Johann Gottfried Herders Betrachtungen zur Musik

Vortrag von Barbara Kiem (Freiburg i. Br.)



Was empfinden wir beim Hören von Musik? Wie wird die Wahrnehmung von Tönen in seelisches Erleben umgesetzt? - In immer neuen Anläufen hat Johann Gottfried Herder, ein unermüdlicher Prediger der Humanität und einer der großen geistigen Anreger des 18. Jahrhunderts, die "Psychophysiologie" der Sinne zu ergründen versucht. Herders musikgeschichtliche Bedeutung wird stets in Zusammenhang mit seinen Volksliedsammlungen und deren Wirkungsgeschichte gesehen. Der Vortrag zeigt eine seiner weniger bekannten Seiten: seine Teilnahme an der musikästhetischen Diskussionen seiner Zeit – allerdings eher als Kritiker. Er beklagte, dass niemand sich um das Wich­tigste kümmere: wie nämlich der Ton als Ton auf die menschliche Seele wirke. Keine der Theorien sei fähig, die Empfindungen zu erklären, die den Menschen beim Hören von Musik bewegen können.

Referentin Barbara Kiem ist den Mitgliedern der Essener Goethe-Gesellschaft durch ihre feinsinnigen Vorträge über die "Arabeske" sowie die "Äolsharfe" bestens bekannt.
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