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Komödie von Lutz Hübner und Sarah Nemitz
Wiederaufnahme am 20. Dezember 2018 im Grillo-Theater



Das Stück

Beim gemeinsamen WG-Abendessen lässt Benny die Bombe platzen: Er wird als Dozent in die USA gehen, für ein Jahr. Und da wäre es doch super, wenn er in dieser Zeit sein Zimmer Flüchtlingen zur Verfügung stellen könnte – damit die auch mal „eine Chance bekommen, ein bisschen in dieser Gesellschaft anzukommen“. Und auch für seine Mitbewohner könnte das doch eine tolle Erfahrung werden! Die Fotografin Sophie ist sofort begeistert: Da drängt sich ein Dokumentarprojekt ja quasi auf! Doros Bedarf an Kontakt mit fremden Lebenswelten hingegen ist gedeckt; die WG-Älteste hat nicht vor, daheim soziale Experimente zu starten. Und wenn Jonas seine Probezeit bei der Bank schon hinter sich hätte, fände er Bennys Idee total gut, aber der Lärm …
Doch auch Studentin Anna hat aufregende Neuigkeiten zu verkünden: Sie ist schwanger und würde gern mit dem Kindsvater zusammenziehen. Als der später vorbeischaut, bekommt die Diskussion eine neue Note – denn der sympathische Sozialarbeiter Achmed äußert sich unverblümt über Araber und Gutmenschen.

Wo verläuft unsere Toleranzgrenze? Wie steht es wirklich um die Bereitschaft, die eigene Komfortzone aufzugeben? Lutz Hübner und Sarah Nemitz holen die Diskussion über den derzeitigen gesellschaftlichen Wandel ins Wohnzimmer der jungen bürgerlichen Mitte. Mit großem Gespür für Komik schaffen sie lebensnahe Figuren, die mehr mit uns gemein haben, als uns lieb ist. Hübner zählt zu den meistgespielten Gegenwartsdramatikern, seine Stücke werden international aufgeführt und für Kino und Fernsehen verfilmt.
 
Gefördert von der GENO BANK Essen.
Team
Inszenierung
Bühne und Kostüme
Dramaturgie
Besetzung
SOPHIE, Fotografin, Hauptmieterin
DORO, Verwaltungsangestellte
ANNA, Studentin der Sozialpädagogik
BENNY, Anglistikdozent
JONAS, Betriebswirt bei einer Bank
ACHMED, Mitarbeiter einer Fahrradwerkstatt in Duisburg
STIMME VON SOPHIES VATER

Pressestimmen

"Pointiertes Dialog-Pingpong."
„Das Ensemble versteht es prächtig, die zugespitzten Dialoge mit Leben zu füllen. […] Das Grillo-Theater dürfte mit der humorvollen und gleichzeitig nachdenklich machenden Inszenierung einen neuen Renner im Repertoire haben.“
Ruhr Nachrichten
6. Dezember 2017
Britta Helmbold

"Zugespitzte, hochkomische Dialoggefechte"
“Thomas Ladwig inszeniert das Stück mit Timing, Tempo und klarem Bekenntnis zum Boulevard. […] das hochtourig aufspielende Ensemble sorgt mit Verve dafür, dass kein Lacher verschenkt wird.”
WAZ
4. Dezember 2017
Martina Schürmann

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