Rubén Dubrovsky

Rubén Dubrovsky wurde in Buenos Aires geboren. Er konnte sich in den letzten Jahren mit herausragenden und durchweg enthusiastisch rezensierten Opernproduktionen einen Namen machen. Sein Opernrepertoire reicht derzeit von Monteverdi über Lully bis Gluck, Mozart und Rossini mit einem Schwerpunkt auf Händel ("Orlando", "Rinaldo", "Tamerlano", "Radamisto", "Giulio Cesare", "Semiramide", "Agrippina", "Oreste", "Semele"). Von besonderer Bedeutung für seine Karriere waren die von ihm dirigierten Produktionen von Vivaldis "Orlando Furioso" an der Oper Bonn, Solers "Arbore di Diana" am Palau de les Arts Valencia, Monteverdis "L’incoronazione di Poppea" an der Sächsischen Staatsoper Dresden, Porporas "Polifemo" am Theater an der Wien, Mozarts "Cosi fan tutte" in Buenos Aires, Glucks "Alceste", Mozarts "Idomeneo" und Rossinis "Tancredi" und "Semiramide" am Nationaltheater Mannheim sowie Mozarts "Nozze di Figaro" an der Oper Köln und Händels "Semele" am Gärtnerplatztheater München. Er dirigierte außerdem bei den Händelfestspielen Halle und Karlsruhe, den Pfingstfestspielen Melk sowie erfolgreiche Produktionen an der Oper Kiel, dem Staatstheater Darmstadt und der Wiener Kammeroper. Zu seinen Verpflichtungen in der Spielzeit 2018/2019 zählten "Serse" an der Oper Bonn sowie "Die Zauberflöte" am Staatstheater Darmstadt und Konzerte in Linz, Breslau, Bade, Wien und Chicago. Rubén Dubrovsky ist Gründer und Leiter des Bach Consort Wien, mit dem er u. a. im Wiener Musikverein, im Theater an der Wien, bei den Händelfestspielen Halle, der Mozartwoche Salzburg und auf internationalen Bühnen gastiert. Außerdem ist er künstlerischer Leiter des Instrumental- und Vokalensembles Third Coast Baroque in Chicago. Seine passionierte Forschungsarbeit zur südamerikanischen Musik und ihren Wurzeln in der europäischen Barockmusik wurde in der TV-Produktion Bach to the Roots vorgestellt (ORF/3sat) und die dazugehörige CD "Vidala" für den Deutschen Schallplattenpreis nominiert. Mittlerweile dirigiert er regelmäßig die vom ORF und 3sat übertragenen Konzerte zu Ostern, zuletzt Bachs Messe h-moll aus dem Stift Klosterneuburg. Zu den bei Gramola vorgelegten Live-Einspielungen zählen Händels "Messiah" mit Herfurtner, Petrone, Schade, Immler (2016) und Vivaldis "Gloria" und "Stabat Mater" mit Andreas Scholl (2017). Außerdem liegen bei Harmonia mundi die Solo-CD "Pace e Guerra" des Countertenors Terry Wey sowie bei SONY die "Hommage à Vivaldi" der Mezzosopranistin Vivica Genaux vor, die jeweils vom Bach Consort Wien unter Rubén Dubrovsky begleitet werden. Sein sinfonisches Repertoire reicht von Haydn bis zur Moderne. In den letzten Jahren dirigierte er Werke von Mozart, Beethoven, Schubert, Mendelssohn, Wagner, Stravinsky, Schostakovich und Pärt in der Tonhalle Zürich, am Musikkollegium Winterthur, dem Mozarteum Salzburg, im Brucknerhaus Linz, im Teatro Monumental Madrid sowie in Frankfurt, Stuttgart und Karlsruhe.
Aktuelle Produktionen
Musikalische Leitung
Januar 2020
Sa
25.01.
Do
30.01.
Februar 2020
Do
20.02.
Sa
29.02.
März 2020
So
08.03.
Fr
20.03.
Mai 2020
So
03.05.