreter des GMD am Staatstheater Nürnberg tätig. In Nürnberg dirigierte er u. a. "Wozzeck", "La Bohème", "Aus einem Totenhaus", "Rigoletto", "Die Perlenfischer", "Arabella" und "Otello". Es folgten Engagements u. a. in Düsseldorf, Taipei und Taichung, Budapest, Dresden, Luxembourg, Paris und bei den Salzburger Festspielen. 2018 gewann er die 1. Hongkong International Conducting Competition sowie den Nestlé and Salzburg Festival Young Conductors Award bei den Salzburger Festspielen. Gábor Káli ist Gastdirigent beim London Philharmonic Orchestra, dem Singapore Symphony Orchestra, den Wiener Symphonikern, dem Orchestre de Paris, der Bayerischen Staatsoper, dem Gulbenkian Orchestra in Portugal, der Ungarischen Nationalphilharmonie und der Semperoper Dresden. Am Aalto-Theater Essen übernimmt Gábor Káli die musikalische Leitung von Béla Bartóks Oper "Herzog Blaubarts Burg".