1. Sinfoniekonzert der Essener Philharmoniker

Rachmaninow 2

Werke von Sergej Prokofjew, Sergej Rachmaninow
Veranstalter: Essener Philharmoniker



Violine
Daniel Hope
Essener Philharmoniker
Dirigent
Tomás Netopil
Sergej Prokofjew
Konzert Nr. 2 g-Moll für Violine und Orchester, op. 63
Sergej Rachmaninow
Sinfonie Nr. 2 e-Moll, op. 27

"Es entstand in den verschiedensten Ländern, wodurch es zum Spiegelbild meines nomadenhaften Konzertierens wurde - das Hauptthema des ersten Satzes in Paris, das erste Thema des zweiten Satzes in Woronesch, die Instrumentierung wurde in Baku abgeschlossen, und zum ersten Mal gespielt wurde es im Dezember 1935 in Madrid." Mit diesen Worten beschrieb Sergej Prokofjew sein 2. Violinkonzert, ein Auftragswerk einer Gruppe von Verehrern des französischen Geigers Robert Soetens an den Komponisten. Das Werk repräsentiert eine Hinwendung Prokofjews zu einem deutlich konventionelleren Stil, einer "neuen Einfachheit", wie er selbst sagte. Einfach waren Sergej Rachmaninows Lebensumstände zu Beginn des 20. Jahrhunderts bei weitem nicht. Harsche Kritiken an seiner 1. Sinfonie und ein ablehnendes Publikum stürzten ihn in eine tiefe persönliche Krise und lösten bei dem russischen Komponisten starke Selbstzweifel aus. Er suchte nach Abstand und Ruhe und begab sich 1906 von Moskau nach Dresden. Es gelang ihm neue Kraft und Energie zu schöpfen. So komponierte er - neben der Sinfonischen Dichtung "Die Toteninsel" - seine 2. Sinfonie, ein Werk voller orchestraler Farbenpracht und berauschender Klangbilder. "Es entstand in den verschiedensten Ländern, wodurch es zum Spiegelbild meines nomadenhaften Konzertierens wurde - das Hauptthema des ersten Satzes in Paris, das erste Thema des zweiten Satzes in Woronesch, die Instrumentierung wurde in Baku abgeschlossen, und zum ersten Mal gespielt wurde es im Dezember 1935 in Madrid." Mit diesen Worten beschrieb Sergej Prokofjew sein 2. Violinkonzert, ein Auftragswerk einer Gruppe von Verehrern des französischen Geigers Robert Soetens an den Komponisten. Das Werk repräsentiert eine Hinwendung Prokofjews zu einem deutlich konventionelleren Stil, einer "neuen Einfachheit", wie er selbst sagte. Einfach waren Sergej Rachmaninows Lebensumstände zu Beginn des 20. Jahrhunderts bei weitem nicht. Harsche Kritiken an seiner 1. Sinfonie und ein ablehnendes Publikum stürzten ihn in eine tiefe persönliche Krise und lösten bei dem russischen Komponisten starke Selbstzweifel aus. Er suchte nach Abstand und Ruhe und begab sich 1906 von Moskau nach Dresden. Es gelang ihm neue Kraft und Energie zu schöpfen. So komponierte er - neben der Sinfonischen Dichtung "Die Toteninsel" - seine 2. Sinfonie, ein Werk voller orchestraler Farbenpracht und berauschender Klangbilder.

19:30 Uhr Konzerteinführung im Alfried Krupp Saal

Gefördert vom Freundeskreis Theater und Philharmonie Essen e.V.