Norma

Tragische Oper in zwei Aufzügen von Vincenzo Bellini
Dichtung von Felice Romani
Wiederaufnahme am 25. März 2023
In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln



Zum Stück

Mit "Norma" gelang Bellini die Vollendung der Belcanto-Oper: das perfekte Zusammenspiel von virtuoser Gesangskunst, melodischer Erfindungskraft und dramatischer Handlung. Im Mittelpunkt steht eine der größten Titelheldinnen der Opernliteratur – eine Frau, die zwischen den Erwartungen der Öffentlichkeit und ihren eigenen Sehnsüchten zerrieben wird. Nach "La Straniera" in der Spielzeit 2013/2014 steht damit erneut eine Oper des sizilianischen Komponisten auf dem Spielplan des Aalto-Musiktheaters. Vincenzo Bellini hatte 1831 bereits einen Erfolg mit der Uraufführung von "La sonnambula" feiern können und galt daraufhin als aufsteigender Stern des Opernhimmels. Die Premiere der "Norma" Ende desselben Jahres an der Mailänder Scala irritierte das Publikum dennoch zunächst: Der ungewohnte Verzicht auf vordergründige Effekte und die stattdessen gewonnene Tiefe in der Darstellung der Figuren überraschte und schockierte.

Doch schon bald war die Erfolgsgeschichte der Oper nicht mehr aufzuhalten – und kaum eine der großen Belcanto-Sängerinnen hat sich seither die ebenso anspruchsvolle wie dankbare Titelpartie mit ihrer berühmten Auftrittsarie "Casta Diva" entgehen lassen. Der Stoff geht auf die gleichnamige Tragödie des französischen Autors Alexandre Soumet zurück: Das von den Römern besetzte Gallien bereitet sich auf einen Vergeltungsschlag vor und wartet auf ein göttliches Zeichen. Die Druidin und Oberpriesterin Norma aber befindet sich in einem Zwiespalt. Sie, die an ein Keuschheitsgelübde gebunden ist, führt ein geheimes Doppelleben: Norma hat mit dem Römer Pollione zwei Kinder, die sie vor der Welt versteckt hält. Pollione aber hat sich bereits von ihr abgewandt und sich in die junge Novizin Adalgisa verliebt. Einer antiken Heldin gleich sinnt Norma auf Rache.

Einführungsvortrag 30 Minuten vor jeder Vorstellung im Foyer

Gefördert vom Freundeskreis Theater und Philharmonie Essen e. V.

Empfohlen ab 12 Jahren

Premiere am 8.10.2016

Pressestimmen

Verzicht auf platte Aktualisierungen
"Glücklicherweise verzichtete Tobias Hoheisel als gelernter Bühnenbildner in seiner Inszenierung auf platte Aktualisierungen und legte das Werk zusammen mit seiner Co-Regisseurin, der Schauspielerin Imogen Kogge, eher als szenisches Oratorium an."
Das Opernglas
Dezember 2016
H. Walter

"Geheimnisvoll"
"Essen zeigt diese schonungslose Offenbarung und Auseinandersetzung widersprüchlicher Gefühle in romantisch ausgeleuchteten, mit Licht und Schatten geheimnisvoll spielenden Szenen."
Klassik.com
31. Oktober 2016
Ursula Decker-Bönniger

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